Hallo Tanja,
Also gibt es dafür einen Höchstbetrag?!
Ja, gibt es . Da ich so gut wie nie damit zu tun habe, weiß ich den nicht auswendig. Der Grund: die kunden, die ich habe, verdienen alle über 1.500 € und mehr. Und bei denen ist durtch Sozialabgaben dieser Höchstsatz voll ausgeschöpft. Früher haben die Versicherungsvertreter damit geworben ("Und bedenken Sie bitte, Sie können diese lebensbversicherung auch von der Steuer absetzen) heute macht man sich damit lächerlich. Es gibt fast niemanden mehr, der noch was frei hat. Auch Du nicht, wenn Du Deinen ersten Job antrittst.
Kann man das komplette
Nettoeinkommen absichern oder gibt es eine Höchstgrenze?
Geh von der Faustregel aus: Du darfst Dich an Deiner Krankheit
nicht bereichern.
Soll heißen: alle Tagegelderversicherungen dürfen maximal nach
folgender Formel abgeschlossen werden:
gesamtes Jahreseinkomme (also 13, bzw.14 Monatseinkünfte) +
Beitrag zur Versicherung + Pauschalversteuerung : 12.
allerdings ist das etwas auf die Spitze getrieben. Dazu kommt
noch: wenn Du Dein gesamtes Nettoeinkommen bei der BUR
absicherst, dann wird das etwas teuer… außer, Du nimmst eine
fondsgebundene BUR. Dann ist das zugleich Ansparung. Hier
zählt zur ersten Garde: Hanse-Merkus, Nürnberger, SALI.
Bereichern möchte ich mich nicht, aber gut absichern. Obige
Formel sieht für mich relativ kompliziert aus.
Iwo: Du hast doch addieren und dividieren gelernt! Nehmen wir an, Du bekommst 1.500 € netto, Dein brötschengeber zahlt Weihnachtsgeld und urlaubsgeld = insgesamt 13,5 monateinkommen. Dann verdsienst Du 20.250 € im Jahr. Die Pauschalversteuerung ist ca. 12 %, also 2.430 €. Zusammen 22.680 € Geteilt Durch 12 = 1.890 €. Das wäre dann der maximale Betrag. Ach so, ja der Beitrag. rechne einfach mal zusammen 2.000 €
Das abzuschließen ist zwar vom Schutz her toll… nur nicht vom Beitrag. Das würde etwa 68 € kosten… monatlich. also muss man sich nach der Decke strecken und die Hälfte machen: 1.000 € die kosten dann ca. 35 € Zugrunde gelegt habe ich jetzt eine Frau, 26 Jahre, Endalter 60.
Bevor es die Rentenreform gab, hieß es : 60 % des nettoeinkommens. Da es aber keine BU mehr gibt, sind die 60 % auch weggefallen. Doch kaum jemand sichert 100 % seines Einkommens ab.
Und was
bedeutet dabei „Pauschalversteuerung“?
An Deiner Absicherung will doch Papa Staat partizipieren, oder? („Gebt dem Kaiser wa des Kaisers ist…“)
Die BU-Versicherung soll nicht als Ansparung, sonder nur als
Absicherung des Risikos der Berufsunfähigkeit dienen.
Eine BUR mit EUR und Tagegeld + 25 schwere Krankheiten würde für 100.000 € Krankheiten und 1000 € BUR ca. 336 € monatlich kosten. Fondsgebunden, also mit Gewinnerwartung.
Und bei
Berufseinstieg ist das Gehalt ja noch nicht so hoch.
Ebenen: deswegen meinte ich: Decke strecken.
Grüße
Raimund