Seit einiger Zeit befinde ich mich wegen meiner Depression und meiner sozialen Phobie in kurativer Behandlung in einer Tagesklinik.
Zur Unterstützung, so hoffe ich, nehme ich seit der Akuten Feststellung der Problematik (etwa ein Jahr) SSRI (Cipralex) bzw. neuerdings ein SSNI (Trevilor) ein.
Meine Frage hierzu lautet:
Sind diese Medikamente persönlichkeitsverändernder oder eher korrigierender Natur? Was ich damit meine ist:
Bin ich noch ich wenn ich das Zeug nehme?
Wenn ja, dann müssten diese Medikamente ja meine Theorie erfüllen, dass sie nur eben korrigierender Natur seien. Sprich sie korrigieren einen „Organdefekt“ (In diesem Falle einen „Defekt“ der Rezeptoren im Gehirn, welche die (Boten)stoffe zu schnell auf nehmen -> Wiederaufnahemhemmer) ähnlich wie es Insulin bei einem Diabetiker tut.
Ist diese Vorstellung richtig?
Nun zum Thema Intelligenz Struktur Test.
Im Rahmen meines Aufenthalts in der Tagesklinik habe ich auch einen solchen test abgelegt. Genauer gesagt den IST 70 von 1970. Als man mir das Ergebnis mitteilte, sagte man mir auch, ich das Ergebnis mit Vorsicht genießen sollte, da der Test schon recht alt sei (man aber leider keinen aktuelleren mehr hätte oder bekommen könnte) und es durchgaus möglich ist, dass das Ergebnis (konkret der IQ Wert) heute durchaus abweichen (man redete faktisch von höher) sein könnte.
Mir ist die Existenz eines IST2000 (bzw. IST2000R) bekannt.
Angenommen die Aussagen oben stimmten, gäbe es dann eine Art „Umrechnungsformel“ um vom IST70 auf den IST2000R Wert näherungsweise zu schließen? Wie lautet dann diese?
Desweiteren habe ich davon gelesen, dass Menschen in depressiven Phasen dazu neigen würden in solchen Tests schlechtere Werte abzuliefern, als sie könnten, man sprach von 10-20 IQ Punkten.
Was ist da dran?
