Hallo Rickyice,
mal ne blöde Frage, aber ist die Veröffentlichung eines
Gedichtes in o.g. Gedichtband „etwas besonderes“ oder nicht ?
Also ich meine, liegt die Wahrscheinlichkeit, dass ein
eingesandtes Gedicht auch tatsächlich veröffentlicht wird bei
80% oder werden dort so viele Gedichte eingeschickt, dass die
Chance doch eher sehr gering ist ?
zum Stichwort „Frankfurter Bibliothek“ gibt es folgende Seite:
http://www.brentano-gesellschaft.de/
… mit Erklärung
Ich wunder mich nur über den „Aufruf“, Gedichte einzusenden
etc. und am Ende besteht das Buch aus mehreren 100, ja fast
gar 1.000 Seiten. Wird da also jedes eingesandte Gedicht
veröffentlicht ? Egal wie es ist, nur um die Bevölkerung
wiederzuspiegeln ? Oder wie ist das gedacht ? Weißt da jemand
was, würde mich mal interessieren.
so und nun mit aller gebotenen Vorsicht aus den Links der oben genannten Seite:
Stichwort Frankfurter-Literatur-Verlag, in dem die Anthologie - vermutlich - erscheint:
http://www.frankfurter-literaturverlag.de/
warum vermutlich?
Du findest nirgends auf den mit der Startseite verlinkten Seiten dieses Verlags das genaue Programm. Du erfährst zwar, was sie verlegen - Belletristik, Sachbücher, wissenschaftliche Arbeiten.
–> auf einer Webseite zu verschweigen, welche Autoren und Titel im Programm sind, ist allgemein für deutsche Verlage eher unüblich.
Kaufst Du blind, ohne Autor, Titel, Inhalt wenigstens ungefähr beschrieben zu bekommen?
Ebenso ungewöhnlich ist, das ausdrücklich(!) auf der Kontaktseite das vollständige Manuskript Deines Werks erbeten wird.
–> Verlage werden im allgemeinen mit unverlangten Manuskripten zugeschüttet. Deshalb fordert die große Mehrheit erst einmal eine Leseprobe von wenigen Seiten an.
Warum ich so ausführlich das normale Procedere beschreibe?
Weil auf der homepage der Brentano-Gesellschaft das nette Wort „Dienstleistungen“ auftaucht.
daraus weiter geklickt, findest Du unter anderem ein Lektoratsangebot, das Dir die Lektorierung Deines Manuskripts verspricht. Im Kontext taucht das Wort „Entgeld“ auf.
ich weiß, dass ich hiermit eine Vermutung ausspreche, aber …
… ein Verlag, der sich für ein Manuskript interessiert, bezahlt den Lektor aus seinem Budget. Und will kein Geld vom Autor für diese Dienstleistung.
Oder einmal anders herum gedacht:
Du kennst vermutlich einige Literaturpreise und Wettbewerbe.
Glauser-Preis (Krimis), Brigitte-Romanpreis, der jährliche Wettbewerb in Klagenfurt etc.
Über den einen oder anderen wird regelmäßig, spätestens zur Siegerehrung in den Medien berichtet.
–> Hast Du aber je zum Beispiel in der Frankfurter Allgemeinen eine Kolumne über die Frankfurter Bibliothek gelesen?
ich nicht.
Es taucht auch in der Ausschreibung nirgend das Wort „Jury“ auf. Das muss nicht heißen, das es keine Auswahl gibt. Dennoch, auch hier: Du hast keine Gewissheit.
viele grüße
Geli
Ricky