Hallo!
Will jetzt in die 11.Klasse des Fachgymnasiums und muss mich jetzt für eine zweite Fremdsprache entscheiden. Bisher hatte ich nur Englisch. Da ich aber kein Fremdsprachentalent bin,fällt es mir schwer mich zu entscheiden. Vielleicht hatte ja jemand beides und kann mir sagen welches einfacher ist oder hat was gehört welches das einfachere von beiden ist. Vielen Dank im Voraus.
Spanisch
ja jemand beides und kann mir sagen welches einfacher ist oder
hat was gehört welches das einfachere von beiden ist.
Gruß
Stefan
Hallo,
diese Frage hatten wir schon einige Male hier im Forum. Bevor ich also mein generelles Plädoyer zur Frage Französisch vs. Spanisch noch einmal runterschreibe, hier einfach der Link zu meiner damaligen Antwort (bzw. dem ganzen Artikelbaum): /t/einfache-sprachen/5790818/5
Gruß,
Stefan
Spanisch
Hallo,
ich habe beides gelernt, zuerst Französisch, dann Spanisch. Und Spanisch finde ich wesentlich einfacher.
Warum?
- Es gibt Regeln, wo ein Akzent gesetzt wird, und wo nicht. Im Französischen muss man das einfach lernen, außerdem gibt es gleich drei verschiedene Akzente, dann noch eine Cedille (Haken unterm c) und Doppelbuchstaben, etc.
- Man kann in der Regel erkennen, ob ein Wort maskulin oder feminin ist. Im Französischen muss man das einfach mitlernen. Da sind Fehler schon vorprogrammiert …
- Auf Mallorca und Teneriffa war man offensichtlich angenehm überrascht, dass ich etwas Spanisch konnte, und hat mir natürlich auf Spanisch geantwortet. In Frankreich habe ich aber so oft eine Antwort in schlechtem Englisch bekommen, wenn ich jemanden auf Französisch angsprochen habe, dass ich es mir irgendwann angewöhnt habe, zu sagen: „Je suis desolée, mais je ne parle pas Anglais.“ (= Sorry, kann kein Englisch).
Wenn du aber nun der totale Frankreichfan bist und Spanien doof findest, dann solltest du das alles ignorieren, was ich geschrieben habe, und Französisch lernen. Denn es kommt vor allem darauf an, ob du eine Sprache wirklich lernen willst. Schwierigkeiten gibt es in jeder Sprache, damit kann man fertig werden. Aber wenn du keine Lust hast, eine Sprache zu lernen, ist das auf Dauer ein Problem.
Schöne Grüße
Petra
Hallo Petra,
Natürlich kann ich aus der Sicht einer Deutsche nichts zu der Fage beitragen. Trotzdem wollte ich etwas anmerken:
- Es gibt gleich Doppelbuchstaben,
Auf Spanich gibt sie auch. z.B. „Carrerilla“ (kleines Rennwettbewerb), Sevilla, horrendo (schrecklich), correa (Riemen), comidilla (das Getuschelte), Acción (Aktion) etc… Es gibt wirklich nur ein paar Konsonanten, die nebeneinander wiederholt erscheinen können. zB diese nicht, niemals: B, S, T. Vokalen kommen doppelt vor, allerdings auch selten und wenn dann meinstens in Fremdwörter, die die spanische sprache angenommen hat.
Aber ja, es gibt weniger Doppelbuchstaben wie im Französisch, soviel steht fest.
- Auf Mallorca und Teneriffa war man offensichtlich angenehm
überrascht, dass ich etwas Spanisch konnte, und hat mir
natürlich auf Spanisch geantwortet.
In Spanien, sind die Menschenfroh, mMn., weil sie in der Regel gar keine Fremdsprache sprechen. Und wenn ein Ausländer/Tourist zu denen kommt, kriegen sie erstmal Schweißausbrüche, weil sie nicht wissen, wie sie sich verständigen können. Wenn sie aber merken, dass der Gesprächspartner doch Spanisch kann (und wenn es nur wenig ist), dann sind sie erstmal erleichtert ;o))
Wenn du aber nun der totale Frankreichfan bist und Spanien
doof findest, dann solltest du das alles ignorieren,
Na ja… So ganz bin ich nicht einverstanden. Denn man kann Spanien doof finden, aber es gibt noch weitere 21 Länder wo offiziell Spanisch gesprochen wird bzw. Amtsprache ist. Wenn man gleich 22 Länder doof findet, dann kann man andere Rückschlüsse ziehen…
Auch geschätzte 400 Mio. Muttersprachler kann man nicht alle durch einen einzigen Kamm scheren und es gibt kaum eine andere Sprache, die so viele Muttersprachler anbietet.
Aber wenn du keine Lust hast, eine Sprache zu
lernen, ist das auf Dauer ein Problem.
Ja, da gebe ich Dir absolut Recht. Aber dann ist diese Entscheidung eh (zumindest teilweise) für die Katz. Denn die UP wird sowohl mit Französisch, als auch mit Spanisch ein Problem haben… oder mehrere! ;o))
Schöne Grüße
Helena
Hallo,
grundsätzlich finde ich Französich schwerer als Spanisch.
Allerdings kann es auch daran liegen, dass ich spanisch gelernt habe, nachdem ich schon franz hatte. Beide sprachen sind ziemlich ähnlich und daher vllt. einfacher, wenn man franz schon vorher hatte.
Der trend geht auch mehr ins Spanische.
Aber da Frankreich der größte Im- und Exporteur von Deutschland ist und somit der größte Geschäftspartner von D.
Ich empfehle dir Franz zu nehmen, wenn du mit englisch keine großen Probleme hattest.
Es bleibt trotzdem deine Entscheidung.
lg
Hallo Helena,
- Es gibt gleich Doppelbuchstaben,
Auf Spanich gibt sie auch. z.B. „Carrerilla“ (kleines
Rennwettbewerb), Sevilla, horrendo (schrecklich)
Ja, stimmt. Aber ich glaube das fällt einem deutschen Muttersprachler nicht schwer, weil es im Deutschen ja auch massenhaft Doppelkonsonanten gibt. Nur das rr ist ein „kleines Problem“ - ich kann das bis heute nicht richtig. Keine Chance.
Ich meine aber eher diese Doppelbuchstaben hier: æ (dafür fällt mir kein Wort ein), und dann gibt’s auch noch ein oe, das ich aber im PC nicht finde. Dafür weiß ich für das oe ein Wort, nämlich soeur 
Das schreibt man doch mit Ligatur, oder? … Oh, Französisch ist schon eine Plage 
- Auf Mallorca und Teneriffa war man offensichtlich angenehm
überrascht, dass ich etwas Spanisch konnte, und hat mir
natürlich auf Spanisch geantwortet.In Spanien, sind die Menschenfroh, mMn., weil sie in der Regel
gar keine Fremdsprache sprechen. Und wenn ein
Ausländer/Tourist zu denen kommt, kriegen sie erstmal
Schweißausbrüche, weil sie nicht wissen, wie sie sich
verständigen können. Wenn sie aber merken, dass der
Gesprächspartner doch Spanisch kann (und wenn es nur wenig
ist), dann sind sie erstmal erleichtert ;o))
*gg* Ja, mag schon sein. Und ich könnte mir auch vorstellen, dass man vor allem auf Mallorca nicht immer die allerbesten Erfahrungen mit deutschen Touristen macht … ich kann mich jedenfalls an zwei Gespräche erinnern, in denen die Leute wie ausgewechselt waren, als sie merkten, dass ich etwas Spanisch spreche. Zuerst waren sie nahezu feindselig, aber dann wurden sie plötzlich ganz nett.
Und das freut einen natürlich und hebt die Urlaubsstimmung.
So im Nachhinein betrachtet bin ich aber ganz froh, dass ich Französisch schon an der Schule gelernt habe. Nachher hätte ich kaum noch genug Motivation dafür aufgebracht. Aber jetzt ist’s doch ganz nett, wenn man französischsprachige Quellen nicht aussortieren muss, sondern mit etwas Mühe auch verwenden kann.
Aber wenn ich mich für eine der beiden Sprachen entscheiden müsste, wäre es Spanisch.
Schöne Grüße
Petra
Hi Helena
Wenn du aber nun der totale Frankreichfan bist und Spanien
doof findest, dann solltest du das alles ignorieren,Na ja… So ganz bin ich nicht einverstanden. Denn man kann
Spanien doof finden, aber es gibt noch weitere 21 Länder wo
offiziell Spanisch gesprochen wird bzw. Amtsprache ist. Wenn
man gleich 22 Länder doof findet, dann kann man andere
Rückschlüsse ziehen…
Angeberin 
wenn ich die frankophonen Länder zähle, komme ich wahrscheinlich auf über 40, die franz. Kolonien d’outre-mer, die ja noch zu F gehören, nicht mit eingerechnet. Ich sage nur Teile von Kanada, Teile von Belgien, Teile der Schweiz, sodar ein kleiner Teil Italiens (Aosta) gesamtes Westafrika, Seychellen, Komoren, Maurice usw
Also ist es sinnvoller, französisch zu lernen als spanisch *bg*
Gruss
ExNicki
Hallo Petra,
ich glaube, wir sollten allgemein nicht mehr zur Frage Spanisch vs. Französisch diskutieren, da wir uns da wohl nie einigen werden.
Deswegen hier nur eine kurze Bemerkung bzw. Korrektur:
Ich meine aber eher diese Doppelbuchstaben hier: æ (dafür
fällt mir kein Wort ein), und dann gibt’s auch noch ein oe,
das ich aber im PC nicht finde. Dafür weiß ich für das oe ein
Wort, nämlich soeur
Die Ligatur æ gibt es im Französischen an sich nicht, sondern (hauptsächlich) im Norwegischen und Dänischen. Und das œ gibt es zwar, es taucht allerdings vergleichsweise selten auf. Ich habe auch schon oft Texte (auch Zeitungsartikel o.ä.) gesehen, in denen einfach oe stattdessen geschrieben wurde. Denn im Endeffekt ist die Unterscheidung zwischen Ligatur und Einzelbuchstaben ja nicht bedeutungsverändernd.
Gruß,
Stefan
Hi Ex-Nicki
Wenn du aber nun der totale Frankreichfan bist und Spanien
doof findest, dann solltest du das alles ignorieren,Na ja… So ganz bin ich nicht einverstanden. Denn man kann
Spanien doof finden, aber es gibt noch weitere 21 Länder wo
offiziell Spanisch gesprochen wird bzw. Amtsprache ist. Wenn
man gleich 22 Länder doof findet, dann kann man andere
Rückschlüsse ziehen…Angeberin
Hihihi. Etwa neidisch??? ;o)) ;oP
wenn ich die frankophonen Länder zähle, komme ich
wahrscheinlich auf über 40,
Vermutlich hast du Recht. Das will ich keineswegs bestreiten. Aber ich denke, bei dieser Aufzählung sind es überwiegend Länder gemeint, wo Spanisch tatsächlich überall gesprochen wird und viele Menschen als einzige eigene Muttersprache ansehen. Es ist mir durchaus bewußt, dass in vielen Ländern auch andere Sprachen gesprochen werden (sog. Minderheitsprachen) aber die sind eben nicht offiziell und werden von ganz wenige Menschen (noch) gesprochen. Leider, wohl bemerkt!
Aber -bitte Ex-Nicki, korrigiere mich wenn ich falsch liege- m.W. ist Spanisch die zweit meistgesprochene Sprache der Welt, nach Chinesisch. Mittlerweile dürfte diese Zahl, die den englisch-Muttersprachler überholt haben… Da muss diese Sprache etwas an sich haben, die man einfach nur lieben kann! ;o)) ;o)) ;o))
die franz. Kolonien d’outre-mer,
die ja noch zu F gehören, nicht mit eingerechnet.
und m.E. deshalb nicht zu der Zählung gehören, denn die sind unter „Frankreich“ zu verstehen.
so könnte ich ebenfalls Mallorca, Menorca, Ibiza, Formentera, Cabrera, Ceuta, Melilla und die 6 Kanarischen Inseln dazu zählen, was ich nicht tue… ;oP
Ich sage nur
Teile von Kanada, Teile von Belgien, Teile der Schweiz, sodar
ein kleiner Teil Italiens (Aosta) gesamtes Westafrika,
Seychellen, Komoren, Maurice usw
Ich würde meine Liste nur unvollständig vollbringen, daher lasse ich es lieber. Aber 21 sind sie auf jeden Fall (zB Philippinen und Äquatorialguinea mit eingeschlossen)
Also ist es sinnvoller, französisch zu lernen als spanisch
*bg*
Nein, nein. Das widerspreche ich! *sfg* Spanisch ist auf jeden fall die schönere von beiden. Soviel steht fest! ;o))
Schönen, neckischen Gruß,
Helena
PS. Wer Ironie und Necken findet, darf es behalten
Moin,
Aber -bitte Ex-Nicki, korrigiere mich wenn ich falsch liege-
m.W. ist Spanisch die zweit meistgesprochene Sprache der Welt,
nach Chinesisch. Mittlerweile dürfte diese Zahl, die den
englisch-Muttersprachler überholt haben… Da muss diese
Sprache etwas an sich haben, die man einfach nur lieben kann!
;o)) ;o)) ;o))
Ich denke eher, es landet auf dem dritten Platz hinter Hindi.
Gruß
Kubi
Hallo Petra,
ich glaube, der Grund, warum Dir Französisch so schwer fiel, ist, dass Du einen schlechten Lehrer hattest. Zu dieser Ansicht komme ich, wenn ich Deine Argumente lese, denn diese sind fast alle nicht stichhaltig:
- Es gibt Regeln, wo ein Akzent gesetzt wird, und wo nicht.
Die lauten im Spanischen: Wenn die Betonung von der Norm abweicht, setze einen Akzent. Setze außerdem einen Akzent zur Bedeutungsunterscheidung (tu/tú, el/él).
Im Französischen muss man das einfach lernen
Das muss man nur dann, wenn der Akzent zur Bedeutungsunterscheidung gesetzt wird (ou/où, sur/sûr). Und in diesen Fällen muss man’s ja auch im Spanischen lernen.
Allgemein gelten folgende Regeln:
Ein Zirkumflex (^) steht dort, wo ein s weggefallen ist. Nun kann man sich natürlich fragen, woher man das wissen soll. Aber in den meisten Fällen kennen wir verwandte Wörter:
côte - Kü s te
fête - Fe s te
château - (engl.) ca s tle
bête - Be s tie.
fraîche - fri s ch (kann in diesem Fall zwar nur als Eselsbrücke dienen, weil man in „frisch“ kein s spricht; ist aber sogar ethymologisch haltbar.)
Den Akut (´) gibt’s nur auf dem e. Das e ohne was klingt sehr dumf, ein wenig wie ö. Es ist (theoretisch) dasselbe e wie in „G_e_fühl“, also kaum zu hören. Das e mit Akut hingegen klingt wie ein breites eee, so wie in „Reh“. Die Buchstaben e und é bezeichnen also unterschiedliche Laute, da kann man gar nichts falsch machen.
Ein Gravis kann auf a, e und u stehen. Auf a kenne ich ihn nur im Wort à (okay, das muss man lernen), auf u nur in où (um es von ou ohne Akzent zu unterscheiden). Und das è ist ein ganz offenes äää, so als wollte man „Bären“ ganz deutlich sprechen, um sie von „Beeren“ zu unterscheiden. Hier braucht man also wieder einen neuen Buchstaben für diesen Laut, da kann man wieder nichts falsch machen.
außerdem gibt es gleich drei verschiedene Akzente
die alle eine eigene Funktion haben. Außerdem hast Du das Trema vergessen, das gibt’s im Spanischen und im Französischen.
dann noch eine Cedille
Ja, damit man halt das c vor a,o,u nicht wie k, sondern wie ß spricht. Die Spanier schreiben dann eben z statt ç, aber dadurch wird die Sprache nicht einfacher oder schwerer.
Doppelbuchstaben
Du meinst die oe-Ligatur? Aber die brauchst Du doch nur in 3,4 Wörtern, dann merkst Du Dir diese Wörter sogar besser, weil die „was Besonderes“ sind!
- Man kann in der Regel erkennen, ob ein Wort maskulin oder
feminin ist. Im Französischen muss man das einfach mitlernen.
Das stimmt, im Spanischen erkennt man das besser. Aber deshalb lernt man ja Wörter auch mit Artikel (im Spanischen übrigens auch, weil es auch dort „el dia“ und ähnliche Wörter gibt, dann sogar so etwas wie „el hambre“, dem man nun gar nicht ansieht, dass es weiblich (!) ist).
Dein Argument, dass die Franzosen unnachvollziehbar auf schlechtes Französisch reagieren, ist durchaus stichhaltig. Dem hab auch ich nichts entgegenzusetzen.
Ich schrieb diese Mail allerdings auch nicht, um Dir etwas entgegenzusetzen, sondern primär, um Dir zu zeigen, wie logisch das französische Akzentsystem ist. Wenn das einem einer erklärt, dann kann man doch gar nichts mehr falsch machen, oder etwa doch? Ich meine, das schöne ist, dass man sich entweder merken kann, wie ein Wort aussieht, dann weiß man auch, wie’s ausgesprochen wird; oder man merkt sich, wie’s klingt, und dann setzt man zumindest die Akzente richtig. (Ansonsten ist es tatsächlich mit der Laut-Buchstaben-Zuordnung nicht weit her.)
Liebe Grüße
Immo
Hallo Petra und Immo,
Ich habe ein paar Anmerkungen zu diesem Beitrag:
ich glaube, der Grund, warum Dir Französisch so schwer fiel,
ist, dass Du einen schlechten Lehrer hattest.
Das weiß ich gewiß nicht. Aber ein schlechter Lehrer macht, in der Tat sehr viel aus. Aber auch das Gegenteil trifft auch zu: Ein guter Lehrer lehrt den Schülern Spaß an seinen Fach zu bekommen.
- Es gibt Regeln, wo ein Akzent gesetzt wird, und wo nicht.
Die lauten im Spanischen: Wenn die Betonung von der Norm
abweicht, setze einen Akzent. Setze außerdem einen Akzent zur
Bedeutungsunterscheidung (tu/tú, el/él).
Dieser ist sicherlich nicht den einzigen. Es gibt ein paar mehr Regeln und wenn man diese lernt, kann man kaum etwas falsch machen mit den Akzenten auf Spanisch. Und diese Regeln sind wider erwarten, gar nicht so schwer zu lernen, wirklich!
Die Spanier schreiben dann eben z statt ç,
Hihihihi. Deshalb hört sich so lustig an, wenn ein französisch Muttersprachler die weitläufigsten spanischen Nachnamen vorlesen bzw. aussprechen: „Martineç“ oder „Sancheç“ oder „Lopeç“. Wenn man das mit der Betonung der falschen Silben begleitet (was unser lieben Nachbarn sehr gerne tun), ergibt sich öfters einen Brüller seitens der Spanier. ;o)))
aber
dadurch wird die Sprache nicht einfacher oder schwerer.
Nein, eigentlich nicht.
- Man kann in der Regel erkennen, ob ein Wort maskulin oder
feminin ist. Im Französischen muss man das einfach mitlernen.Das stimmt, im Spanischen erkennt man das besser. Aber deshalb
lernt man ja Wörter auch mit Artikel
Das Problem kommt (im übrigen genauso wie auf Deutsch) wenn man die Sprache nicht mehr in einer Schule lernt, sondern von Hören. Spätestens dann ist man in vielen sprachen regelrecht geschmiessen. Auf spanisch ist es überhaupt viel einfacher.
(im Spanischen übrigens
auch, weil es auch dort „el dia“ und ähnliche Wörter gibt,
Das sind Ausnahmen, von denen, schätzungsweise max. 30 gibt. Lernt man diese. hat sich das problem in Luft ausgelöst.
dann sogar so etwas wie „el hambre“, dem man nun gar nicht
ansieht, dass es weiblich (!) ist).
Das hat eigentlich nichts mit den Genus zu tun. Das Wort „hambre“ (Hunger) ist tatsächlich femenin (also „la“) Allerdings ist es oft so, dass wenn ein femenines Wort mit „a-“ oder „Ha-“ anfängt, stellt man immer den maskulinen Artikel davor. Das ist so, einfach um sog. „häßliche Töne“ („Cacofonía“) zu vermeiden. Auf spanisch hört sich sehr unschön „la hambre“ oder „la arma“ (die Waffe) oder „la alma“ (die Seele) an. Man sieht aber spätestens durch einen Adjektiv, dass diese Wörter eben femenin sind.
Ich schrieb diese Mail um Dir zu zeigen, wie
logisch das französische Akzentsystem ist.
Jetzt stellt sich aber die Frage welche nun logischer ist, der französischen oder der spanischen.
Schöne Grüße,
Helena