Hallo,
ist es richtig, dass ein Baby bei der Geburt (viel) Schmerzen empfindet, besonders am Kopf? Wenn ja, warum? …???
Bei Babys gibts eine Stelle am Kopf, die noch nicht ganz 100 %ig zugewachsen ist und noch weich ist. Ist diese Stelle dazu da, dass der Kopf des Babys zusammengedrückt werden kann, wenn es geboren wird? …???
Bitte um eure Antworten.
Vielen Dank im Voraus.
Schöne Grüße
Hi,
Bei Babys gibts eine Stelle am Kopf, die noch nicht ganz 100
%ig zugewachsen ist und noch weich ist. Ist diese Stelle dazu
da, dass der Kopf des Babys zusammengedrückt werden kann, wenn
es geboren wird? …???
Ja, so ist es. Dieser Bereich nennt sich Fontanelle. Google doch mal nach diesem Begriff oder kuck in die Wikipedia:
http://de.wikipedia.org/wiki/Fontanelle
„Die Fontanellen haben vor allem bei der Geburt eine wichtige Aufgabe. Gemeinsam mit der knorpeligen Auskleidung des Schädels ermöglichen sie durch Übereinanderschieben der Knochenplatten eine Deformation des Schädels während der Geburt und erleichtern diese dadurch.“
Grüße,
J~
Hallo,
so richtig kann ich mit Deiner Frage nichts anfangen.
Fontanellen ist schon genannt worden, hm, selbst wenn bei der Geburt Schmerzen auftreten wird doch wohl das Leben danach alles ausgleichen.
Ich bin kein Mediziner, aber meine Meinung ist, wenn Schmerzen bei der Geburt zu Komplikationen führen, hätte die Evolution schon andere Wege gefunden.
Ich nehme mal ein Beispiel:
Hast Du schon mal ein Stichlings-Nest gesehen?
Weibchen gibt die Eier ab, Männchen besamt, also es geht auch ohne Geburtsschmerzen.
Weshalb das bei den Säugetieren anders geregelt ist kann ich nicht so recht sagen, ich vermute, dass schlicht die Temperatur wichtig ist, die ist halt im Uterus konstant.
Ich hoffe diese Überlegung hilft ein wenig.
Gruß Volker
Die Fontanelle wurde ja schon erklärt 
ist es richtig, dass ein Baby bei der Geburt (viel) Schmerzen
empfindet, besonders am Kopf? Wenn ja, warum? …???
Das wüsste ich jetzt so sicher nicht… Es gibt nichts, was es nicht gibt, aber davon habe ich jetzt explizit nichts gehört.
LG
Claudia
Hallo Volker!
Weshalb das bei den Säugetieren anders geregelt ist kann ich
nicht so recht sagen, ich vermute, dass schlicht die
Temperatur wichtig ist, die ist halt im Uterus konstant.
Besonders wichtig ist aber, dass im Uterus die Plazenta liegt. Deshalb sind Plazentatiere den anderen Säugetieren in der Evolution „überlegen“ gewesen. Die Plazenta gewährleistet eine gute Energie und Sauerstoffversorgung. Auch Immunkompetenz wird übertragen.
VG, STefan
Hallo Stefan,
Besonders wichtig ist aber, dass im Uterus die Plazenta liegt.
Deshalb sind Plazentatiere den anderen Säugetieren in der
Evolution „überlegen“ gewesen. Die Plazenta gewährleistet eine
gute Energie und Sauerstoffversorgung. Auch Immunkompetenz
wird übertragen.
Ich lerne auch gerne von jüngeren Leuten dazu, ich denke, das ich 100 Jahre vom Alter abziehen darf.
Gibt´s Säugetiere ohne Plazenta???
Danke und Gruß Volker
Hallo!
Ja, Beuteltiere - Känguruhs, Koalas, Wombats usw… Sie kommen ganz winzig zur Welt und kriechen dann in den Beutel, hängen sich an eine Zitze und wachsen dort erst richtig. Schade, dass sich die Methode nicht weltweit durchgesetzt hat
.
Viele Grüße
Anne
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Hallo Anne!
Beuteltiere - Känguruhs, Koalas, Wombats usw…
Klar. Da kann man auch schnell die „Überlegenheit“ erkennen. Viele Beuteltiere werden oder wurden von Plazentatieren verdrängt. ZB der tasmanische Tiger ist auf dem australischen Kontinent wohl von dem Dingo verdrängt worden. In neueren Tagen wurden und werden Kleinbeutelsäuger va von Kaninchen und Ratten verdrängt.
Die Plazentatiere haben schlicht eine große Zahl an Nachkommen und können diese schnell und effektiv „durchbringen“.
Man sollte aber nicht die dritte Gruppe vergessen. Das sind die Monotremata, „Einlochtiere“ sozusagen, die Kloakentiere. Das sind die eierlegenden Säugetiere. Also Ameisenigel und Schnabeltier. Ich meine, die gäbe es nicht nur auf Tasmanien, sondern auch auf dem Festland, zumindest die Igel. Hab grad keine Zeit zu googeln. Aber ich kann mich täuschen.
Die Eier sind ledrig wie bei Reptilien und werden in einer kleinen Bauchfalte ausgebrütet. Die Zitzen sind aber nicht so ausgeprägt wie bei Plazentatieren. Ich hab noch nie einen Gewebeschnitt davon gesehen, aber die Mlchdrüsenausführungsgänge scheinen eher flächig auf der Hautoberfläche zu enden.
Zu welcher Tiergruppe man gehört definiert sich übrigens über die Hautdifferenzierung.
Säugetiere haben Haare mit Talgdrüsen und Schweißdrüsen (und Milchdrüsen sind nur spezialisierte Duftdrüsen und das sind spezialisierte Schweißdrüsen)
Vögel haben Federn
Reptilien haben Schuppen.
Was die unteren beiden sonst noch haben, das weiss ich nicht. In den Vorlesungen wird (verständlicherweise) mehr auf Säugetiere eingegeangen. Ich vermute aber, Vögel haben Talgdrüsen, damit ihr Gefieder geschmeidig bleibt.
VG, Stefan
PS.: Ich fand es nur witzig, dass man Geburtsjahre vo6 1900 eingeben kann. Normalerweise schützen sich Programmierer ja davor…
Hi,
ist es richtig, dass ein Baby bei der Geburt (viel) Schmerzen
empfindet, besonders am Kopf? Wenn ja, warum? …???
Die anderen haben dein Warum? existentieller interpretiert.
Vielleicht meinst du einfach das: weil der Kopf durch eine ziemlich enge Öffnung gedrückt wird.
Um das zu ermöglichen, gibt es eben die Fontanellen.
Ist diese Stelle dazu
da, dass der Kopf des Babys zusammengedrückt werden kann, wenn
es geboren wird?
Ja.
Gruß
Elke
Hallo Stefan,
ja, von Kloakentieren habe ich auch schon gehört. Das waren wohl die ersten Säuger überhaupt. Vermutlich sind sie aus Reptilien, die ein nahrhaftes Sekret abgaben, hervorgegangen. Da es davon aber nicht sehr viele gibt, habe ich sie nicht erwähnt. Man findet sie auch nur ganz selten in Zoos o.ä…
Schade finde ich nur, dass die Beuteltiere von den Plazentatieren verdrängt werden. Wobei ja noch fraglich wäre, ob es wirklich an der Fortpflanzung liegt, oder ob die Einwanderer einfach einen stärkeren Konkurrenzkampf aus ihrer ursprünglichen Heimat gewöhnt sind und sich dadurch leichter durchsetzen. Aber vermutlich verbraucht der doppelte Stoffwechsel nur unnötige Energie, die in Notzeiten einfach nicht zur Verfügung steht.
Für den Menschen könnte ich mir die Fortpflanzungsart als Beuteltier sogar vorteilhaft vorstellen. Im Gegensatz zu den anderen Plazentatieren ist die menschliche Geburt doch wesentlich risikoreicher. Außerdem wäre eine viel frühere Diagnose und Behandlung bei Fehlbildungen o.ä. bei unserem Gesundheitssystem wesentlich einfacher und würde die Mütter weniger belasten. Auch könnten Adoptivmütter die Kleinen viel eher übernehmen und eine engere Beziehung aufbauen. Die Geburt von der eigentlichen Mutter würde auch kaum auffallen und daher gäbe es auch weniger Abtreibungen.
Viele Grüße
Anne
Werd Känguru-Mami
(owT)
…
Hallo,
tatsache ist, dass es Neugeborene gibt, die bei ihrer Geburt mehr ‚‚Streß‘‘ haben als andere, das sieht man hinterher z.B. an den Vitalzeichen… Der Streß kommt oft davon, dass die Geburt zu lange dauert, was dann wiederum an einem zu engen Becken,bzw. zu großem Kinds-Kopf liegt…
Ob der Streß der Neugeborenen nun wirklich Schmerzen sind, kann ich nicht genau sagen, aber die Vermutung an sich find ich einleuchtend… Vorallem wenn man bedenkt, dass es deutlich mehr Kinder gibt, die wenig Streß während der Geburt haben, als Kinder die völlig erschöpft auf dieser Welt landen…
Aber wenn man sich die Neugeborgenen anguckt, die einen zu großen Kopf im verhältnis zum Mütterlichen Becken haben, glaube ich schon, dass diese Babys Schmerzen haben!!! Der Kopf sieht dann schon recht deformiert aus ( verwächst sich aber relativ schnell
)
Liebe Grüße, Katharina
Danke
Hallo,
vielen Dank, ich muss wohl in einer Biostunde gefehlt haben.
Ich hab ne Menge dazugelernt, das soll auch in meinem Alter noch nicht schaden.
LG
Volker