Fragen zu verschiedenen Kunststoffgläsern

Hallo zusammen,

ich möchte mir endlich - nach sieben Jahren - eine neue Brille kaufen.

Scheinbar hat sich bzgl. der Gläser und auch der KK-Zuzahlung einiges geändert?!

Ich möchte keine Mineralgläser mehr haben, da mir die auf Dauer (den ganzen Tag im Büro am PC, beim Sport im Fitnessstudio …) zu schwer sind und ich regelmäßig bei den beiden letzten Brillen aufgrund des Gewichts immer unschöne Abdrücke auf der Nase hatte, trotz korrekter Justierung der Brille von Optikern. Darüber hinaus segnen meine alten Brillen langsam aber sicher das Zeitliche! :wink:

Nach langem Suchen habe ich endlich ein rahmenloses Gestell gefunden, welches mir gefällt, mir steht und auch meiner Partnerin gefällt! :wink: Bei gewissen Anbietern, von denen viele angeglich so viel halten, halte ich nichts, da ich nicht nur nichts gefunden habe (klar, habe ich dort auch gesucht, um Geld zu sparen!), sondern die dortigen Gestelle erschienen mir doch eher für den kurzweiligen Gebrauch zu sein! Das Gestell, welches ich gefunden habe, soll 199 € kosten. Von „RB“. Dieses Modell ist nur leider nicht auf deren HP zu finden. Scheint wohl ein Auslaufmodell zu sein!? Aber ist mir eigentlich egal, da sie mir gefällt …

Und, von Online-Bestellshops halte ich reichlich wenig, da man die Brille nicht vorher anprobieren kann, und wenn doch, dann muss man sie tauschen, wenn sie einem nicht gefällt, was einige Tage oder gar wenige Wochen dauern kann. Darüber hinaus wird es wohl nicht einfach sein, die Brillengläser sich so zuschleifen zu lassen, wie sie einem gefallen?!

Jetzt hat mir der Optiker gesagt, dass es keinerlei Zuzahlungen mehr von der KK für die Brillengläser gibt. Ist das korrekt? Wenn nein, was muss ich tun, damit ich dennoch eine Zuzahlung für die Brillengläser erhalte?

Aber wichtiger ist mir die Frage nach den unterschiedlichen Kunststoffgläsern. Der Optiker stellte mir zuerst die Teuersten vor. Weiß schon gar nicht mehr, was die alles „können“?! Super-Entspiegelung, extra Beschichtung, damit Staub und Feuchtigkeit besser abperlen bzw. sogar fast abgestoßen werden … Dann habe ich gesagt, dass es mir „lediglich“ auf eine harte Beschichtung und eine gute Entspiegelung ankommt. Dann hat er mir Kunststoffgläser gezeigt, die eine 3-fache Entspiegelung haben und eine 1,6-Härtung (was auch immer das bedeutet). Auf Nachfrage, erklärte er mir, dass ein Mineralglas eine 100 %ige Härtung hat, die Teuersten bei 95 % liegen und „meine“ Auswahl bei „nur“ 50 %. Die Teuersten kosten 164 pro Glas und „meine“ 87 pro Glas. Lohnt es sich, die teureren zu nehmen oder würden die für 87 € vollkommend ausreichen?

Was ist bei Kunststoffgäsern sonst so zu beachten, sodass es (möglichst) keine Kratzer (u. a. durchs Putzen) gibt?

Bitte um eure Antworten.

Vielen Dank im Voraus.

Grüße

MM

PS: Ich schiele mit einem Auge, habe eine Hornhautverkrümmung und bin auf beiden weitsichtig. Wie viel und ob - oder + Dioptrien ich habe, weiß ich nicht. Auf dem nicht schielenden Auge, habe ich allerdings weniger! Gleitsichtgläser habe ich nie benötigt!

Hi

Ich weiß nicht wie es mit dem KK Zuschlag aussieht, meine gibt nix her.

Man kanna ber eine Brillenversicherung abschließen, dort zählen dann sowohl Gläser als auch partiell das Gestell rein und man bekommt je nach Sorte alles bis einen Teil wieder. meine Letzte Brille hat 312€ komplett gekostet und ich bekam 270€ zurück, sauber. (Ich habe ein Switch-It system, kann ich nur empfehlen)

Ein guter Optiker sollte dir einen direkten Vergleich ermöglichen, meistens in drei Stufen von Porsche über Mittel bis Notfalllösung.

Die Superteuren brauchst du nicht, wenn du kein Handwerker oder Archäologe oder sonstwas bist, das im Dreck spielt. Lotuseffekt ist zwar toll, aber putzen kannste auch ohne viel aufwand und ist weeesentlich günstiger.

Dann gibt es Gläser die dünner sind mit selber Sehstärke, die bringen viel wenn du auf dein Äußeres achtest oder achten musst. Eine normale bis starke Entspiegelung ist auch möglich.

Die Basicgläser wären dann normaldick, haben eine leichte entspiegelung und das wars.

Ich habe aus Geldmangel letzteres, würde aber eher zur Mitte tendieren.

Wichtig für Kunststoffgläser:

  • nie mit Küchentuch putzen, die Flusen kriegt man kaum wieder runter
  • auch keine Tempos verwenden, die können rau sein
  • immer nur mit Brillenputztuch oder eine Ultraschallreinigung

Wenn die Brille mal fies dreckig wird, unter Wasser halten und abspülen, Wasser abwerfen und vorsichtig putzen, im Notfall mit einem geprüften Tempo (aber nicht mit dem genoppten Rand)

Kunststoffgläser bekommen unglaublich schnell Kratzer. Flusen heften gerne drauf.
Bei Fettflecken müssen auch schonmal zwei Brillenputztücher dran glauben.

lg
Kate

Hallo!

Eine kurze Ergänzung aus meiner Erfahrung:
vor meiner jetzigen Brille hatte ich immer Glas-Gläser, eben weil sie unempfindlicher sind. Allerdings hatte ich persönlich auch nie ein Problem mit dem Gewicht.

Meine aktuelle Brille ist zum Teil randlos, also „mussten“ es jetzt Kunststoff-Gläser sein. Da mir eine Zusatzversicherung einen großen Teil der Kosten erstattet hat, und der Preisunterschied zwischen Mittelklasse und superduper-Versiegelung/-Beschichtung/-Entspiegelung gar nicht soo arg war, habe ich mich für letztere Variante entschieden.

Ich muss sagen, ich bin äußerst zufrieden damit.
Ich hatte am Anfang große Angst wegen Kratzern etc. - dank Hornhautverkrümmung sind die Gläser insgesamt ziemlich teuer. Zu teuer, um sie mal eben wieder zu tauschen.
Ich habe die Brille jetzt länger als ein Jahr, nicht einen Kratzer und auch keine Probleme mit Flusen. Und ich gehe mit der Brille nicht wie mit einem rohen Ei um. Im Gegenteil: meistens putze ich sie mit dem T-Shirt, so wie ich das mit den Brillen zuvor auch schon getan habe… :wink:

Leider fehlt mir jetzt die Vergleichsmöglichkeit zur „Mittelklasse“, so dass ich nicht sagen kann, ob diese tatsächlich ein gutes Stück empfindlicher ist. Vielleicht sind diese Aussagen, dass Kunststoff achso empfindlich ist, ja generell übertrieben?!

Viele Grüße
Arha

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Vorsicht bei Versicherungen!
Hi

Auch wenn es bei dem ein oder anderen Sinn macht, rate ich doch zur Vorsicht bei Brillenversicherungen (insbesondere die, die man direkt beim Kauf der Brille unterschreibt). Da sollte man sich erst das Kleingedruckte durchlesen und - so lästig das ist - mal durchrechnen ob sich das für einen überhaupt lohnt.

Zu den Gläsern meine Empfehlung: Ich habe eine rahmenlose Brille mit Kunststoffgläsern, beide Gläser haben zusammen 200 Euro gekostet, sind „mittel“ entspiegelt und „mittel“ gehärtet (also preislich gesehen gibts je teurere und billigere Varianten, hab die goldene Mitte gewählt :wink: )

Meiner Meinung nach brauchst du auch bei Kunststoffgläsern nicht die teuerste Härtung. Man sollte generell schonend mit der Brille umgehen und sie mit weichen Tüchern putzen und niemlas mit Taschentuch oder Pulli :wink: Auch scharfe Reinigungsmittel und diese feuchten Brillenputztücher (!) sind tabu (da sie leider meist billiges Gewebe enthalten, was scharfkantig ist). Wenn die Brille fettig geworden ist hilft ein Klecks Spüli und Wasser, danach mit nem Mikrofasertuch trockenmachen.
Ich habe meine Brille schon seit 1 1/2 Jahren und noch keine Kratzer drauf. Und bei mir mit -3 Dioptrien muss die Brille echt überall mit hin :wink:

Zur Entspiegelung: Auch hier reicht eine mittlere Variante, solange man nicht z.b. einen Bildschirmarbeitsplatz hat wo es explizit auf Farben oderso ankommt (Webdesigner oderso) bzw. man oft in der Dunkelheit arbeitet (z.b. Autofahren etc.) Meine Brille produziert Spiegelungen, aber da gewöhnt man sich schnell dran.

Eher störend, aber wohl unumgänglich, egal was für Gläser man hat, sind Reflexionen von der Sonne in der uneren Brillenkante. Daher solltest du darauf achten, dass der Optiker die Gläser unten nicht poliert, sondern matt lässt. Das sieht zwar nicht sooo toll aus wie polierte Gläser, aber mit polierten kannst du in der Sonne kaum raus, weil die Reflexion genau in die Augen kommt.

Ich bin zufrieden mit meinen Kunststoffgläsern und obwohl rahmenlose Gestelle meist schneller kaputtgehen, bin ich überaus zufrieden mit der Stabilität. An einem Glas sind direkt an der Schraube zwei kleine Sprünge (die man aber kaum sehen kann) und selbst das hat noch nicht dazu geführt, dass die Brille kaputtgegangen ist.
Und in dem Zusammenhang noch was mit Versicherung: Mein Optiker sah diese Risse beim Nachkorrigieren und sagt, das fällt unter Gewährleistung und hat mir direkt neue Gläser bestellt, kostenlos, falls meine demnächst doch kaputtgehen. Und das, obwohl nicht klar ist, wer diese Risse gemacht hat (ich durch unsachgemäße Handhabung oder er durch blöden Einbau)

Grüße

Karana

Hallo,

ich trage selbst eine Brille mit Kunststoffgläsern (4 Dioptrien, 1,5 zylindrisch), bin seit fast 20 Jahren Brillenträgerin.

Meiner Meinung nach brauchst du auch bei Kunststoffgläsern
nicht die teuerste Härtung.

Ich finde es dann sinnvoll, wenn sich die Sehstärke über lange Zeit hinweg nicht ändert oder man nicht vor hat, rasch wieder auf eine andere Brille (anderes Gestell) umzusteigen - dann kann das schon Sinn machen.
Ich hatte meine letzten Gläser 9 Jahre (!), da sich die Sehstärke nicht verändert hat. Bei wenig guter Härtung hätte ich die Gläser sicherlich nicht so lange haben können.
Bei den Brillen zuvor hatte ich meist einfache Kunststoffgläser oder einfache Glasgläser.
Habe mich für meine aktuelle Brille wieder für die höchste Härtestufe entschieden.

Man sollte generell schonend mit
der Brille umgehen und sie mit weichen Tüchern putzen und
niemlas mit Taschentuch oder Pulli :wink: Auch scharfe
Reinigungsmittel und diese feuchten Brillenputztücher (!) sind
tabu (da sie leider meist billiges Gewebe enthalten, was
scharfkantig ist). Wenn die Brille fettig geworden ist hilft
ein Klecks Spüli und Wasser, danach mit nem Mikrofasertuch
trockenmachen.

Weiterer Tipp: Die Wassertropfen nach dem Putzen nicht mit einem Tuch abtrocknen, sondern wegpusten. Bei rahmenlosen Brillen funktioniert das gut, wenn sie entsprechend beschichtet sind.

Zur Entspiegelung: Auch hier reicht eine mittlere Variante,
solange man nicht z.b. einen Bildschirmarbeitsplatz hat wo es
explizit auf Farben oderso ankommt (Webdesigner oderso) bzw.
man oft in der Dunkelheit arbeitet (z.b. Autofahren etc.)
Meine Brille produziert Spiegelungen, aber da gewöhnt man sich
schnell dran.

Bzgl. Computerarbeitsplatz oder beim Arbeiten mit feinfizzeligen Dingen finde ich Entspiegelung auch sehr wichtig (ich arbeite bis zu 12 Std. täglich am Computer, habe ansonsten oft hobbymäßig mit Feinfizzeligem wie Kunsthandwerk, Elektroniklöten o.ä. zu tun).
Ich habe mich darum bei den aktuellen und den vorherigen Gläsern für die beste Entspiegelung entschieden, bin aber - als ich diese Dinge noch nicht gemacht habe - gut mit der mittleren zurecht gekommen.

Eher störend, aber wohl unumgänglich, egal was für Gläser man
hat, sind Reflexionen von der Sonne in der uneren
Brillenkante. Daher solltest du darauf achten, dass der
Optiker die Gläser unten nicht poliert, sondern matt lässt.
Das sieht zwar nicht sooo toll aus wie polierte Gläser, aber
mit polierten kannst du in der Sonne kaum raus, weil die
Reflexion genau in die Augen kommt.

Finde ich auch wichtig.
Dass es nicht so schön aussieht, finde ich überhaupt nicht.

Was ich ggf. auch noch sinnvoll finde: Es gibt Kunststoffgläser mit erhöhter Dichte, sodass die Gläser bei gleicher Sehstärke weniger dick sind. Bei höheren Dioprienzahlen kann das, gerade bei einem dünnen oder rahmenlosen Gestell, besser aussehen - das kostet natürlich etwas mehr.

Ich bin zufrieden mit meinen Kunststoffgläsern und obwohl
rahmenlose Gestelle meist schneller kaputtgehen, bin ich
überaus zufrieden mit der Stabilität. An einem Glas sind
direkt an der Schraube zwei kleine Sprünge (die man aber kaum
sehen kann) und selbst das hat noch nicht dazu geführt, dass
die Brille kaputtgegangen ist.

Hast du da so schlechte Erfahrungen mit rahmenlosen Gestellen gemacht? Was waren da die Probleme?
(Ich trage das gleiche Gestell seit 12 Jahren und hab’ bis jetzt nur, wie bei allen Brillen üblich, ein paar Mal die Nasenpads wechseln lassen. Mit dem Gestell selbst hatte ich aber nie Probleme; andere Brillen waren schneller ausgeleiert o.ä., selbst wenn sie nicht rahmenlos waren. Bei mir sind die Gläser auch mit Bohrung befestigt.
Mein Freund trägt bereits seine zweite halb-rahmenlose Brille (überm Glas Rahmen, darunter frei, Glas mit diesem Kunststofffaden befestigt), jede für ca. 4 Jahre, und hatte ebenso noch keine Probleme.)

Und in dem Zusammenhang noch was mit Versicherung: Mein
Optiker sah diese Risse beim Nachkorrigieren und sagt, das
fällt unter Gewährleistung und hat mir direkt neue Gläser
bestellt, kostenlos, falls meine demnächst doch kaputtgehen.

Weißt du zufälligerweise, wie lange die Gewährleistung dabei typischerweise ist?

Viele Grüße,
Nina

Ich hatte meine letzten Gläser 9 Jahre (!), da sich die
Sehstärke nicht verändert hat.

Bei mir verändert sich im Moment noch zu viel. Und auch danach werde ich wohl die Brillen nicht für die Ewigkeit kaufen, da ich auch den modischen Aspekt nicht ganz außer Acht lassen möchte :wink: Eine leichte Typveränderund so alle 3-4 Jahre muss für mich einfach drin sein :wink:

Hast du da so schlechte Erfahrungen mit rahmenlosen Gestellen
gemacht? Was waren da die Probleme?

Mir wurd von anderen Brillenträgern immer abgeraten, da sie bei denen wohl häufiger mal zu Bruch gegangen sind. Ich glaube aber dass die Kunststoffe mittlerweile auch besser geworden sind, heißt, härter und stabiler.

Mit dem Gestell selbst hatte ich
aber nie Probleme; andere Brillen waren schneller ausgeleiert
o.ä., selbst wenn sie nicht rahmenlos waren. Bei mir sind die
Gläser auch mit Bohrung befestigt.

Kommt wahrscheinlich auch auf die Befestigung an, ob die Bügel rausbrechen können. Beim Putzen halte ich aber zur Sicherheit immer das Glas fest, was ich gerade putze und nicht am Rahmen.

Mein Freund trägt bereits seine zweite halb-rahmenlose Brille
(überm Glas Rahmen, darunter frei, Glas mit diesem
Kunststofffaden befestigt), jede für ca. 4 Jahre, und hatte
ebenso noch keine Probleme.)

So eine hatte ich zuvor und benutze sie noch als Ersatzbrille (die Gläser sind nicht mehr 100prozentig korrekt, aber immernoch besser als ohne Brille :wink:

Weißt du zufälligerweise, wie lange die Gewährleistung dabei
typischerweise ist?

Ne weiß ich leider nicht.

Grüße

Karana

Hallo Karana,

Bei mir verändert sich im Moment noch zu viel.

dann macht es natürlich keinen Sinn, da auf _extra_
Langlebigkeit zu achten.

Und auch danach
werde ich wohl die Brillen nicht für die Ewigkeit kaufen, da
ich auch den modischen Aspekt nicht ganz außer Acht lassen
möchte :wink: Eine leichte Typveränderund so alle 3-4 Jahre muss
für mich einfach drin sein :wink:

Das ist natürlich in Ordnung :smile: Viele Brillen hab’ ich auch
nach zwei, drei Jahren aufgrund des Aussehens ausgetauscht,
obwohl sie mir beim Kauf noch sehr gefallen haben.
(Meine aktuelle Brille, obwohl schon ein gutes Jahrzehnt „auf
dem Buckel“, ist übrigens gar nicht unmodern - die gibt’s so
noch immer, ist die „Silhouette“:
http://www.leffers-optik.de/Brillen/Silhouette-Frau.JPG
Das Modell ist schön zeitlos schlicht, unterstreicht dafür
aber auch keinen besonderen Typ.)

Mir wurd von anderen Brillenträgern immer abgeraten, da sie
bei denen wohl häufiger mal zu Bruch gegangen sind. Ich glaube
aber dass die Kunststoffe mittlerweile auch besser geworden
sind, heißt, härter und stabiler.

Kunststoffgläser sind mir noch nie zu Bruch gegangen.
Meine Brille ist sogar einmal von einem Tisch mit Schwung auf
einen Steinboden geknallt (lag auf einem Gegenstand, der
hochgewippt ist). Das Gestell war leicht verbogen, aber die
Gläser waren unbeschädigt.

Was wohl eher das Problem war/ist:
Brillengläser für halb-rahmenlose Brillen können auch aus Glas
sein; manch ein Optiker setzt sogar in komplett rahmenlose
Brillen Glas-Gläser ein. Die brechen natürlich rasch, da sie
kein Rahmen schützt…

So eine hatte ich zuvor und benutze sie noch als Ersatzbrille
(die Gläser sind nicht mehr 100prozentig korrekt, aber
immernoch besser als ohne Brille :wink:

Ohne Ersatzbrille geht bei höheren Dioprienzahlen nix, kann
ich nur bestätigen :smile:
Hab’ auch eine, z.B. auch für derbere Aktivitäten (Bildhauerei
in Stein, Lackierarbeiten o.ä. würde ich trotz Schutzbrille
nicht mit der „guten“ Brille machen :wink: )

Viele Grüße,
Nina

Eher störend, aber wohl unumgänglich, egal was für Gläser man
hat, sind Reflexionen von der Sonne in der uneren
Brillenkante. Daher solltest du darauf achten, dass der
Optiker die Gläser unten nicht poliert, sondern matt lässt.
Das sieht zwar nicht sooo toll aus wie polierte Gläser, aber
mit polierten kannst du in der Sonne kaum raus, weil die
Reflexion genau in die Augen kommt.

Wie sage ich das dem Optiker? Ist der Unterschied so erheblich - vom Aussehen? Wenn ich dem Optiker das so sage, dann weiß er etwas damit anzufangen? Kostet das extra oder im Preis inbegriffen?

Eher störend, aber wohl unumgänglich, egal was für Gläser man
hat, sind Reflexionen von der Sonne in der uneren
Brillenkante. Daher solltest du darauf achten, dass der
Optiker die Gläser unten nicht poliert, sondern matt lässt.
Das sieht zwar nicht sooo toll aus wie polierte Gläser, aber
mit polierten kannst du in der Sonne kaum raus, weil die
Reflexion genau in die Augen kommt.

Finde ich auch wichtig.
Dass es nicht so schön aussieht, finde ich überhaupt nicht.

Wie sage ich das dem Optiker? Ist der Unterschied so erheblich - vom Aussehen? Wenn ich dem Optiker das so sage, dann weiß er etwas damit anzufangen? Kostet das extra oder im Preis inbegriffen?

Was ich ggf. auch noch sinnvoll finde: Es gibt
Kunststoffgläser mit erhöhter Dichte, sodass die Gläser bei
gleicher Sehstärke weniger dick sind. Bei höheren
Dioprienzahlen kann das, gerade bei einem dünnen oder
rahmenlosen Gestell, besser aussehen - das kostet natürlich
etwas mehr.

Ich habe „nur“ 2,25. Dafür brauche ich (noch) keine Kunststoffgläser mit erhöhter Dichte?!

Hallo massimassa,

Wie sage ich das dem Optiker?

Meiner hat die Gläserkanten sowieso matt gelassen.
Ansonsten würde ich einfach sagen, was hier steht: „Ich habe gehört, dass man die Gläserkanten matt lassen kann, damit es dort keine Reflexionen von der Sonne gibt“.

Ist der Unterschied so erheblich

  • vom Aussehen?

Der Rand ist eben matt :wink: Ich finde, es sieht eben (leicht) anders aus, finde aber weder die eine noch die andere Variante weniger schön.

Wenn ich dem Optiker das so sage, dann weiß er
etwas damit anzufangen?

Sicherlich.

Kostet das extra oder im Preis
inbegriffen?

Das weiß ich nicht. Da es aber ein Arbeitsschritt weniger ist, dürfte es nichts ausmachen.

Ich habe „nur“ 2,25. Dafür brauche ich (noch) keine
Kunststoffgläser mit erhöhter Dichte?!

Nein, hierbei finde ich es auch nicht sinnvoll.
Gedacht ist das eher für extremere Sehschwächen, bei denen man ansonsten „Bausteine“ vor den Augen hätte :wink:

Viele Grüße,
Nina