hallo!
der nette herr thierfelder ist im netz sehr schwer aufzufinden, dabei bräuchte ich eine biographie dieses menschen. wer kann mir weiterhelfen?
elmar
hallo!
der nette herr thierfelder ist im netz sehr schwer aufzufinden, dabei bräuchte ich eine biographie dieses menschen. wer kann mir weiterhelfen?
elmar
Hi, Elmar,
Klar, der Munzinger hats: http://www.munzinger.de/ansicht/000/00/0072/00000727…
Beste Grüße
Eckard.
Der Link ist tot. (o.w.T.)
…
http://www.munzinger.de/ansicht/000/00/0072/00000727…
ich habe ihn mehrfach überprüft.
E.
Hallo Eckard,
Netscape meldet unbekannte Seite und bei IE soll der Server tot sein.
Merkwürdig, oder?
Gruß
Thomas Miller
Der Link lebt! owT
.
Biographie von Franz Thierfelder
Hallo, Eckard! Hallo, Elmar!
Ich habe die Biografie von Munzinger einfach mal rauskopiert, in der Hoffnung, mich nicht strafbar zu machen. Sollte das doch der Fall sein, bitte ich den MOD das Posting zu löschen.
Position Schriftsteller; fr.Gen.Sekr.d.Stuttg.Instituts f.Auslandsbeziehg.
Geschlecht Männlich
Geburtsort Deutschenbora
Todesort Dachau
Beruf Publizist, Autor, Essayist
Biographie
Franz Felix Reinhold Thierfelder wurde am 24. April 1896 in Deutschenbora in Sachsen geboren. Er besuchte die Fürstenschule in Meißen und schloß sein Studium an der Universität Leipzig mit der Promotion zum Dr. phil. und Dr. rer. pol. ab. In den Jahren 1923-1926 war er als politischer Redakteur in Beuthen, Kattowitz, Goslar (1924) und Dresden (1925) tätig. 1926 wurde er als Referent an die Deutsche Akademie in München berufen, die er dann als Generalsekretär bis 1937 geleitet hat. Danach lebte er vor und während des zweiten Weltkriegs als freier Schriftsteller in Berlin und Gräfelfing bei München. Nach dem Zusammenbruch wirkte T. wieder als kommissarischer Generalsekretär der Deutschen Akademie in München, außerdem war er von 1945-46 Syndikus der Universität München und der Bayerischen Akademie der Wissenschaften. Er war weiter außerordentliches Mitglied der historischen Kommission in München. 1946 gehörte T. zu den Mitgliedern der verfassunggebenden bayrischen Versammlung. 1949 - 1950 wirkte er als Referent im Hessischen Kultusministerium in Wiesbaden. Seit 1951 bekleidete T. den Posten des Generalsekretärs des von Konsul Wanner gegründeten Stuttgarter Institutes für Auslandsbeziehungen. Am 30. April 1960 trat T. aus gesundheitlichen Gründen in den Ruhestand.
T. ist mit zahlreichen Veröffentlichungen über Sprachstatistik, Stilkunde, Völkerpsychologie, Kulturgeschichte der Balkanvölker und internationale Kulturpolitik hervorgetreten. Er schrieb u. a.: „Die wirtschaftliche Bedeutung des Auslandsdeutschtums“ (1932), „Das Deutschtum im Ausland“ (1934), „Das Königreich Südslawien“ (1936), „Deutsch als Weltsprache“ (1938), „Der Balkan als politisches Kraftfeld“ (1940), „Schicksalsstunden des Balkans“ (1941), „Sprachpolitik und Rundfunk“ (1941), „Ursprung und Wirkung der französischen Kultureinflüsse in Südosteuropa“ (1942), „Gestalten und Gestalter des Balkans“ (1943), „Volk, Nation, Staat“ (1947), „Die deutsche Universität heute und morgen“ (1948), „Die Grenzen Europas“ (1948), „Umgang mit Völkern“ (1949), „Wege zum besseren Stil“ (1950) und „Die deutsche Sprache im Ausland“ (2 Bde. 1956/57). Ein besonderes eingehendes Kapitel ist den Verhältnissen in Indien gewidmet, wo noch sehr wenig Möglichkeiten bestehen, deutsch zu lernen. 1938 veröffentlichte T. ein Bändchen Gedichte „Bei mir zu Gast“ (1938). Daneben übersetzte er Werke aus dem Bulgarischen, Dänischem, Englischen, Holländischen und Indischen, darunter: S. Radhakrischnan, „die Gemeinschaft des Geistes“ (1952) und „Religion und Gesellschaft“ (1953).
An den späten Nachwirkungen eines Autounfalls starb T. am 23. April 1963 einen Tag vor seinem 67. Geburtstag in Dachau/Bayern.
----------------------------- ENDE -----------------------------
Gruß!
Chris
Vielen Dank!! Ihr habt mir sehr geholfen!!
schönen Sonnen-Tag wünscht
Elmar