Franck-Hertz-Versuch: Lichtquanten

Durch etwa 21V beschleunigte Elektronen geben ihre Energie an Neon-Atome ab. Ihre Energie beträgt 21eV und wird von den Neon-Atomen aufgenommen. Diese Energie wird in Form von Lichtquanten wieder emittiert. Mit f=E/h sollte die Frequenz bei 4.8*10^15 Hz liegen bzw. die Wellenlänge bei 60nm. In diesem Fall also außerhalb des sichtbaren Bereichs (UV). Eine Photographie des Versuches im Buch (Metzler) zeigt, daß Neon sichbares Licht aussendet. Dies kann so nicht stimmen. Was mache ich falsch?

Danke
Schmotty

Soweit ich mich erinnern kann, zeigt der Frank-Hertz-Versuch doch gerade, dass die Gasatome (hier Neon) die Energie der Elektronen nicht vollständig aufnehmen, sondern nur „gequantelt“. Und zwar so, dass die Energie ausreicht, um ein „Neon“-Elektron von einer inneren Bahn auf eine äußere Bahn zu heben (Bohrsches Atommodel). Beim „zurückfallen“ des Elektrons auf die innere Bahn wird dann ein Lichtquant abgestrahlt. Und bei Neon ergibt sich dann das typische gelbe(?) Licht.

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Durch etwa 21V beschleunigte Elektronen
geben ihre Energie an Neon-Atome ab. Ihre
Energie beträgt 21eV und wird von den
Neon-Atomen aufgenommen. Diese Energie
wird in Form von Lichtquanten wieder
emittiert. Mit f=E/h sollte die Frequenz
bei 4.8*10^15 Hz liegen bzw. die
Wellenlänge bei 60nm. In diesem Fall also
außerhalb des sichtbaren Bereichs (UV).
Eine Photographie des Versuches im Buch
(Metzler) zeigt, daß Neon sichbares Licht
aussendet. Dies kann so nicht stimmen.
Was mache ich falsch?

Danke
Schmotty

Soweit ich mich erinnern kann, zeigt der
Frank-Hertz-Versuch doch gerade, dass die
Gasatome (hier Neon) die Energie der
Elektronen nicht vollständig aufnehmen,
sondern nur „gequantelt“. Und zwar so,
dass die Energie ausreicht, um ein
„Neon“-Elektron von einer inneren Bahn
auf eine äußere Bahn zu heben (Bohrsches
Atommodel). Beim „zurückfallen“ des
Elektrons auf die innere Bahn wird dann
ein Lichtquant abgestrahlt. Und bei Neon
ergibt sich dann das typische gelbe(?)
Licht.

Soweit richtig. Wenn ein Neon-Atom aber nun 20eV aufnimmt, sit dies auch eine gequantelte Größe. Diese Energie wird auch wieder abgegeben (bei Neon in rötlichem Licht). Leider ist die Wellenlänge rechnerisch bei 20eV außerhalb des des sichtbaren bereichs!

Hallo Schmotty,

Durch etwa 21V beschleunigte Elektronen
geben ihre Energie an Neon-Atome ab. Ihre
Energie beträgt 21eV und wird von den
Neon-Atomen aufgenommen. Diese Energie
wird in Form von Lichtquanten wieder
emittiert. Mit f=E/h sollte die Frequenz
bei 4.8*10^15 Hz liegen bzw. die
Wellenlänge bei 60nm. In diesem Fall also
außerhalb des sichtbaren Bereichs (UV).
Eine Photographie des Versuches im Buch
(Metzler) zeigt, daß Neon sichbares Licht
aussendet. Dies kann so nicht stimmen.
Was mache ich falsch?

der Faktor 10, um den die Wellenlänge danebenliegt, erregte in mir den Verdacht, daß irgendwo das Dezimalkomma verrutscht war. In der Tat: Die Energie beträgt nicht 21 eV, wie irrtümlich angenommen, sondern 2,11 eV. Damit stimmt dann allles.

Grüße, Thomas