wir wollen für Sohnemann in diesem Jahr erstmals einen Sandkasten in den Garten stellen. Habe auch schon ein wenig im Archiv gelesen, aber dennoch einige Fragen an erfahrene Sandkastenbesitzer:
soll man den Kasten mit Folie abdecken (habe was von Ameisenbefall gelesen) ?
welche Alternativen gibt es für die Folien? Es gibt unzählige Katzen hier in der Gegend, irgendwas muss also her…
was kommt „unten drunter“: Kiesdrainage (stelle ich mir teuer vor), Gartenvlies?
Es grüßt und dankt im voraus für Antworten und eventuelle weitere Tipps
der Schwabe
soll man den Kasten mit Folie abdecken (habe was von
Ameisenbefall gelesen) ?
welche Alternativen gibt es für die Folien? Es gibt
unzählige Katzen hier in der Gegend, irgendwas muss also
her…
Es gibt tolle Sandkästen die schon eine Abdeckung dabei haben. Gerade wegen den Katzen.
Schau doch mal in einen Spielzeugkatalog - manchmal gibt es auch Angebote beim „Kaffeehändler“. Da gibt es so richtig schöne Sandkästen. Bei einem Kann man die Abdeckung hochschieben und hat dann ein Sonnendach oder auch welche bei denen der Sandkasten als Schublade ausgezogen werden kann und auf dem Podest gespielt werden.
Unsere beiden Kleinen lieben Podeste und Treppensteigen
Gibt aber auch welche für kleineres Geld aus Plastik. Wir haben so eine kleine grüne Schildkröte.
was kommt „unten drunter“: Kiesdrainage (stelle ich mir
teuer vor), Gartenvlies?
Drunter haben wir nichts, weil es ja eine Plastikwanne ist. Wenn du ein geschlossenes System kaufst, muss da ja auch gar nichts abfliessen.
Wir haben einfach feinen Sand genommen. Da unser Sandkasten auf Betonplatten steht, habe ich noch eine Art Kunstrasen drunter verlegt.
soll man den Kasten mit Folie abdecken (habe was von
Ameisenbefall gelesen) ?
Nicht mit Folie, sondern so einer Art feinem Netz, ähnlich Schneezaun oder löchriger Gewebefolie (Ich kann das grad nicht besser beschreiben). Das reicht, um Katzen und Laub fernzuhalten. Das Wasser bleibt nicht drauf stehen und kann auch wieder aus dem Sand verdunsten.
was kommt „unten drunter“: Kiesdrainage (stelle ich mir
teuer vor), Gartenvlies?
Gartenvlies ist im Prinzip schon richtig, wahrscheinlich nicht haltbar genug und zu dünn. Da gibt es dickere Qualitäten, mal im Baustoffhandel fragen. Es geht ja damit darum, den Sand vom Untergrund zu trennen, damit er sich nicht vermischt. Grosse, alte Terrassenplatten unten drin wären auch nicht schlecht (Wenn das Wasser irgendwie weg kann. Kies nimmt man, um den Wasserabzug zu gewährleisten, kommt auf den Standort an.
ein kleiner Tipp noch von mir:
nimm auf keinen Fall roten Sand! Die Farbe lässt sich nur sehr schlecht bis garnicht aus den Kinderklamotten rauswaschen.
wir wollen für Sohnemann in diesem Jahr erstmals einen
Sandkasten in den Garten stellen. Habe auch schon ein wenig im
Archiv gelesen, aber dennoch einige Fragen an erfahrene
Sandkastenbesitzer:
soll man den Kasten mit Folie abdecken (habe was von
Ameisenbefall gelesen) ?
welche Alternativen gibt es für die Folien? Es gibt
unzählige Katzen hier in der Gegend, irgendwas muss also
her…
was kommt „unten drunter“: Kiesdrainage (stelle ich mir
teuer vor), Gartenvlies?
Als erfahrener „Sandkastenausstatter“ auch noch meinen Senf:
Normalerweise hast Du die Wahl zwischen Katzen und Laub
(Sandkasten offen) oder einer Käferpopulation (Sandkasten
zu). Meine Lösung wäre jetzt ein dünnes, festes, nicht
zu enges Gitter, auf dem das Laub liegenbleibt aber
unter dem auch keine dunkle Insektengemütlichkeit
aufkommt.
Und beim Baumarkt gibt auch schöne 10kg(?) Säcke
mit feinem weissen Sand, mit zehn davon kann man
schon was ausrichten.
Hallo,
hier meine Erfahrungen zum Thema Sandkasten.
Dach:
Bei unserem Sandkasten kann man das Dach hochkurbeln.
So kann kein Laub hineinfallen, die Katzen kommen nicht dran und es regnet nicht hinein. Außerdem hat man so gleichzeitig einen Sonnenschutz.
Unser Modell hat allerdings den Nachteil, dass ein Kind das Dach nicht alleine hochkurbeln kann. Außerdem hat das Dach auf der Unterseite hervorstehende Schreiben. Diese sind zwar abgerundet und nicht scharfkantig, aber trotzdem haben sich schon mehrere Kinderköpfe und Erwachsenenrücken daran gestoßen.
Innen:
Wir hatten ursprünglich im innern des Sandkastens noch einen Kasten mit Deckel für Sandspielzeug eingebaut.
Den Deckel des Innenkastens habe wir schnell wieder entfernt, da sich in dem dunklen Kasten die Spinnen und Asseln (würg!) sammeln. Ohne Deckel ist es jetzt prima.
Wir haben ein passendes Brett quer über den Sandkasten gelegt. Seitdem werden die meisten Kuchen darauf gebaut, statt auf dem Außenrand. So bleibt dann doch der meiste Sand IM Sandkasten. (Die Wirkung eines schnöden Brettes kann frappierend sein…)
Boden:
Als Boden hatte ich damals mehrere Lagen Folie verwendet. Leider war dann doch irgendwann eine Schaufel stärker als die Folie…
PLatzierung:
Dann rate ich noch dazu, den Sandkasten nicht unmittelbar an die Terasse zu bauen. Wir haben ein paar Meter Wiese zwischen Sandkasten und der Terasse, so dass die Kinder den meisten Sand dann auf der Wiese verlieren.
soll man den Kasten mit Folie abdecken (habe was von
Ameisenbefall gelesen) ?
Nicht mit Folie, sondern so einer Art feinem Netz, ähnlich
Schneezaun oder löchriger Gewebefolie (Ich kann das grad nicht
besser beschreiben).
Hierzu noch eine Ergänzung. In einem Kindergarten gesehen habe ich mal Folgendes: An den vier Ecken des Sandkastens waren 4 stabile Metallrohre aufgestellt (Mit Fundament und so, ca. 2m Länge über Erdboden, Durchmesser mind. 5cm). Daran war mit Gummiringen das oben beschriebene Netz befestigt. Man konnt nun also mit den Gummiringen das Netz nach oben schieben und hatte so gleich ein Sonnensegel. Gehalten hat das nur aufgrund der Spannung der Gummiringe. Geniale Konstruktion.
wir wollen für Sohnemann in diesem Jahr erstmals einen
Sandkasten in den Garten stellen. Habe auch schon ein wenig im
in meiner Kindheit hat die Selbstbauweise meines Vaters hervorragend so funktioniert:
Eine Grube graben mit ca. 50cm Tiefe. Rand oben bis ca. 20…30cm Tiefe mit Brettern L-förmig versehen, so dass dort keine Vermischung mit Erde stattfinden kann und man gleichzeitig eine Brettkante hat. Unten findet eh keine Vermischung statt und auf einen Boden kann getrost verzichtet werden. Den Innenraum dann mit Sand ausfüllen. Man sollte beim Sand in der Tat auf die Farbe auchten, lieber weißen Sand als andersfarbigen. Aber als Bezugsquelle bietet sich eher eine Sandgrube an, die Sand m3-weise verkaufen statt säckeweise wie evtl. Baumärkte; das dürfte deutlich günstiger sein.
Bei passender Behandlung der Hölzer hält solch Kasten jahrelang und paßt sich mMn auch besser in einen Garten ein.
Eine Abdeckung hatten wir nicht, aber um Katzen fernzuhalten empfehle ich auch ein hinreichend feines Netz.
wir hatten damals einen Mast für eine Wäschespinne in die Mitte des Sandkastens betoniert.
Grube mit Sand auffüllen, die Wäschespinne wurde umgedreht montiert und oben (früher war das mal unten) mit Stoff bespannt.
Wollten die Kinder in den Sandkasten, wurde das „Dach“ hochgzogen und diente als Sonnenschutz.
Viecher hatten wir keine in dem Kasten.
ganz abgesehen von der technischen Seite, habe ich eine andere Perspektive darzustellen.
Wenn Du einen Sandkasten in Deinem Garten aufstellen willst, was ist der Grund dafür?
Es könnte sein, daß Deine Kin(d)er nur noch mit sich selbst spielen und den Kontakt zu anderen Kindern nicht aufbauen können.
Ich denke, es wäre auch wichtig, daß Deine Kinder auch auf den Spielplatz gehen und dort mit anderen Kindern lernen zu spielen. Dort wird dann gelernt, in der Gemeinschaft. Mir erscheint so ein Sandkasten im Garten eher als eine Isolierung vor den anderen. AUs diesem Grund bin ich dafür, daß Kinder mit anderen Kindern auf einem Spielplatz lernen, wie man miteinander umgeht, wie man teilt, wie man soziale Fähigkeiten entwickelt. Nur ein Gedanke…
sollten Kinder gar kein eigenes Spielzeug haben?
Ist von jedem Kinderhaushalt der nächste Spielplatz nur 1 Minute entfernt und die Kinder können problemlos alleine hinlaufen?
Auf dem Spielplatz wird die Buddelkiste nachts abgedeckt damit keine Katzen reinkacken?
Nur mal so ´ne Idee!
Ulla
ganz abgesehen von der technischen Seite, habe ich eine andere
Perspektive darzustellen.
Wenn Du einen Sandkasten in Deinem Garten aufstellen willst,
was ist der Grund dafür?
Es könnte sein, daß Deine Kin(d)er nur noch mit sich selbst
spielen und den Kontakt zu anderen Kindern nicht aufbauen
können.
Ich denke, es wäre auch wichtig, daß Deine Kinder auch auf den
Spielplatz gehen und dort mit anderen Kindern lernen zu
spielen. Dort wird dann gelernt, in der Gemeinschaft. Mir
erscheint so ein Sandkasten im Garten eher als eine Isolierung
vor den anderen. AUs diesem Grund bin ich dafür, daß Kinder
mit anderen Kindern auf einem Spielplatz lernen, wie man
miteinander umgeht, wie man teilt, wie man soziale Fähigkeiten
entwickelt. Nur ein Gedanke…
Lieber Schwabe,
wer gern bastelt, kann einen Sandkasten im Garten fest installieren. Allerdings reichen für die Kinder in der Tat fertige Muscheln o.ä. aus,die für ca. 30 Euro in Baumärkten usw. erhältlich sind. Sie haben eine Abdeckung, die genau auf das Unterteil passt. Man kann sie überall plazieren und auch mal umstellen, im Winter wegpacken…
Außerdem muß man da maximal 3 - 4 Säcke Sand reinpacken, das reicht völlig aus und die Kids sind glücklich.
Häufig wird angeboten, in die Abdeckung bei schönem Wetter Wasser eintzufüllen,dann können die Kids sowohl im Sand als auch im Wasser spielen. Außer Sauerei kam bei uns allerdings nicht viel dabei heraus. Es ist faszinierend, Sand und Erde ins Wasser zu schütten. Darin planschen war eher uninteressant.
Zum Sand noch einen Tipp: Bekannte wollten ihrem Sohn etwas richtig gutes tun mit besonders feinem Sand. Tut es nicht!!!
Je feiner der Sand, desto hartnäckiger hält er sich in der Kleidung usw. Ganz normaler Billigsand (auch aus einer Kiesgrube) reicht völlig aus.
Gruß
Petra
Wenn Du einen Sandkasten in Deinem Garten aufstellen willst,
was ist der Grund dafür?
Es könnte sein, daß Deine Kin(d)er nur noch mit sich selbst
spielen und den Kontakt zu anderen Kindern nicht aufbauen
können.
also ich werde jetzt die Schaukel und den Kletterturm im Garten abbauen, es ist eh lästig das die Nachbarskinder immer zu uns zum Spielen kommen die sollen auf den Spielplatz gehen: Fördert das Sozialverhalten.
Die Bücher meiner Tochter werde ich auch vernichten, es gibt ja schlieslich Büchereien und da halten sich nicht die dümmsten Mitmenschen auf: Ein Beitrag zur Bildung und Komunikation.
Das Fahrrad was ich ihr kaufen wollte kann sie vergessen, wenn sie wo hin will kann sie auch Bus und Bahn fahren: Baut Berührungsängste mit anderen Menschen ab.
Bewegen und toben kann sie sich auch im Sportverein: Sozialkontakte und Bewegung sind für Kinder sehr wichtig, dem will ich nicht im Wege stehn.
Und wenn meine Tochter dann nachhause kommt, bekommt sie eine Dosis Ritalin dann ist sie immer so schön ruhig und wir brauchen uns nicht mehr mit ihr beschäftigen.
Nur so Gedanken was ich alles ändern muss damit meine Kinder vollwertige Mitglieder in der Gesellschaft werden.
Gruß
schnorz
Ich denke, es wäre auch wichtig, daß Deine Kinder auch auf den
Spielplatz gehen und dort mit anderen Kindern lernen zu
spielen. Dort wird dann gelernt, in der Gemeinschaft. Mir
erscheint so ein Sandkasten im Garten eher als eine Isolierung
vor den anderen. AUs diesem Grund bin ich dafür, daß Kinder
mit anderen Kindern auf einem Spielplatz lernen, wie man
miteinander umgeht, wie man teilt, wie man soziale Fähigkeiten
entwickelt. Nur ein Gedanke…
Je feiner der Sand, desto hartnäckiger hält er sich in der
Kleidung usw. Ganz normaler Billigsand (auch aus einer
Kiesgrube) reicht völlig aus.
Und vor allem trocknet der feine Sand wesentlich schneller aus - soviel Feuchtigkeit kann gar nicht in den Sandkasten kommen, das die Sandkuchen auch nur für 3 Sekunden in ihrer Form bleiben … leidvolle Erfahrungen muß man halt machen - seither nur mehr Billigsand: grob, etwas „verschmutzt“, aber die Burg hält auch bei Wind noch …
Die Plastikschale wird halt mit zunehmendem Alter und Wechsel des Sandspielzeuges von Kuchenformen zu Baumaschinen etwas zu klein.
Unserer hat zwar eine Sandkiste (1x1m, mit Deckel dazu - Opi ist halt der Beste), jedoch hat er auch einen begrenzten Freiraum im Garten, wo er machen kann, was er will. Und so kommt es halt, das zwar die Sandkiste nach 2 Wochen wieder leer ist, jedoch etwas daneben auf einem künstlichen Hügel (gigantische 15 cm) eine Großbaustelle ist … also würde hier die Plastikschüssel auch wieder reichen …
entweder hast Du mich mißverstanden oder gar nicht versucht meine Sichtweise zu begreifen.
Ich kenne aus meinem Bekanntenkreis einen heute erwachsenen Menschen, der NUR im Garten des Hauses spielen durfte. Ich schrieb betont von MEINER Sichtweise und die ist nicht das Maß aller Dinge.
Manche Eltern sind sich auch zu bequem, auf den Spielplatz zu gehen und bauen deshalb einen Sandkasten im eigenen Garten. Das sind Punkte, die ich anbringen wollte.
Die Plastikschale wird halt mit zunehmendem Alter und Wechsel
des Sandspielzeuges von Kuchenformen zu Baumaschinen etwas zu
klein.
so kommt es halt, das zwar die Sandkiste nach 2 Wochen wieder
leer ist, jedoch etwas daneben auf einem künstlichen Hügel
(gigantische 15 cm) eine Großbaustelle ist … also würde hier
die Plastikschüssel auch wieder reichen …
Sand kostet fast nichts und wenn die Kinder damit spielen und experimentieren, ist es völlig normal, daß ab und zu mal nachgefüllt werden muss.