Da hilft eigentlich nur ausprobieren. Überprüfe die Ergebnisse doch zuzerst mal auf Normalpapier. Oder mach eine Bilddatei und schick sie einem Bilderdienst. Pixelpro oder ähnliche. Damit habe ich die besten Erfahrungen gemacht - und preiswert sind sie auch noch.
Gruss in die Schweiz.
Auflösung bestimmt Qualität
Hallo,
prinzipiell bestimmt nur die Scanauflösung die Qualität
des Bildes (400DPI bedeutet ja, daß pro Zoll=2,54mm genau
mit 400 Bildpunkte Auflösung gescannt wird).
Dabei sollte erstmal egal sein, ob das Bild dann mit einer
Skalierung von 1:1 oder irgend was anderem dargestellt wird.
Die Skalierung hat nur einen Einfluß auf die Darstellungsgröße
des gesannten Bildes. Die Skalierung wird aber letzendlich
sowieso vor dem Audrucken so festgelegt, daß man eben ein
Bild mit der gewünschten Größe bekommt (Macht das Bild-
bearbeitungsprogramm).
Dabei ist natürlich zu beachten, daß eine starke Vergößerung
des gescannten Bildes eine Verringerung der Auflösung
zur Folge hat.
Wenn Du also mit 400DPI gescannt hast und das Ergebnis
auf das 4-fache vergrößerst, dann werden die 400Pixel pro
Zoll ja auf eine Länge von 4 Zoll breitgezogen. Du hast
dann also nur noch 100DPI im 4-fach vergrößerten Bild.
Fazit: Wenn man später noch was vergrößern will, sollte
man von vornherein mit höherer Auflösung scannen und
umgekehrt.
Für ein Foto auf DIN A4 empfehle ich Auflösungen, die ein
unkomprimiertes Bitmap in der Größe von mindestens ca. 5MB
erzeugen. Mehr als ca. 20…30MB ist allerdings da auch
wieder nicht notwendig.
Natürlich lohnt es sich nicht, von einer schlechten Vorlage,
die evtl. auch viel zu klein ist, noch mit höchster
Auflösung zu scannen. Da werden nur die Unzulänglichkeiten
der Vorlage vergrößert.
Gruß Uwi
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Immer die …
… höchste echte (= optische, nicht die interpolierte!) Auflösung des Scanners nehmen. Flachbett-Scanner haben manchmal abenteuerliche Einstell-Möglichkeiten bis 16.000 dpi zum Vorwählen - die sind nur leider nicht echt. Bis vor kurzem war 1200 einge gängige Maximalauflösung beim Flachbett-Scanner guter Standard. Inzwischen sind manche Scanner (z.B. Epson) bis 3200 oder noch höher gegangen - die sollen sich dann auch für Dias eignen, tun es aber nur bedingt, weil ein reiner Film-Scanner durch sein spezialisiertes optisches System noch immer deutlich besser sind.
Und ein A-4-Blatt mit 3200 dpi zu scannen, wo man für den Ausdruck nur 300 dpi (wenn nicht sogar nur 250 dpi braucht), ist wohl ein Nonsens. Die 1200 dpi der „alten“ Generation hatte schon einen logischen Grund: da kann man z.B. ein 10x15-Foto in 1200 dpi und 100% Größe einscannen und dann bei „Bildgröße“ im Photoshop die dpi auf 300 korrigieren - da kommt dann ein Foto mit 20x30cm und 300 dpi heraus (oder gleich in 300 dpi und 400% scannen - das ist wurscht). Und mehr braucht man in der Praxis wirklich nicht, weil die Prints ja auch nicht schärfer werden, wenn man sie so vergrößert. (In der Repro-Branche heißt es, dass man eine Aufsicht nicht mehr als auf 150 % vergrößern sollte, weil die Schärfe leidet.)