Hallo,
ich versuche zur Zeit nähere Informationen über die Spektrale Reinheit eines „DDS- Signals“ zu finden. Im einzelnen will ich wissen, in wie weit eine DDS- Schaltung das eigene Taktsignal und dessen Harmonische unterdrücken kann. in meinem Beispiel wird der FPGA mit 40MHz getaktet und soll ein Sinus mit 10,1MHz liefern. Das Ausgangs- Spektrum besteht nun dummerweise aus meinem Nutzsignal (10,1MHz) und einem „Störsignal“ von 10MHz. Ich bin mir nun nicht sicher, ob das durch einen unsauberen Aufbau verursacht wird.
prinzipiell ist es möglich, unter deinen Umständen ein Signal zu erzeugen, dass im Rahmen der Bedingungen „sauber“ ist und insbesondere keine besondere Spektrallinie bei 10 MHz aufweist. Der nächste Alias ist bei 20,9 MHz, der ist 1. vergleichsweise einfach auszufiltern und hat 2. nichts mit den 10 MHz zu tun.
Wenn du trotzdem eine 10 MHz-Spektrallinie hast, wird ein Fehler vorliegen. Allerdings gibt es unendlich viel Fehlermöglichkeiten, sowohl bei der Realisierung des DDS-Algorithmus’ als auch beim Messen des Spektrums(!).
Einen Algorithmusfehler könnte man evtl. durch Prüfen desselben aus der Ferne finden, einen Messfehler nicht.
Hast du ein Analogsignal mit D/A-Wandler oder bestimmst du das Spektrum direkt vom Digitalsignal nach dem Table-Lookup?
Grüße
Uwe
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Das Ausgangs- Spektrum besteht nun
dummerweise aus meinem Nutzsignal (10,1MHz) und einem
„Störsignal“ von 10MHz. Ich bin mir nun nicht sicher, ob das
durch einen unsauberen Aufbau verursacht wird.
Da bei der Synthese keine 10 MHz auftreten dürften, handelt es sich wahrscheinlich um das in den Analogteil verschleppte geteilte Taktsignal aus dem Digitalteil. Dagegen hilft nur eine saubere Entkopplung von Digital- und Analogteil. Je nach Anforderungen mußt Du dazu erheblichen Aufwand treiben (z.B. getrennte Massen und Versorgungsspannungen, HF-dichte Blechkästchen usw.).