Ich hätte ein paar Fragen zum Oszilloskop, auf die ich im
Internet bisher keine Antworten fand!
Wie genau lassen sich mit dem Oszilloskop Zeiten messen
(x-Achse)?
Wie genau lassen sich mit dem Oszilloskop Spannungen im
Vergleich zum DMM messen?
bei verwendung von einem analog-oszi, ist der grösste fehler die ablesegenauigkeit des auges.
um dem problem zu entgehen, ist in digital-oszis oft ein dmm und auch ein frequenzmesser und allerlei weitere nützliche helferleins eingebaut.
Wie genau lassen sich mit dem Oszilloskop Zeiten messen
(x-Achse)?
Wie genau lassen sich mit dem Oszilloskop Spannungen im
Vergleich zum DMM messen?
Hallo,
ich kenne Oszilloskope von EUR 200 bis EUR 200000 - du wirst wohl nicht im Ernst annehmen, die seien alle gleich genau. Für ein bestimmtes Oszi steht das im Handbuch.
Zur Zeit: du kannst ja auf einem Kanal Zeitmarken eines Präzisionsgenerators darstellen und damit fast beliebig genau werden.
Zum DMM: ein DMM ist natürlich bei DC genauer, aber eigentlich kann man das nicht vergleichen, weil du mit einem DMM nicht einen bestimmten Punkt im Signalverlauf messen kannst. Auf 3 Stellen kommst du schon mit dem Oszi, zumindest für ausreichend Geld.
nöö, das sagt nur was über die erfassungsgeschwindigkeit der oszis etwas aus. und wir wissen nun das es ein digitales ist…
aber ob es dir frequenzen oder spannungswerte anzeigt, steht noch in den sternen - oder woanders in der anleitung…
Danke für den Hinweis, im Handbuch ist die Leistungsfähigkeit
des Oszilloskops angegeben, leider ist das Handbuch komplett
auf englisch…
Wieso gibst du nicht einfach Hersteller und Modell hier an?
Noch eine Anmerkung:
Was du bei den technischen Daten findest, gilt normalerweise bis 1 Jahr nach der letzten Kalibrierung. Normalerweise müsste da ein Kleber auf dem Gerät sein, welcher das Datum angibt.
laut datenblatt kann das dingen spannungen und frequenzen messen. (die genauigkeit der messungen dürfte wiederum im richtigen handbuch aufgeführt sein)
In der Schaltung gab es einen 3,3kOhm Widerstand, einen 220mikrofarad Kondensator und eben das Oszilloskop. Ich hab auch noch Spannungsmesswerte von dem Widerstand und welche die wir per DMM gemessen haben, wenn man die auch brauchen sollte.Es kann sein das uns Messfehler in der Schaltung unterlaufen sind (abweichende Werte)
Ich hatte gedacht es gibt eine allgemeine Formel in die ich
meine Messwerte einsetzen kann.
Ja. Es gibt sogar so viele Formeln, dass es nicht möglich ist, einfach durch Raten drauf zu kommen.
Frequenz in Hz Vpp Eingang Vpp Ausgang
Du willst offensichtlich einen Frequenzgang messen. Den könnte man auch berechnen, wenn ma alle Werte der beteiligten Bauteile kennt.
Was damit:
In der Schaltung gab es einen 3,3kOhm Widerstand, einen
220mikrofarad Kondensator und eben das Oszilloskop.
gegeben ist. Aber dazu müsste man sich mit komplexer Rechnung auskennen. Kennst Du?
Am einfachsten ist es, die gemessenen Werte als Tabelle in Excel einzugeben und sich ein doppelt-logarithmisches Diagramm für Ua/Ue und ein einfach logarithmisches für die Phase zeichnen zu lassen.
Ich hab auch noch Spannungsmesswerte von dem Widerstand
Die ergibt sich als Differenz zwischen Eingangsspannung und Spannung am Kondensator.
und welche die wir per DMM gemessen haben, wenn man die auch brauchen
sollte.
Das wäre ziemlich sinnlos, weil das DMM selber einen Frequenzgang hat - den man leider nicht kennt.
Es kann sein das uns Messfehler in der Schaltung
unterlaufen sind (abweichende Werte)
Das ist immer der Fall. Wer misst, misst Mist. Man muss halt zusehen, dass die Fehler klein genug für die jeweiligen Ansprüche sind.
hmm, aufgrund der messwerte tippe ich auf einen r-c-tiefpass den ihr gebastelt habt. allerdings passen deine angegebenen werte nicht - 3,3kohm und 220µF hätten eine grenzfrequenz von ca 0,2 Hz.
wie habt ihr überhaupt gemessen?
wieso bricht die eingangsspannung bei 200 + 500 hz so stark ein? wieso ist bei 200hz die ausgangsspannung höher als die eingangsspannung? hast du dir versehentlich nen resonanzkreis eingebaut?