Hallo,
nicht dass ich es falsch verstehe (vor meinem augenscheinlich etwas ungewöhnlichen Vorschlag):
Der Spitzboden
also Dachuntersicht (Schräge)
ist isoliert, zwischen den Dachsparren ist
diese gelbe Glasfaserwolle (?), darauf ist eine blaue Folie.
==> der Spitzbodenbereich ist zur Außenluft hin gedämmt.
Das zieht sich runter bis in die Schrägen vom Dachboden, die ,
da Wohnraum , dann mit Rigips verkleidet sind.
Schräge zieht sich also ins Duschbad hinein, und ist bereits mit normalen GK-Platten/Folie/Dämmung versehen. *
:Haus ist von 2006, falls das hilft, also relativ neu.
Kommt auf den Investor an, was Qualität anbelangt 
Das Gebälk was direkt waagerecht über dem dachboden
über Duschbad…
ist, hat an der unteren Seite zum Dachboden normale Rigipsplatten und
auf der Seite zum Spitzboden oSB-Platten. dazwischen ist nichts.
Dann würde ich, wegen der relativ hohen Dampfdiffusionsdichtigkeit der OSB-Platten, diese im Bereich des Duschbads mit Bohrungen von Durchmesser etwa 30mm im Abstand von etwa 40cm versehen. Die Stabilität (Tragkraft) ist nicht wesentlich beeinträchtigt, der vorübergehend auftretende Dampf aus dem Duschbad kann in Spitzbodenbereich entweichen und verursacht keinen Kondensatanfall im Zwischendeckenbereich.
Wenn ihr schon am Umbauen seid, würde ich normale GK-Platte durch Feuchtraumplatte ersetzen (so viele qm sind es vermutlich nicht) oder einfach aufdoppeln (darauf achten, dass die Platte an der der tragenden Unterkonstruktion verschraubt ist).
Nicht ganz sicher, ob ich die vorhandene Konstruktion richtig verstanden habe…
nasziv
* wenn der untere Abschluss der Folie im Duschbadbereich liegt, könnte es eine kritische Stelle sein. Er muss ordentlich angeschlossen/abgeklebt sein an Mauerwerk. Wenn ohne größeren Aufwand möglich, dann vorsichtshalber prüfen.