Fragen zur Berufsunfähigkeitsversicherung

Hallo!
Da ich in einigen Monaten mit meinem Studium fertig sein werde, mache ich mir Gedanken um eine Berufsunfähigkeitsversicherung. Ich habe schon Beiträge und Vertragsbedingungen von verschiedenen Versicherungsgesellschaften miteinander verglichen. Mir fehlen aber noch Informationen zur maximal möglichen Monatsrente und zur steuerlichen Absetzbarkeit. Kann man das komplette Nettoeinkommen absichern oder gibt es eine Höchstgrenze? Kann man eine Berufsunfähigkeitsversicherung von der Steuer absetzen oder ist eine Risikolebensversicherung in dieser Hinsicht günstiger?

Viele Grüße
Tanja

hallo Tanja,
erst mal: schau mal im Archiv nach: dort wirst Du zu dem Thema einiges finden.

Versicherungsgesellschaften miteinander verglichen. Mir fehlen
aber noch Informationen zur maximal möglichen Monatsrente und
zur steuerlichen Absetzbarkeit.

Du kannst so gut wie jede Vorsorge-Versicherung von der Steuer absetzen… so du noch was frei haben solltest, was ich nicht glaube.

Kann man das komplette
Nettoeinkommen absichern oder gibt es eine Höchstgrenze?

Geh von der Faustregel aus: Du darfst Dich an Deiner Krankheit nicht bereichern.
Soll heißen: alle Tagegelderversicherungen dürfen maximal nach folgender Formel abgeschlossen werden:
gesamtes Jahreseinkomme (also 13, bzw.14 Monatseinkünfte) + Beitrag zur Versicherung + Pauschalversteuerung : 12.
allerdings ist das etwas auf die Spitze getrieben. Dazu kommt noch: wenn Du Dein gesamtes Nettoeinkommen bei der BUR absicherst, dann wird das etwas teuer… außer, Du nimmst eine fondsgebundene BUR. Dann ist das zugleich Ansparung. Hier zählt zur ersten Garde: Hanse-Merkus, Nürnberger, SALI.
Grüße
Raimund

Kann
man eine Berufsunfähigkeitsversicherung von der Steuer
absetzen oder ist eine Risikolebensversicherung in dieser
Hinsicht günstiger?

Eine Risiko-LV hat keine Gemeinsamkeiten mit der BUR. Kann man absolut nicht vergleichen.
Grüße
Raimund

Versicherungsgesellschaften miteinander verglichen. Mir fehlen
aber noch Informationen zur maximal möglichen Monatsrente und
zur steuerlichen Absetzbarkeit.

Du kannst so gut wie jede Vorsorge-Versicherung von der Steuer
absetzen… so du noch was frei haben solltest, was ich nicht
glaube.

Also gibt es dafür einen Höchstbetrag?!

Kann man das komplette
Nettoeinkommen absichern oder gibt es eine Höchstgrenze?

Geh von der Faustregel aus: Du darfst Dich an Deiner Krankheit
nicht bereichern.
Soll heißen: alle Tagegelderversicherungen dürfen maximal nach
folgender Formel abgeschlossen werden:
gesamtes Jahreseinkomme (also 13, bzw.14 Monatseinkünfte) +
Beitrag zur Versicherung + Pauschalversteuerung : 12.
allerdings ist das etwas auf die Spitze getrieben. Dazu kommt
noch: wenn Du Dein gesamtes Nettoeinkommen bei der BUR
absicherst, dann wird das etwas teuer… außer, Du nimmst eine
fondsgebundene BUR. Dann ist das zugleich Ansparung. Hier
zählt zur ersten Garde: Hanse-Merkus, Nürnberger, SALI.

Bereichern möchte ich mich nicht, aber gut absichern. Obige Formel sieht für mich relativ kompliziert aus. Und was bedeutet dabei „Pauschalversteuerung“?
Die BU-Versicherung soll nicht als Ansparung, sonder nur als Absicherung des Risikos der Berufsunfähigkeit dienen. Und bei Berufseinstieg ist das Gehalt ja noch nicht so hoch.

Kann
man eine Berufsunfähigkeitsversicherung von der Steuer
absetzen oder ist eine Risikolebensversicherung in dieser
Hinsicht günstiger?

Eine Risiko-LV hat keine Gemeinsamkeiten mit der BUR. Kann man
absolut nicht vergleichen.

Aber es gibt doch Risiko-LV mit BUZ. Und wenn man eine geringe Todesfalleistung wählt, ist die Absicherung doch ähnlich, oder? Kann man beide Arten der Versicherung steuerlich (bis zu einem Höchstbetrag) absetzen?

Viele Grüße
Tanja

Hallo Tanja,

Also gibt es dafür einen Höchstbetrag?!

Ja, gibt es . Da ich so gut wie nie damit zu tun habe, weiß ich den nicht auswendig. Der Grund: die kunden, die ich habe, verdienen alle über 1.500 € und mehr. Und bei denen ist durtch Sozialabgaben dieser Höchstsatz voll ausgeschöpft. Früher haben die Versicherungsvertreter damit geworben ("Und bedenken Sie bitte, Sie können diese lebensbversicherung auch von der Steuer absetzen) heute macht man sich damit lächerlich. Es gibt fast niemanden mehr, der noch was frei hat. Auch Du nicht, wenn Du Deinen ersten Job antrittst.

Kann man das komplette
Nettoeinkommen absichern oder gibt es eine Höchstgrenze?

Geh von der Faustregel aus: Du darfst Dich an Deiner Krankheit
nicht bereichern.
Soll heißen: alle Tagegelderversicherungen dürfen maximal nach
folgender Formel abgeschlossen werden:
gesamtes Jahreseinkomme (also 13, bzw.14 Monatseinkünfte) +
Beitrag zur Versicherung + Pauschalversteuerung : 12.
allerdings ist das etwas auf die Spitze getrieben. Dazu kommt
noch: wenn Du Dein gesamtes Nettoeinkommen bei der BUR
absicherst, dann wird das etwas teuer… außer, Du nimmst eine
fondsgebundene BUR. Dann ist das zugleich Ansparung. Hier
zählt zur ersten Garde: Hanse-Merkus, Nürnberger, SALI.

Bereichern möchte ich mich nicht, aber gut absichern. Obige
Formel sieht für mich relativ kompliziert aus.

Iwo: Du hast doch addieren und dividieren gelernt! Nehmen wir an, Du bekommst 1.500 € netto, Dein brötschengeber zahlt Weihnachtsgeld und urlaubsgeld = insgesamt 13,5 monateinkommen. Dann verdsienst Du 20.250 € im Jahr. Die Pauschalversteuerung ist ca. 12 %, also 2.430 €. Zusammen 22.680 € Geteilt Durch 12 = 1.890 €. Das wäre dann der maximale Betrag. Ach so, ja der Beitrag. rechne einfach mal zusammen 2.000 €
Das abzuschließen ist zwar vom Schutz her toll… nur nicht vom Beitrag. Das würde etwa 68 € kosten… monatlich. also muss man sich nach der Decke strecken und die Hälfte machen: 1.000 € die kosten dann ca. 35 € Zugrunde gelegt habe ich jetzt eine Frau, 26 Jahre, Endalter 60.
Bevor es die Rentenreform gab, hieß es : 60 % des nettoeinkommens. Da es aber keine BU mehr gibt, sind die 60 % auch weggefallen. Doch kaum jemand sichert 100 % seines Einkommens ab.
Und was

bedeutet dabei „Pauschalversteuerung“?

An Deiner Absicherung will doch Papa Staat partizipieren, oder? („Gebt dem Kaiser wa des Kaisers ist…“)

Die BU-Versicherung soll nicht als Ansparung, sonder nur als
Absicherung des Risikos der Berufsunfähigkeit dienen.

Eine BUR mit EUR und Tagegeld + 25 schwere Krankheiten würde für 100.000 € Krankheiten und 1000 € BUR ca. 336 € monatlich kosten. Fondsgebunden, also mit Gewinnerwartung.

Und bei
Berufseinstieg ist das Gehalt ja noch nicht so hoch.

Ebenen: deswegen meinte ich: Decke strecken.
Grüße
Raimund

Hallo!

Also gibt es dafür einen Höchstbetrag?!

Ja, gibt es . Da ich so gut wie nie damit zu tun habe, weiß
ich den nicht auswendig. Der Grund: die kunden, die ich habe,
verdienen alle über 1.500 ? und mehr. Und bei denen ist durtch
Sozialabgaben dieser Höchstsatz voll ausgeschöpft.

Oh :-o

Früher
haben die Versicherungsvertreter damit geworben ("Und bedenken
Sie bitte, Sie können diese lebensbversicherung auch von der
Steuer absetzen) heute macht man sich damit lächerlich. Es
gibt fast niemanden mehr, der noch was frei hat. Auch Du
nicht, wenn Du Deinen ersten Job antrittst.

Schade eigentlich :frowning:

Kann man das komplette
Nettoeinkommen absichern oder gibt es eine Höchstgrenze?

Geh von der Faustregel aus: Du darfst Dich an Deiner Krankheit
nicht bereichern.
Soll heißen: alle Tagegelderversicherungen dürfen maximal nach
folgender Formel abgeschlossen werden:
gesamtes Jahreseinkomme (also 13, bzw.14 Monatseinkünfte) +
Beitrag zur Versicherung + Pauschalversteuerung : 12.
allerdings ist das etwas auf die Spitze getrieben. Dazu kommt
noch: wenn Du Dein gesamtes Nettoeinkommen bei der BUR
absicherst, dann wird das etwas teuer… außer, Du nimmst eine
fondsgebundene BUR. Dann ist das zugleich Ansparung. Hier
zählt zur ersten Garde: Hanse-Merkus, Nürnberger, SALI.

Bereichern möchte ich mich nicht, aber gut absichern. Obige
Formel sieht für mich relativ kompliziert aus.

Iwo: Du hast doch addieren und dividieren gelernt! Nehmen wir
an, Du bekommst 1.500 ? netto, Dein brötschengeber zahlt
Weihnachtsgeld und urlaubsgeld = insgesamt 13,5
monateinkommen. Dann verdsienst Du 20.250 ? im Jahr. Die
Pauschalversteuerung ist ca. 12 %, also 2.430 ?. Zusammen
22.680 ? Geteilt Durch 12 = 1.890 ?. Das wäre dann der
maximale Betrag.

Jetzt hab’ ich’s verstanden. Vielen Dank für die Erklärung!

Das abzuschließen ist zwar vom Schutz her toll… nur nicht
vom Beitrag. Das würde etwa 68 ? kosten… monatlich. also
muss man sich nach der Decke strecken und die Hälfte machen:
1.000 ? die kosten dann ca. 35 ? Zugrunde gelegt habe ich
jetzt eine Frau, 26 Jahre, Endalter 60.

Ich finde, dass Endalter könnte man aber auf 55 runtersetzen. Bis ich so alt bin, habe ich ja schon relevante Ersparnisse und brauche nicht mehr unbedingt eine BU-Rente, oder?

Bevor es die Rentenreform gab, hieß es : 60 % des
nettoeinkommens. Da es aber keine BU mehr gibt, sind die 60 %
auch weggefallen. Doch kaum jemand sichert 100 % seines
Einkommens ab.

Aber das hängt doch mit der Einkommenshöhe desjenigen zusammen, oder? Wenn jemand, der monatlich nur 1.500 EUR brutto verdient nur die Hälfte seines Nettogehalts absichert, wird er im Falle einer Berufsunfähigkeit ja von der Rente kaum überleben können. Oder sehe ich das falsch?

Gruß
Tanja

Hallo Tanja

Ich finde, dass Endalter könnte man aber auf 55 runtersetzen.
Bis ich so alt bin, habe ich ja schon relevante Ersparnisse
und brauche nicht mehr unbedingt eine BU-Rente, oder?

So Du tatsächlich was auf die hohe Kante legst! Oder Deinen zukünftigen Mann nach der Regel 90x50x42 Aussuchst (90 Jahre alt x 50 Mio auf dem Konto x 42 °C Fieber)…:smile:

Bevor es die Rentenreform gab, hieß es : 60 % des
nettoeinkommens. Da es aber keine BU mehr gibt, sind die 60 %
auch weggefallen. Doch kaum jemand sichert 100 % seines
Einkommens ab.

Aber das hängt doch mit der Einkommenshöhe desjenigen
zusammen, oder? Wenn jemand, der monatlich nur 1.500 EUR
brutto verdient nur die Hälfte seines Nettogehalts absichert,
wird er im Falle einer Berufsunfähigkeit ja von der Rente kaum
überleben können. Oder sehe ich das falsch?

Ja, etwas: wenn Du berufsunfähig bist, bist Du nicht arbeitsunfähig (das sagt ja auch das neue Gesetz). Also kannst Du evtl. als Pförtner oder Kassentipse noch ein paar Kröten dazu verdienen. Hast Du die richtige Versicherung, dann bekommst Du weiterhin Deine volle BU-Rente und kannst noch nebenher was verdienen. Achte bei der Auswahl auf die Gründe, warum eine Gesellschaft mit der Zahlung aufhören kann. Es sollte grundsätzlich heißen soziale Stellung und Einkommen. Nie oder!
Zur Höhe der Rente: ideal ist 70 -75 % Deines Nettoeinkommens. außer Du hast einen gutverdienenden Ehemann.
In meinem Beispiel würde z.B. die BUR von 1.200 € (incl. 7.500 Risiko) 30.30 € kosten (EA 55 Jahre). also verkraftbar. Und wenn du als Vollbeschäftigte mit 1.500 € über die Runden kommst, dann dürfte 1.200 € bei Berufsunfähigkeit auch reichen. Damit leben ganze Familien!
Grüße
Raimund

Hallo!

Ich finde, dass Endalter könnte man aber auf 55 runtersetzen.
Bis ich so alt bin, habe ich ja schon relevante Ersparnisse
und brauche nicht mehr unbedingt eine BU-Rente, oder?

So Du tatsächlich was auf die hohe Kante legst!

Zur Ergänzung der normalen Altersrente müsste ich ja sowieso etwas zurücklegen.

Oder Deinen
zukünftigen Mann nach der Regel 90x50x42 Aussuchst (90 Jahre
alt x 50 Mio auf dem Konto x 42 °C Fieber)…:smile:

Aufs Heiraten hab’ ich keine Lust, ich versuch’s lieber mit Sparen… :wink:

Bevor es die Rentenreform gab, hieß es : 60 % des
nettoeinkommens. Da es aber keine BU mehr gibt, sind die 60 %
auch weggefallen. Doch kaum jemand sichert 100 % seines
Einkommens ab.

Aber das hängt doch mit der Einkommenshöhe desjenigen
zusammen, oder? Wenn jemand, der monatlich nur 1.500 EUR
brutto verdient nur die Hälfte seines Nettogehalts absichert,
wird er im Falle einer Berufsunfähigkeit ja von der Rente kaum
überleben können. Oder sehe ich das falsch?

Ja, etwas: wenn Du berufsunfähig bist, bist Du nicht
arbeitsunfähig (das sagt ja auch das neue Gesetz). Also kannst
Du evtl. als Pförtner oder Kassentipse noch ein paar Kröten
dazu verdienen. Hast Du die richtige Versicherung, dann
bekommst Du weiterhin Deine volle BU-Rente und kannst noch
nebenher was verdienen. Achte bei der Auswahl auf die Gründe,
warum eine Gesellschaft mit der Zahlung aufhören kann. Es
sollte grundsätzlich heißen soziale Stellung und
Einkommen. Nie oder!

Okay, werd’ ich beachten.

Zur Höhe der Rente: ideal ist 70 -75 % Deines Nettoeinkommens.

Aber das steigt ja im Laufe der Zeit.

außer Du hast einen gutverdienenden Ehemann.

Brauch’ ich nicht :wink:

In meinem Beispiel würde z.B. die BUR von 1.200 ?

Das ist - finde ich - ein guter Betrag für eine BU-Rente.

Und
wenn du als Vollbeschäftigte mit 1.500 ? über die Runden
kommst, dann dürfte 1.200 ? bei Berufsunfähigkeit auch
reichen. Damit leben ganze Familien!

Wie geht das denn? :-o

Viele Grüße
Tanja

Hallo!

Ich finde, dass Endalter könnte man aber auf 55 runtersetzen.
Bis ich so alt bin, habe ich ja schon relevante Ersparnisse
und brauche nicht mehr unbedingt eine BU-Rente, oder?

So Du tatsächlich was auf die hohe Kante legst!

Zur Ergänzung der normalen Altersrente müsste ich ja sowieso
etwas zurücklegen.

Sagen viel und machen es nicht. Verlassen sich lieber darauf, dass der Staat sie am Händchen nimmt und für sie sorgt.

Oder Deinen
zukünftigen Mann nach der Regel 90x50x42 Aussuchst (90 Jahre
alt x 50 Mio auf dem Konto x 42 °C Fieber)…:smile:

Aufs Heiraten hab’ ich keine Lust, ich versuch’s lieber mit
Sparen… :wink:

Bevor es die Rentenreform gab, hieß es : 60 % des
nettoeinkommens. Da es aber keine BU mehr gibt, sind die 60 %
auch weggefallen. Doch kaum jemand sichert 100 % seines
Einkommens ab.

Aber das hängt doch mit der Einkommenshöhe desjenigen
zusammen, oder? Wenn jemand, der monatlich nur 1.500 EUR
brutto

Hier habe ich etwas übersehen: netto ist gemeint, nicht brutto! man sichert sein Nettoeinkommen ab, nicht das Bruttoeiunkommen.

verdient nur die Hälfte seines Nettogehalts absichert,

wird er im Falle einer Berufsunfähigkeit ja von der Rente kaum
überleben können. Oder sehe ich das falsch?

Ja, etwas: wenn Du berufsunfähig bist, bist Du nicht
arbeitsunfähig (das sagt ja auch das neue Gesetz). Also kannst
Du evtl. als Pförtner oder Kassentipse noch ein paar Kröten
dazu verdienen. Hast Du die richtige Versicherung, dann
bekommst Du weiterhin Deine volle BU-Rente und kannst noch
nebenher was verdienen. Achte bei der Auswahl auf die Gründe,
warum eine Gesellschaft mit der Zahlung aufhören kann. Es
sollte grundsätzlich heißen soziale Stellung und
Einkommen. Nie oder!

Okay, werd’ ich beachten.

Zur Höhe der Rente: ideal ist 70 -75 % Deines Nettoeinkommens.

Aber das steigt ja im Laufe der Zeit.

außer Du hast einen gutverdienenden Ehemann.

Brauch’ ich nicht :wink:

In meinem Beispiel würde z.B. die BUR von 1.200 ?

Das ist - finde ich - ein guter Betrag für eine BU-Rente.

Und
wenn du als Vollbeschäftigte mit 1.500 ? über die Runden
kommst, dann dürfte 1.200 ? bei Berufsunfähigkeit auch
reichen. Damit leben ganze Familien!

Wie geht das denn? :-o

Mit 1.500 Netto? Na da frag mal so eineige hier im Forum!
Grüße
Raimund

Hallo!

Bevor es die Rentenreform gab, hieß es : 60 % des
nettoeinkommens. Da es aber keine BU mehr gibt, sind die 60 %
auch weggefallen. Doch kaum jemand sichert 100 % seines
Einkommens ab.

Aber das hängt doch mit der Einkommenshöhe desjenigen
zusammen, oder? Wenn jemand, der monatlich nur 1.500 EUR
brutto

Hier habe ich etwas übersehen: netto ist gemeint, nicht
brutto! man sichert sein Nettoeinkommen ab, nicht das
Bruttoeiunkommen.

Ja, das habe ich schon kapiert. Ich dachte nur, wenn man schon nur 1500 EUR brutto verdient, wie wäre es dann, wenn man sein Nettoeinkommen nur zu 50-60 Prozent absichert.

Gruß
Tanja

Vorsorgehöchstbetrag
Hi,

Also gibt es dafür einen Höchstbetrag?!

um da ein bißchen Licht ins Dunkel zu bringen: Du kannst die sog. Vorsorgeaufwendungen als Sonderausgaben von der Steuer absetzen. Vorsorgeaufwendungen sind die Beiträge zur gesetzl. Kranken- Pflege-, Arbeitslosen- und Rentenversicherung (für Arbeitnehmer, nicht Beamte), Unfall-, Haftpflicht-(auch KfZ, wenn beruflich genutzt) und Lebensversicherungen sowie natürlich freiwillige Zusatzversicherungen in den genannten Bereichen.

Der Grundhöchstbetrag liegt dabei für Alleinstehende (für 2001) bei DM 2610. Darüber hinaus sind alle Aufwendungen nur zur Hälfte absetzbar und das auch nur bis zu einem weiteren Betrag von DM 1305. Sobald Du also Vorsorgeaufwendungen von DM 5220 hast, bringen Dir weitere Vorsorgeaufwendungen steuerlich gar nichts.

Wenn man diese DM 5220 durch 12 teilt, also auf den Monat umlegst, ist das ein Betrag von DM 435. Dies dürfte praktisch jeder schon alleine mit den gesetzlichen Versicherungen vollmachen können. Insofern wirken private Zusatzversicherungen kaum noch steuersenkend.

Gruß
Christian

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Hi,

Also gibt es dafür einen Höchstbetrag?!

um da ein bißchen Licht ins Dunkel zu bringen: Du kannst die
sog. Vorsorgeaufwendungen als Sonderausgaben von der Steuer
absetzen. Vorsorgeaufwendungen sind die Beiträge zur gesetzl.
Kranken- Pflege-, Arbeitslosen- und Rentenversicherung (für
Arbeitnehmer, nicht Beamte), Unfall-, Haftpflicht-(auch KfZ,
wenn beruflich genutzt) und Lebensversicherungen sowie
natürlich freiwillige Zusatzversicherungen in den genannten
Bereichen.

Der Grundhöchstbetrag liegt dabei für Alleinstehende (für
2001) bei DM 2610. Darüber hinaus sind alle Aufwendungen nur
zur Hälfte absetzbar und das auch nur bis zu einem weiteren
Betrag von DM 1305. Sobald Du also Vorsorgeaufwendungen von DM
5220 hast, bringen Dir weitere Vorsorgeaufwendungen steuerlich
gar nichts.

Wenn man diese DM 5220 durch 12 teilt, also auf den Monat
umlegst, ist das ein Betrag von DM 435. Dies dürfte praktisch
jeder schon alleine mit den gesetzlichen Versicherungen
vollmachen können. Insofern wirken private
Zusatzversicherungen kaum noch steuersenkend.

Vielen Dank für Deine ausführliche Erklärung!

Gruß
Tanja

hallo Tanja,
noch etwas zur Risikoversicherung: sie ist nur für den interessant, der jemanden versorgen muss.
Also: die Kinder, den Ehepartner, den Geschäftspartner…
Du selbst hast natürlich nichts davon.
Für den, der sagt: „nach mir die Sintflut“, für den sollte diese Versicherungsart ein Fremdwort sein. Vielleicht so knapp 10.000 € … damit Dein Astralleib nach dem Ableben nicht auf die Müllkippe kommt. So eine Beerdigung ist nicht für 1.000 € zu haben. Bedenke, dass man das letzte mal an Dir verdienen kann. Verbuddeln bedarf eines teueren Sarges mit Beschlägen. Beim Verbrennen ebenfalls.
Um es religiös zu sagen: Christus wurde in Leintüchern gewickelt. Doch daran verdient man fast nichts. Also muss es ein Sarg sein. Möglichst in Mahagoni mit Seidenpolsterung, Funk und sonstigen Schnickschnack.
Hört man meine Meinung dazu hier raus?
Grüße
Raimund

hallo Tanja,
noch etwas zur Risikoversicherung: sie ist nur für den
interessant, der jemanden versorgen muss.
Also: die Kinder, den Ehepartner, den Geschäftspartner…
Du selbst hast natürlich nichts davon.
Für den, der sagt: „nach mir die Sintflut“, für den sollte
diese Versicherungsart ein Fremdwort sein. Vielleicht so knapp
10.000 ? … damit Dein Astralleib nach dem Ableben nicht auf
die Müllkippe kommt. So eine Beerdigung ist nicht für 1.000 ?
zu haben. Bedenke, dass man das letzte mal an Dir verdienen
kann. Verbuddeln bedarf eines teueren Sarges mit Beschlägen.
Beim Verbrennen ebenfalls.
Um es religiös zu sagen: Christus wurde in Leintüchern
gewickelt. Doch daran verdient man fast nichts. Also muss es
ein Sarg sein. Möglichst in Mahagoni mit Seidenpolsterung,
Funk und sonstigen Schnickschnack.
Hört man meine Meinung dazu hier raus?

Ja - und zwar ziemlich deutlich :wink:
Eine Risikolebensversicherung mit BUZ würde ich eh’ nur mit einer geringen Todesfallsumme abschließen (1 Euro) und natürlich nur, wenn sie billiger sein sollte als eine normale BU-Versicherung.

Wie ist es eigentlich mit den Beiträgen? Es gibt ja Netto- oder Zahlbeiträge und garantierte Beiträge. Verändern sich die Zahlbeiträge von Jahr zu Jahr viel oder eher wenig? Bei inigen Versicherungsgesellschaften ist der Abstand vom Zahlbeitrag zum garantierten Beitrag ja sehr groß.

Gruß
Tanja

hallo Tanja

Wie ist es eigentlich mit den Beiträgen? Es gibt ja Netto-
oder Zahlbeiträge und garantierte Beiträge. Verändern sich die
Zahlbeiträge von Jahr zu Jahr viel oder eher wenig? Bei inigen
Versicherungsgesellschaften ist der Abstand vom Zahlbeitrag
zum garantierten Beitrag ja sehr groß.

Diese Nettobeiträge sind natürlich nicht garantiert. Bei den deutschen Versicherern sind sie nur für 1 Jahr fest und können jedes Jahr geändert werden (auch bei LV).
Bei englischen (z.B. SALI) sind das 12 Jahre. Die bösen Engländer zeigen uns mal wieder, weie man Versicherungen aufbaut. Na, ja, die haben ja auch fast 100 Jahre Vorsprung.
Weiter: diese Änderungsmöglichkeit wird in den seltensten Fällen angewandt. Meist bleibt der Beitrag. Nur Garantie hast Du natürlich nicht.
Grüße
Raimund

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Hallo!

Wie ist es eigentlich mit den Beiträgen? Es gibt ja Netto-
oder Zahlbeiträge und garantierte Beiträge. Verändern sich die
Zahlbeiträge von Jahr zu Jahr viel oder eher wenig? Bei inigen
Versicherungsgesellschaften ist der Abstand vom Zahlbeitrag
zum garantierten Beitrag ja sehr groß.

Diese Nettobeiträge sind natürlich nicht garantiert. Bei den
deutschen Versicherern sind sie nur für 1 Jahr fest und können
jedes Jahr geändert werden (auch bei LV).

Weiter: diese Änderungsmöglichkeit wird in den seltensten
Fällen angewandt. Meist bleibt der Beitrag. Nur Garantie hast
Du natürlich nicht.

Also kann man sich an den Nettobeiträgen orientieren und sollte daneben die Versicherungsbedingungen genau vergleichen, oder?

Gruß
Tanja

Hi Christian,

PKW-Haftpflicht kann abgesetzt werden, egal ob beruflich oder Privat.

Gruß
Marco

Hallo Tanja,

ich würde mich eher nach beidem orientieren und Bruttobeiträge zahlen. Die höheren Überschüsse kommen dir ja dann wieder zu gute, aber du kannst auch nie mehr zahlen. :smile:

Gruß
Marco

Tag Marco,

PKW-Haftpflicht kann abgesetzt werden, egal ob beruflich oder
Privat.

na sieh´ mal einer kuck. Das wußte ich gar nicht, und das nachdem ich gerade gestern meine Steuererklärung fertig gemacht habe.

Naja, ich überschreite den VHB um ein Vielfaches. Die KFZ-Steuer hätte den Braten dann wohl auch nicht fett gemacht.

Gruß
Christian

Hi chris,

die Steuer bitte nicht mit der Haftpflicht verwechseln :smile:

Gruß
Marco

die Steuer bitte nicht mit der Haftpflicht verwechseln :smile:

*blblbl* War nur ein Verschreiber, keine Sorge.

Gruß
Christian