Fragen zum Wohnungsverkauf (Zeit, EBK)

Hallo zusammen,

wir wollen unsere 3-Zimmer-Eigentumswohnung in München verkaufen, um damit einen Teil unseres Hauses (derzeit im Bau) zu finanzieren. Wir arbeiten ohne Makler, da wir unseren Ertrag nicht zu sehr schmälern wollen, und haben bei Immobilienscout inseriert.

Dazu nun die folgenden Fragen:

  1. Gibt es eine „beste Jahreszeit“ für den Immobilienverkauf? Derzeit scheint alle Welt im Urlaub zu sein, entsprechend gering ist die Nachfrage … Ich meine, mal gelesen zu haben, daß der Herbst besser geeignet sei?

  2. Sollte man die Wohnung mit Einbauküche anbieten, oder ist das unnötig? Wir würden die Küche auch mitnehmen … aber evtl. hat ein Käufer nicht genug Budget für Wohnung und neue Küche. Was ist hier üblich?

  3. Ist es überhaupt geschickt, jetzt eine Wohnung zu verkaufen, oder sollte man, wegen der verfallenen Immobilienpreise, erst ein paar Jahre vermieten und dann verkaufen? Möglich wäre das für uns, wenn wir die Zwischenfinanzierung auf ein mehrjähriges Darlehen umstellen. Allerdings hätten wir dann eine etwas höhere monatliche Belastung. Andererseits könnte eine langfristige monatliche Belastung jeden Zugewinn aufzehren. Ist es überhaupt realistisch, auf einen bald wieder anziehenden Immobilienmarkt zu hoffen?

Grüße,
Manfred

Hallo Manfred,

Wir arbeiten ohne Makler, da wir unseren
Ertrag nicht zu sehr schmälern wollen,

es ist zumindestens hier in der Gegend üblich, daß der Verkäufer dem Makler nichts zahlt sondern nur der Käufer.
Sicher ist das eine Verhandlungssache, der Makler will ja etwas verdienen und wenn er keine Angebote hat, kann er nichts verkaufen und verdient nichts!

  1. Sollte man die Wohnung mit Einbauküche anbieten, oder ist
    das unnötig? Wir würden die Küche auch mitnehmen … aber
    evtl. hat ein Käufer nicht genug Budget für Wohnung und neue
    Küche. Was ist hier üblich?

Wenn ihr die Küche selber gut brauchen könnt, würde ich ohne inserieren.
Ansonsten mit, denn es ist normalerweise kein Problem, mit dem Käufer auszumachen, sie bei nichtgefallen auszubauen.
Das ist ev. sogar ein taktischer Vorteil, weil ihr dann einen Punkt habt, wo ihr dem Käufer entgegengekommen seid.

  1. Ist es überhaupt geschickt, jetzt eine Wohnung zu
    verkaufen, oder sollte man, wegen der verfallenen
    Immobilienpreise, erst ein paar Jahre vermieten und dann
    verkaufen? Möglich wäre das für uns, wenn wir die
    Zwischenfinanzierung auf ein mehrjähriges Darlehen umstellen.
    Allerdings hätten wir dann eine etwas höhere monatliche
    Belastung. Andererseits könnte eine langfristige monatliche
    Belastung jeden Zugewinn aufzehren. Ist es überhaupt
    realistisch, auf einen bald wieder anziehenden Immobilienmarkt
    zu hoffen?

Wenn ich Dir darauf eine Antwort geben könnte, würde ich schnell seeeehr recih werden :wink:
Als Argument für einen Verkauf könnte vielleicht gelten, daß momentan viele eine Immobilie kaufen, weil die Zinsen günstig sind und demnächst wohl eine Erhöhung der Mehrwertsteuer ansteht.
Wie sich die Preise für Immobilien entwickeln weiß nur, wer eine funktionierende Kristallkugel sein Eigen nennt :wink:
Zudem gebe ich zu bedenken, daß Mieter manchmal ziemlich nervig sein können.

Gandalf

Hallo zusammen,

wir wollen unsere 3-Zimmer-Eigentumswohnung in München
verkaufen, um damit einen Teil unseres Hauses (derzeit im Bau)
zu finanzieren. Wir arbeiten ohne Makler, da wir unseren
Ertrag nicht zu sehr schmälern wollen, und haben bei
Immobilienscout inseriert.

Dazu nun die folgenden Fragen:

  1. Gibt es eine „beste Jahreszeit“ für den Immobilienverkauf?
    Derzeit scheint alle Welt im Urlaub zu sein, entsprechend
    gering ist die Nachfrage … Ich meine, mal gelesen zu haben,
    daß der Herbst besser geeignet sei?

Also, ganz wichtig ist, die Wohnung nicht zigmal irgendwo zu inserieren (dadurch kann man nämlich einen Immobilie „tot“ inserieren)
ICH rate euch zu einem Makler!
Meine Erfahrungen haben gebracht, dass man mit jeder Anzeige mit dem Preis runtergeht und dann eh nur „Schein“-Interessenten hat (oder solche, die auf ein Schnäppchen aus sind!).
Überlaßt es doch einfach einem Makler. Dem sagt ihr, was ihr euch als Preis vorstellt und der soll dann machen.
Und wie bereits jemand geschrieben hat, normalerweise zahlt der Käufer und nicht der Verkäufer die Provision.

  1. Sollte man die Wohnung mit Einbauküche anbieten, oder ist
    das unnötig? Wir würden die Küche auch mitnehmen … aber
    evtl. hat ein Käufer nicht genug Budget für Wohnung und neue
    Küche. Was ist hier üblich?

Da schließe ich mich meinem Vorschreiber an.
Erstmal mit EK anbieten und dann etwas vom Preis nachlassen, wenn der Käufer die Küche nicht will.

  1. Ist es überhaupt geschickt, jetzt eine Wohnung zu
    verkaufen, oder sollte man, wegen der verfallenen
    Immobilienpreise, erst ein paar Jahre vermieten und dann
    verkaufen? Möglich wäre das für uns, wenn wir die
    Zwischenfinanzierung auf ein mehrjähriges Darlehen umstellen.
    Allerdings hätten wir dann eine etwas höhere monatliche
    Belastung. Andererseits könnte eine langfristige monatliche
    Belastung jeden Zugewinn aufzehren. Ist es überhaupt
    realistisch, auf einen bald wieder anziehenden Immobilienmarkt
    zu hoffen?

Natürlich kannst du noch auf steigende Immobilienpreise hoffen *harharhar*

  • die Hoffnung stirbt zuletzt! -…
    Das kann dann evtl. so gegen 2015 oder später sein… :smile:
    Da gebe ich meinem Vorschreiber WiederUm Recht: Wenn ich es wüßte wäre ich jetzt steinreich!

Grüße,
Manfred

liebe Grüße von Senta

P.S.: Laßt euch doch einfach mal von verschiedenen Makler „beraten“.
Der, der euch am sympathischsten ist oder die realistischsten Argumente gebracht hat könnt ihr ja dann nehmen.
Wenn euch gar keiner gefallen hat, dann halt net, aber unterschreibt NUR nicht voreilig einen Vertrag!