Fragen zu TFT-Bildschirmen allgemein

Hallo,

ich möchte mir gerne einen 19"-TFT-Bildschirm holen, kann aber mit den Bezeichnungen nicht viel anfangen. Reaktionszeit ist klar, aber was hat es mit dem Kontrast und der Helligkeit auf sich? Was ist da besser und was schlechter und wo sollten diese Werte empfehlenswerterweise liegen? Worauf muss ich noch achten?

Gruß
ThReOn

Moin

Reaktionszeit ist klar

Dir ist also auch bekannt dass die meisten Consumer-Hersteller lügen ?

aber was hat es mit dem Kontrast

Der maximale Helligkeits-Unterschied zwischen weiss und schwarz. 1:500 reicht.

und der Helligkeit auf sich?

Die maximale Helligkeit. Also wieviel Licht/m^2 der Schirm abstrahlt. Sollte möglichst weit einstellbar sein. Benutzbare Werte liegen, je nach Umgebung zwischen 150 und 350 cd/m^2. Mehr ist nicht schlimm, sollte aber runtergeregelt werden können (was die meisten nicht können)

Worauf muss ich noch achten?

  • DVI-Anschluss ist absolut Pflicht (an TFT und Graka).
  • Farbtreu sind nur extrem teuere Grafiker-TFTs
  • http://www.prad.de
  • Gamma sollte einstellbar sein, muss aber nicht (weil die Graka das notfalls auch alleine kann)
  • Pixelfehler dürfen vorkommen und sind (bis zu einer gewissen Anzahl) kein Umtausch/Wandel-grund. (Deshalb beim Händler ankopfen und fragen ob man nicht doch testen könnte…)
  • Und die eingebauten Lautsprecher kann man i.d.R. vergessen.

cu

Reaktionszeit ist
klar,

Bist du dir sicher? AFAIK ist laut EN die vom Hersteller anzugebende Reaktionszeit als 80% der Zeit definiert, die der monochrome Übergang einer Bildzelle von schwarz nach weiss bzw. umgekehrt benötigt. Das sagt über die realen Schaltzeiten bei Farbübergängen leider nahezu gar nichts aus. Die Umschaltzeit zwischen Dunkelgrün nach Pink oder sonst was können viel, viel länger dauern und sind nicht genormt. Bei fast allen bezahlbaren TFT’s werden außerdem Zwischenfarben interpoliert (erkennt man an der Angabe 16.2 Mio. Farben - nicht interpolierte, reale 24bit Farbe würde 16.7 Mio. ergeben). Die Interpolation sieht oft nicht schön aus und dauert auch ihre Zeit, was die reale Reaktionszeit noch mal verschlechtert.

aber was hat es mit dem Kontrast und der Helligkeit auf
sich? Was ist da besser und was schlechter und wo sollten
diese Werte empfehlenswerterweise liegen?

Die reinen Werte sind eigentlich fast nebensächlich, aktuelle TFT-Displays sind per Default sowieso alle viel zu hell für menschliche Augen und haben auch einen hohen Kontrast. Wichtig ist eher die Kontraststabilität, d.h. dass sich beim herunterregeln der Helligkeit (was meist nötig ist) der Kontrast nicht gleich mit verändert. Ständig etwas nachregeln zu müssen, was man gar nicht verstellen wollte, ist nicht sehr lustig - besonders wenn man perfektionistisch oder leicht zwanghaft veranlagt ist. *g*

Worauf muss ich noch
achten?

Auf ausreichend große Blickwinkel (damit man z.B. beim Videogucken auch noch was sieht, wenn man leicht seitlich vom Monitor sitzt), auf die Farbtreue (TFT’s haben naturgemäß mehr oder weniger große Probleme, dunkle Farben natürlich wiederzugeben), auf die Verstellbarkeit (Höhe und Neigung des Displays), Stabilität der Scharniere, die Qualität der Interpolation von niedrigeren Auflösungen (falls du darauf spielen willst und deine Grafikkarte nicht genug Power für die natürliche Bildauflösung hat) und v.a. die gleichmäßige Ausleuchtung des Panels (es gibt massig TFT’s die sichbar helle und dunklere Bildbereiche haben).

Hi,

Du kannst Dich auch gern hier
http://www.tomshardware.de
herumtreiben (ganz ganz oben auf „Monitore“ klicken).

Was es mit den Reaktionszeiten auf sich hat wird hier nochmals gut
erklärt.
http://www.tomshardware.de/display/20050227/19_zoll_…

Gruß
Gerald

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hi,

  • Pixelfehler dürfen vorkommen und sind (bis zu einer gewissen
    Anzahl) kein Umtausch/Wandel-grund. (Deshalb beim Händler
    ankopfen und fragen ob man nicht doch testen könnte…)

kann man sich in diesem Fall nicht das Fernabgabegesetz zunutze machen? Also das 14-tägige Rückgaberecht ohne Angabe von Gründen?

mfG

McStone

  • Pixelfehler dürfen vorkommen und sind (bis zu einer gewissen
    Anzahl) kein Umtausch/Wandel-grund. (Deshalb beim Händler
    ankopfen und fragen ob man nicht doch testen könnte…)

kann man sich in diesem Fall nicht das Fernabgabegesetz
zunutze machen? Also das 14-tägige Rückgaberecht ohne Angabe
von Gründen?

Theoretisch ja, aber es ist dann immernoch die Frage, ob du und der Händler bereit sind, tausendmal einen Bildschirm hin- und herzuschicken. Außerdem würde ich dich in so einem Fall als Händler ziemlich schnell auf eine Blacklist setzen. Es ist immernoch viel einfacher, mit einem Händler vor Ort zu reden, der einem ggf. zusichern kann, ein Fehlerfreies Gerät zu beschaffen. Dann kann man außerdem den Schirm gleich im Laden unter die Lupe nehmen (zumindest, wenn der Händler etwas auf sich hält). Wenn man ein wenig sucht, muss man damit noch nichtmal teurer fahren als mit einem Versandhändler. Im Fall von Bildschirmen würde ich z.B. einen Laden suchen, der auch Büros ausstattet, die haben die notwendigen Beziehungen zu Großhändlern.

Hi,

Theoretisch ja, aber es ist dann immernoch die Frage, ob du
und der Händler bereit sind, tausendmal einen Bildschirm hin-
und herzuschicken.

In dem Fall wohl nur eher zweimal, außerdem werden bei einem Warenwert von über 40 € die Versandkosten erstattet.

Außerdem würde ich dich in so einem Fall
als Händler ziemlich schnell auf eine Blacklist setzen.

Wenn man das dauernd macht würde ich es verstehen, aber ich kaufe Bildschirme erst dann neu wenn der Alte kaputt ist. Bei einer Lebensdauer von angenommenen 20.000 Stunden und mal pauschal gerechnet 8 Stunden täglich also in etwa alle 7 Jahre. Sicher kann der auch früher kaputt gehn, aber man hofft ja das Beste. :smile:

Es ist immernoch viel einfacher, mit einem Händler vor Ort zu reden,
der einem ggf. zusichern kann, ein Fehlerfreies Gerät zu
beschaffen. Dann kann man außerdem den Schirm gleich im Laden
unter die Lupe nehmen (zumindest, wenn der Händler etwas auf
sich hält).

Womit Media Markt und Konsorten, also die Läden in die Otto-Normal-Verbraucher als erstes geht und wahrscheinlich mit dem TFT wieder rauskommt, ausscheiden.

Außerdem glaube ich nicht das ein Händler jeden gelieferten TFT auspackt und nach Pixelfehlern untersucht nur um dir dann einen fehlerfreien zu verkaufen. Der muss genauso mit den Pixel-Fehlerklassen leben und, um auf deinen Gedanken mit der Blacklist zurückzukommen, kann nicht alle „fehlerhaften“ Geräte zurückschicken, dann landet er nämlich mit Sicherheit auf der Blacklist seines Zulieferers. Ich kann mir vorstellen das er für so ein fehlerfreies Gerät auch nochmal extra Geld sehen will und dann kaufe ich lieber einen TFT von einem Hersteller der von sich aus schon garantiert das keine Pixelfehler vorhanden sind, die gibts nämlich auch und sind nur unwesentlich teurer.

mfG

McStone

Moin

und dann kaufe ich lieber einen TFT von einem
Hersteller der von sich aus schon garantiert das keine
Pixelfehler vorhanden sind, die gibts nämlich auch

Wo den ? Welche Modelle meinst du ?

cu

Hi,

Wo den ? Welche Modelle meinst du ?

Ein konkretes Beispiel hab’ ich grade nicht, ich wühl’ morgen mal meine PC-Zeitschriften durch, da stand, in einer CHIP glaub’ ich, ein Test eines Monitors dessen Hersteller null Pixel-Fehler garantiert. Sprich wenn doch ein Fehler ist das ein Grund zur Reklamation. Nagelt mich nicht drauf fest, ich glaub der war von Eizo, aber ich guck’ mal.

mfG

McStone

Außerdem würde ich dich in so einem Fall
als Händler ziemlich schnell auf eine Blacklist setzen.

Wenn man das dauernd macht würde ich es verstehen, aber ich
kaufe Bildschirme erst dann neu wenn der Alte kaputt ist. Bei
einer Lebensdauer von angenommenen 20.000 Stunden und mal
pauschal gerechnet 8 Stunden täglich also in etwa alle 7
Jahre. Sicher kann der auch früher kaputt gehn, aber man hofft
ja das Beste. :smile:

Das ist schon klar. Es ging mir jetzt um das Schema „14-Tage Rücgkaberecht gegen Pixelfehler“, nicht um normale Garantie oder Gewährleistung.

Es ist immernoch viel einfacher, mit einem Händler vor Ort zu reden,
der einem ggf. zusichern kann, ein Fehlerfreies Gerät zu
beschaffen. Dann kann man außerdem den Schirm gleich im Laden
unter die Lupe nehmen (zumindest, wenn der Händler etwas auf
sich hält).

Womit Media Markt und Konsorten, also die Läden in die
Otto-Normal-Verbraucher als erstes geht und wahrscheinlich mit
dem TFT wieder rauskommt, ausscheiden.

Das ist auch soweit klar. Allerdings sind diese Großdiscounter auch nicht unbedingt die günstigsten Quellen. Ich habe praktisch direkt um die Ecke einen Laden gefunden, bei dem das problemlos möglich ist, und der sich auch nochmal anstrengt, um ein paat Euro billiger an Geräte zu kommen. Man muss nur suchen und ein wenig Glück haben. Ich wohne technologisch gesehen einigermaßen in der Provinz, insofern sollte das wirklich kein enormes Problem darstellen.

Außerdem glaube ich nicht das ein Händler jeden gelieferten
TFT auspackt und nach Pixelfehlern untersucht nur um dir dann
einen fehlerfreien zu verkaufen. Der muss genauso mit den
Pixel-Fehlerklassen leben und, um auf deinen Gedanken mit der
Blacklist zurückzukommen, kann nicht alle „fehlerhaften“
Geräte zurückschicken, dann landet er nämlich mit Sicherheit
auf der Blacklist seines Zulieferers.

Je nachdem, wieviele und welche Bildschirme der Händler verkauft hat er oder sein Zulieferer allerdings eventuell die Möglichkeit, gewisse Zusagen basierend auf Erfahrungswerten zu machen (wenn er beispielsweise weiss, dass bei einem Modell Pixelfehler wirklich extrem selten sind), und ggf. vom Kunden abgelehnte Geräte an Großabnehmer zu verkaufen, bei denen es nicht darauf ankommt, ob jetzt oben links auf dem Schirm ein Pixel permanent in grellem Magenta leuchtet. Wenn z.B. grade ein Großauftrag von einer Uni oder einem größeren Büro vorliegt, können solche Geräte dann durchaus nochmal mit eventuell etwas geringerer Marge vertickt werden.

Moin

Wo den ? Welche Modelle meinst du ?

Ein konkretes Beispiel hab’ ich grade nicht

Du könntest die Philips-Panel meinen:
http://www.computerbase.de/news/hardware/monitore_di…

Preise ? keine Angaben, aber mit 4 Stellen füR die „kleinen“ Varianten wird gerechnet. Das fällt für mich nicht mehr in den Consumer-Bereich. Im Profibereich gibts Fehlerklasse I schon, aber die Preise waren nicht so prickelnt…

cu

Hallo,

Danke für die zahlreichen Antworten. Sie konnte mir echt helfen, aber einige Aussagen warfen doch noch Fragen auf (Bezogen auf alle Antworten)

Reaktionszeit:

Jesse Bee
…ist laut EN die vom Hersteller
anzugebende Reaktionszeit als 80% der Zeit definiert, die der
monochrome Übergang einer Bildzelle von schwarz nach weiss
bzw. umgekehrt benötigt. Das sagt über die realen Schaltzeiten
bei Farbübergängen leider nahezu gar nichts aus. Die
Umschaltzeit zwischen Dunkelgrün nach Pink oder sonst was
können viel, viel länger dauern und sind nicht genormt. Bei
fast allen bezahlbaren TFT’s werden außerdem Zwischenfarben
interpoliert (erkennt man an der Angabe 16.2 Mio. Farben -
nicht interpolierte, reale 24bit Farbe würde 16.7 Mio.
ergeben). Die Interpolation sieht oft nicht schön aus und
dauert auch ihre Zeit, was die reale Reaktionszeit noch mal
verschlechtert.

In wie weit unterscheiden sich die Reaktionszeiten bei den Farben? ziemlich extrem oder vernachlässigbar. Ab was für einer Reaktionszeit hat es Nachteile und welche Nachteile (Augenreizung oder ähnliches?).

Was hat es mit der Interpolierung auf sich? Das hab ich nicht ganz verstanden.

Sonstiges:

pumpkin

  • DVI-Anschluss ist absolut Pflicht (an TFT und Graka).

Was hat es mit dem DVI-Anschluss auf sich? Was macht der?

Gruß
ThReOn

In wie weit unterscheiden sich die Reaktionszeiten bei den
Farben? ziemlich extrem oder vernachlässigbar. Ab was für
einer Reaktionszeit hat es Nachteile und welche Nachteile
(Augenreizung oder ähnliches?).

Ziemlich extrem. Das Umschalten von einem farbton zu einem anderen kann 3mal so lange dauern, wie der Übergang von schwarz nach weiß. Selbst moderne Panels mit angegebenen Reaktionszeiten von unter 16 ms können in Wirklichkeit 25, 30 ms oder auch 40 ms brauchen, um eine Zelle umzuschalten. Deshalb sollte man sich nicht auf die angegebene Reaktionszeit verlassen, wenn man einen spiele- oder videotauglichen TFT-Bildschirm kaufen will. Es kann sein, das das Panel von Hersteller A mit 25 ms Reaktionszeit viel besser spielbar ist, als das Panel von Hersteller B mit 16 ms. Immer Testberichte lesen vor dem Kauf!

Ich weiß nicht genau, ab wecher Reaktionszeit erkennbare Nachteile auftreten, das dürfte auch sehr stark vom verwendeten Panel und der Farbinterpolationsroutine abhängen. Dauern bei einem Panel Übergänge zwischen selten dargestellten Farben besonders lange, dann fällt das nicht so auf, wie langsame Farbübergänge zwischen häufig benötigten Farbkombinationen.

Sind die Umschaltzeiten zu lang, bleiben bei schnellen Bildwechseln einige Pixel des letzten Bildes eben sichtbar im nächsten Bild stehen, das Bild wird grieselig und schlierig. Schnell bewegte Objekte in Computerspielen ziehen einen unscharfen Schweif hinter sich her, das Videobild wirkt so seltsam pixelig. Es kommen aber noch andere Funktionen dazu, die das Bild versauen können, z.B. eine schlechte Farbinterpolation. Viele TFT’s arbeiten nämlich nicht mit echten 24bit Farbtiefe sondern nur mit 16bit und interpolieren die fehlenden Zwischenfarben, indem sie benachbarte Pixel so anordnen, dass das Auge selbst den Farbton mischt (so in der Art: ein roter und einer grünen Pixel statt eines braunen). Wenn die Interpolationsroutine schlecht programmiert ist, sieht das Ergebnis oft auch recht mies aus, besonders bei Videos, wo feine Nuancen und geringe Farbabstufungen dargestelt werden müssen.
Bei stehenden Bildern oder langsamen Bildwechseln (Office, Internet) ist das alles ziemlich wurscht, wichtig sind schnelle Reaktionszeiten und gute Farbinterpolation (oder besser gar keine) bei Spielen und Videos. In FTF’s werden auch verschiedene Panel-Typen eingesetzt, die bauartbedingt in verschiedenen Bereichen ihre Stärken und Schwächen haben: während MVA/ PVA - Panels eine gute Farbtreue haben, aber meist recht hohe Reaktionszeiten, reagieren TN + Film - Panel sehr schnell, haben aber einen geringeren Einblickwinkel und schlechtere Farbtreue. Den besten Kompromiss schaffen vermutlich S-IPS-Panel, die sind aber recht stromhungrig und so richtig spieletaugliche S-IPS-Panel gibt es in 19" AFAIK noch nicht.

Was hat es mit der Interpolierung auf sich? Das hab ich nicht
ganz verstanden.

Farbinterpolation s.o.

Interpolation der Auflösung: Bei Röhrenmonitoren kann man die Auflösung (Anzahl der dargestellten Bildpunkte in horizontaler und vertikaler Richtung) ja bauartbedingt frei wählen, da hier ein Elektrodenstrahl über die Phosphorschicht der Bildröhre huscht und so das Bild auf den Monitor zeichnet. Die Anzahl der Bildpunkte wird einfach dadurch bestimmt, wie oft der Farbwert des Elektronenstrahls dabei umgeschalten wird, und dass ist in den technischen grenzen des Monitors frei wählbar.
Bei einem TFT-Bildschirm funktioniert die Bilddarstellung ganz anders, der besteht aus einer bestimmten unveränderlichen Anzahl von Flüssigkristallzellen, von denen jede eine bestimmte Farbe darstellen kann und die in ihrer Gesamtheit das Bild erzeugen. Bei einem 19"-TFT sind das meist 1280 x 1024 Kristallzellen. Das Bild besteht also fest und unveränderlich aus 1280 x 1024 Bildpunkten. Bei Computerspielen hängt die Leistung der Grafikkarte aber z.B. sehr stark davon ab, wieviele Bildpunkte sie darstellen muss. Mittelklassegrafikkarten bekommen moderne 3D-Spiele bei 1024 x 768er Auflösung meist noch problemlos hin, bei einer Auflösung von 1280 x 1024 Bildpunkten ist die Grafikkarte aber schon überfordert und das Bild ruckelt unspielbar. Deshalb kann man auch bei TFT-Bildschirmen die Auflösung verringern, da es aber technisch unmöglich ist, eine kleinere Anzahl Bildpunkte darzustellen, wird einfacheine niedrigere Auflösung interpoliert, d.h. mehrere nebeneinanderliegende Zellen zeigen dieselbe Farbe an, als wären sie ein größerer Bildpunkt. Das klappt jedoch nur bei ganzen Vielfachen der natürlichen Bildgröße gut und keiner will in 640 x 512 Pixel spielen. *g* Andere Interpolationsstufen liefern meist recht unschöne Ergebnisse, weshalb man besser darauf verzichten sollte und deshalb als Spieler eine Grafikkarte wählen sollte, welche die gewünschten Spiele in der natürlichen Auflösung des Displays ruckelfrei darstellen kann (und die ist meist empfindlich teuer).

pumpkin

  • DVI-Anschluss ist absolut Pflicht (an TFT und Graka).

Was hat es mit dem DVI-Anschluss auf sich? Was macht der?

Der gibt das Bildsignal aus bzw. empfängt es. Da Röhrenmonitore ein analoges Bildsignal benötigen, wurde früher bei Grafikkarten prinzipiell das digitale Bildsignal durch einen DAC in ein analoges Signal gewandelt und dieses dann an herkömmlichen D-Sub-Ausgang der Grafikkarte ausgegeben. Ein TFT benötigt jedoch ein digitales Signal, wird er also an den analogen D-Sub-Ausgang der grafikkarte angeschlossen, muss das analoge Bildsignal im TFT wieder in ein digitales Signal zurückgewandelt werden. Da bei jeder Signalwandlung Qualität verloren geht, ist das relativ hirnrissig, so dass moderne Grafikkarten und TFT-Monitore gleich einen digitalen Anschluss haben, so dass das Bildsignal wandlungsfrei und ohne Qualitätsverlust übertragen werden kann. Das ist die DVI (Digital Visual Interface) - Buchse.

LG, Jesse

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Vielen Dank, das hilft mir sehr weiter. Ich denke jetzt bin ich wissensmäßig gut gerüstet zum TFT-Kauf :smile:

Gruß
ThReOn

Hi,

sorry, aber ich find’ den Artikel nicht mehr, hab’ jetzt drei Tage erfolglos gesucht. Philips war’s aber definitiv nicht, irgendein Hersteller der mit M anfängt (aber nicht Miro), der Preis lag’ so um die 600 € für einen 17-Zöller vor geschätzt zwei bis drei Monaten. Also doch ne ganze Ecke teurer als ich gesagt hatte, aber IMO immer noch bezahlbar.

mfG

McStone