Fragen zur Trinkmenge, -gewohnheit ...!?

Hallo zusammen,

kann man eigentlich zu viel trinken? Soviel, dass es nicht mehr gesund ist? Wenn ja, ab welcher Menge ist es zuviel des Guten?

Ich trinke an sportfreien Tagen täglich 3 - 4 l Wasser. Dazu kommen noch ca. 500 ml Milch (Ok, Milch wird als Lebensmittel bewertet!) und ca. 700 ml zuckerfreie Getränke. An Sporttagen kommen noch ca. 1 l Wasser hinzu.

Diese 3 - 4 l Wasser trinke ich in der ersten Tageshälfte (7 - 15 Uhr). Den Rest verteilt auf die zweite Tageshälfte (15 - 22 Uhr).

Ist das so in Ordnung oder sollte man die Trinkmenge auf den Tag (besser) verteilen? Wenn ja, wie?

Bitte um eure Antworten.

Vielen Dank im Voraus.

Schöne Grüße

DU

Hallo,

so wie ich mal gehört habe, ist sollte man nicht zu viel trinken, da sonst die Mineralien etc. wieder aus dem Körper gespült werden.
Bei der Menge kommt es auch wieder auf jeden Menschen individuell an, aber rein aus dem Gefühl heraus würde ich sagen, du trinkst echt zu viel. Wiegesagt, ich kanns nicht belegen, aber an sportfreien Tagen würd ichs bei 2-3 Litern belassen.

lg

Hai!

kann man eigentlich zu viel trinken? Soviel, dass es nicht
mehr gesund ist?

Ja.

http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,564492,00.html

Der Plem

Hallo,

was machst du denn zwischen 7 und 15 Uhr? Stehst du auf der Teermaschine bei 70 Grad und schaufelst den Asphalt hinein? Oder sitzt du in feuchtem klima am Schreibtisch?

Also: körperliche Arbeit mit Schweissproduktion oder das Gegenteil?

Haelge

Ne, genau das Gegenteil! Bin ITler. Wobei das ist auch oft schweißtreibend! :wink:

Und da sitzt man gerne in klimatisierten Räumen mit einer Luftfeuchtigkeit von unter 30%.

Wenn du wirklich Durst hast, und nicht aus IT-Gewohnheit automatisch bei jeden Zeilenwechseln einen Schluck kaffee nimmst, ist das ok. Du trinkst doch was gesundes? (Mineralwasser,…)

Ich trinke an sportfreien Tagen täglich 3 - 4 l Wasser. Dazu
kommen noch ca. 500 ml Milch (Ok, Milch wird als Lebensmittel
bewertet!) und ca. 700 ml zuckerfreie Getränke. An Sporttagen
kommen noch ca. 1 l Wasser hinzu.

Ich kenne keine Studien zu dem Thema, die sich mit den Folgen dauerhaften Wassermissbrauchs durch Erwachsene beschäftigen. Bekannt ist, dass gelegentlicher Wasserabusus bei ansonsten gesunden Menschen i. d. R. ohne schädliche Folgen bleibt.

Es finden sich Quellen, die die Grenze zum Missbrauch bei regelmäßig etwa 5 Litern täglich bei einem Erwachsenen ziehen. Eine solche Zahl dürfte aber allenfalls einen groben Anhaltspunkt bilden. Entscheidend ist, welche Wassermenge die Niere verarbeiten kann. Solange die in der Lage ist, überschüssiges Wasser in gleicher Geschwindigkeit durchzuschleusen, wie es aufgenommen wird, bleibt die Sache unkritisch.

Erst wenn die Niere nicht mehr nachkommt, beginnt das Wasser sich in den Körperzellen anzusammeln und Natrium in gesundheitsschädlichem Maß auszuschwemmen (http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/11732457?dopt=Abs…).

Die Menge, die du zu dir nimmst, ist zunächst ungewöhnlich hoch. Ernsthafte Gedanken, ob sie zu hoch ist, solltest du dir dann machen, wenn du bei dir häufiger typische Symptome einer Wasservergiftung wie Schwindel oder Übelkeit bemerkst oder wenn bei dir eine Nierenfunktionsstörung festgestellt worden sein sollte.

Auch bei einer aufgrund von Bluthochdruck einzuhaltende salzarme Diät solltest du die Wassermenge an den tatsächlichen Bedarf anpassen.

In Deutschland und in anderen Staaten Europas ist in den letzten Jahren eine öffentliche Hysterie zu beobachten, die sich des anderen Extrems annimmt, der Furcht vor Dehydration. Zunehmend sieht man Menschen, die den ganzen Tag an ihrem Fläschchen zuzzeln, keine fünf Schritt ohne ihr Nuckelfläschchen tun und saugen, als wären sie auf Mutterbrustentzug. Wenn dein Verhalten ebenfalls auf diese Hysterie zurückzuführen sein sollte, sollte auch das Anlass sein, es zu überdenken.

Gruß

Hi,

das sind an sportfreien Tagen fünf Liter (selbstverständlich muß die Milch mitgerechnet werden, denn sie besteht zum größten Teil aus Wasser). Dazu kommt noch die Feuchtigkeit, die Du mit der Nahrung aufnimmst.

Meiner Meinung nach ist das viel zu viel. Dein Körper muß sich täglich mit Unmengen von Wasser abquälen, da hätte ich Angst vor Spätschäden. Wenn es unbedingt sein muß, würden die zuckerfreien Getränke und die Milch völlig reichen. Höre auf Deinen Körper und laß den Durst sprechen! Dafür ist er da!

Gruß S

kann man eigentlich zu viel trinken? Soviel, dass es nicht
mehr gesund ist?

Ja.

http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,564492,00.html

Auch wenn’s im Spiegel steht, es ist Quatsch. Unter der Voraussetzung gesunder Nieren und eines gesunden Herzens kann nichts passieren.

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Auch wenn’s im Spiegel steht, es ist Quatsch.

Irgendwie sagen da sehr viele Leute etwas anderes!
http://www.daserste.de/wwiewissen/beitrag_dyn~uid,xu…

Die Frage war ob man sich zu Tode trinken kann und das muß klar bejaht
werden.

Der Plem

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Die Frage war ob man sich zu Tode trinken kann und das muß
klar bejaht
werden.

Ich ziehe meine Aussage zurück. Wenn man ins Meer fällt und nicht schwimmen kann, dann kann man sich durchaus zu Tode trinken.

Ich ziehe meine Aussage zurück. Wenn man ins Meer fällt und
nicht schwimmen kann, dann kann man sich durchaus zu Tode
trinken.

Sorry, aber das stimmt nun definitiv nicht. Auf diese Weise mag man zwar ‚ertrinken‘, dieser Begriff ist aber irreführend. Tatsächlich ‚trinkt‘ der Ertrinkende sich nicht zu Tode, er erstickt vielmehr.

Um sich zu Tode zu trinken, muss man einen Zeitaufwand von mehreren Stunden kalkulieren. Hier ist zudem zu berücksichtigen, dass die Aufnahme von Meerwasser aufgrund des darin gelösten Salzes zu Exsikkose führt. Der Tod durch Exsikkose dürfte aber eher noch langwieriger sein, als der durch Hyperhydration.

Jemand, der nicht schwimmen kann, wird sich im Meer daher kaum lange genug über Wasser halten können, sich auf die eine oder andere Art zu Tode zu trinken. Selbst ein exzellenter Schwimmer wird dieses Ziel eher im Schnapsglas erreichen, als im Meer.

SCNR

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Ich ziehe meine Aussage zurück. Wenn man ins Meer fällt und
nicht schwimmen kann, dann kann man sich durchaus zu Tode
trinken.

Sorry, aber das stimmt nun definitiv nicht. Auf diese Weise
mag man zwar ‚ertrinken‘, dieser Begriff ist aber irreführend.
Tatsächlich ‚trinkt‘ der Ertrinkende sich nicht zu Tode, er
erstickt vielmehr.

Ich weiß, ich weiß. Und die Aussage ist völlig richtig. Können Sie Sich vorstellen, weshalb ich dennoch dabei eine Anwandlung von Verzweiflung kriege?