Fragen zur Psychotherapie

wenn man hinsichtlich einer Psychotherapie als Mann zu einer Psychologin geht und als Frau zu einem Psychologen, also jeweils das andere Geschlecht, wäre das sinnvoll oder abzuraten?

Wer kann dazu was sagen?

und was allgemeines:
Verschreibt der Psychologe auch Medikamente?

Übernimmt die Kasse die Kosten auch für eine Therapie bei einem freiberuflichen Therapeuten?

Kostet das Erstgespräch was??

Hallo,

wenn man hinsichtlich einer Psychotherapie als Mann zu einer
Psychologin geht und als Frau zu einem Psychologen, also
jeweils das andere Geschlecht, wäre das sinnvoll oder
abzuraten?

Wer kann dazu was sagen?

ich kann nichts dazu sagen, aber es könnte ja
sein, dass Du als Mann dich in die „hübsche
kluge Frau“ Psychologin/Psychotherapeutin
verliebst (wäre normal) und einfach darum
genau das machst, was diese sagt … :wink:

(und umgekehrt …)

Oder der Therapeut signalisiert unterbewusst
(oder nur in Deiner Fantasie) ein „ethosfremdes“
„Befreundetsein“, welches Dich auf der Stelle
heilt …

Aber wie gesagt, IANAP

Grüße

CMБ

wenn man hinsichtlich einer Psychotherapie als Mann zu einer
Psychologin geht und als Frau zu einem Psychologen, also
jeweils das andere Geschlecht, wäre das sinnvoll oder
abzuraten?

Kommt auf die Problematik an: manchmal kann sich ein gleichgeschlechtlicher Therapeut besser einfühlen, manchmal ist es besser, das Problem mir andersgeschlechtlichen Augen zu sehen

Verschreibt der Psychologe auch Medikamente?

Nur Ärzte dürfen Medikamente verschreiben

Übernimmt die Kasse die Kosten auch für eine Therapie bei
einem freiberuflichen Therapeuten?

Muss beantragt werden; die ersten 3 Sitzungen werden bei den meisten Kassen ohne Antrag erstattet

Kostet das Erstgespräch was??

Meinst Du, ein Therapeut arbeitet umsonst? Den Erstbesuch in einer Autowerkstatt bezahlst Du ja auch.

Pit

ok danke Euch! :smile:

wegen Erstgespräch, da meinte ich ob man dieses selbst zahlen muss oder bzw übernimmt die Kasse auch die Kosten für das erste Gespräch, wenn man vorher bei der Kasse noch nicht nach Kostenübernahme gefragt hat? Sollte man das tun?

Wenn ein Kind z.B. ADS hat und etwa Ritalin oder ähnliches bekommt, bekommt es das nicht vom Psychologen bzw woher bekäme es das? War jetzt nur eine Bsp-Frage…

LG
Tiger

und was allgemeines:
Verschreibt der Psychologe auch Medikamente?

Übernimmt die Kasse die Kosten auch für eine Therapie bei
einem freiberuflichen Therapeuten?

Kostet das Erstgespräch was??

Hallo!

wegen Erstgespräch, da meinte ich ob man dieses selbst zahlen
muss oder bzw übernimmt die Kasse auch die Kosten für das
erste Gespräch, wenn man vorher bei der Kasse noch nicht nach
Kostenübernahme gefragt hat? Sollte man das tun?

Das ist etwa wie bei vergleichbaren Therapiepogrammen auch. Geh ich zum Orthopäden, da ich irgendwelche Probleme habe, werden die ersten Stunden vom Othopäden einfach abgerechnet. Soll ein Therapieprogramm begonnen werden, stellt der Orthopäde in deinem Auftrag einen Kostenübernahmeantrag. In der Psychotherapie ist das praktisch genauso.

Wenn ein Kind z.B. ADS hat und etwa Ritalin oder ähnliches
bekommt, bekommt es das nicht vom Psychologen bzw woher bekäme
es das? War jetzt nur eine Bsp-Frage…

Medikamente werden nur von Ärzten verschrieben. Denkbar wäre z.B. ein Psychiater, denn der ist FachARZT für „psychosomatische Medizin und Psychiatrie“ oder sowas in der Art. Wenn ein Psychologe der Meinung ist, ein Medikament sollte verschrieben werden, kommt es sicher auf die Person und die Umstände an und der Psychologe wird sich mit einem Arzt kurzschließen. (Natürlich nur, wenn man das erlaubt und damit den Psychologen der Schweigepflicht entbindet…)

Übernimmt die Kasse die Kosten auch für eine Therapie bei
einem freiberuflichen Therapeuten?

Ich weiß ehrlichgesagt nicht so ganz, was ich mir unter einem freiberuflichen/unfreiberuflichen Psychologen vorzustellen habe… Meinst Du jemanden, der nicht in einer Klinik arbeitet oder was?
Damit eine Therapie oder Sitzungen überhaupt abgerechnet werden können bei der Krankenkasse muss der Typ eine Kassenzulassung haben. Das steht oft wie bei Ärzten an Türschildern.

Welche Therapeuten in Deiner Nähe in Frage kommen, kannst Du bei Deiner Krankenkasse erfragen. Sie können auch etwas zu Spezialisierungen sagen. Wenn Du Informationen suchst, schau auch mal hier:
http://www.psychotherapiesuche.de/

VG, Stefan

Hi Tiger,

wenn man hinsichtlich einer Psychotherapie als Mann zu einer
Psychologin geht und als Frau zu einem Psychologen, also
jeweils das andere Geschlecht, wäre das sinnvoll oder
abzuraten?

Im Grunde finde ich es gleich, denn der Mensch der einen unterstützt hat kompetent zu sein und die Chemie zu ihm oder ihr muss stimmen. Der Problemenkreis spielt dabei meines Erachtens maximal eine untergeordnete Rolle. Mir scheint, es geht viel mehr darum, welcher Typ dass man ist. Kann sein, dass jemand sich von seiner Mutter immer abgelehnt fühlte und deshalb lieber zu einem Mann geht, um die Erfahrung zu vermeiden bzw. um von einem anderen Mann zu erfahren wie man(n) mit Frau umzugehen hat, damit man keine Ablehnung erfährt. Ein Mensch kann auch zu einer Frau gehen, weil er die Erfahrung nicht nur im Sinne einer Übertragung wiederholen will, sondern weil seine Angst (noch) zu groß ist um sich wirklich seinem Problem zu stellen. Und wenn er dann auch von der Therapeutin abgelehnt wird, wie es alle Frauen nun mal tun… Vielleicht geht auch ein Mann zu einer Frau als Therapeutin in so einer Situation, weil er mal von einer Fachfrau wissen will, wieso ihn die anderen Frauen immer abblitzen lassen? Ich denke, das hat ein gutes Stück damit zu tun, von wem man als Kind Unterstützung hatte oder sich mehr Unterstützung gewünscht hätte, je nachdem was vorherrscht. So meine Meinung.

Wer kann dazu was sagen?

und was allgemeines:
Verschreibt der Psychologe auch Medikamente?

Psychiater sind Ärzte und können auch Medikamente verschreiben, Psychologen oder Diplom-Psychologen tun das im klassischen Sinne nicht. Doch mittlerweile gibt es auch mehr Mischformen. Es gibt Therapeuten die z.B. noch mit Homöopathie arbeiten oder Psychiater die auch zusätzlich Körpertherapie machen.

Besser wäre es wohl zu schauen was sich ändern, verbessern soll, und darauf basierend jemanden finden, gleich ob das nun ein Psychiater, Psychologe… ist, z.B. hier: http://www.psychotherapiesuche.de/Suchen.asp

Übernimmt die Kasse die Kosten auch für eine Therapie bei
einem freiberuflichen Therapeuten?

Psychoanalyse, Verhaltenstherapie und Gestalttherapie wird von den Kassen bezahlt, sofern der Behandler die kassenärztliche Zulassung hat. Inwieweit alternative Heilmethoden von der Kasse gezahlt werden, hängt von der Krankenkasse ab. Ich empfehle hier gerne: http://www.securvita.de bzw. Zusatzversicherungen sind auch unter http://www.barmenia.de möglich.

Kostet das Erstgespräch was??

Obige klassische Therapieformen werden je nach gestelltem Antrag (Kurzzeittherapie, Langzeittherapie mit Verlängerungsmöglichkeiten) von den Krankenkassen getragen. Bei alternativen Heilmethoden kommt es auf die Krankenkasse drauf an.

Du erwähnst in einem anderen Therad noch „ADS“ und „Ritalin“. Vielleicht magst Du mal hier im Archiv schauen was zu beidem schon geschrieben worden ist bzw. auch danach googlen. Gleich wie viele Ritalin loben, weil es doch wirkt und dazu noch so schnell, es ist umstritten. Der schnellste und einfachste Weg ist nicht zwingend immer auch der beste Weg. Ich würde es nie nehmen wollen.

Ciao,
Romana

danke Euch!! o.T.
danke Euch für die Anregungen!!