Hallo zusammen,
ich möchte gerne mein französisch verbessern,
also inbesonders meine grammatik und meinen Wortschatz bisschen erweitern…, und ich denke, dass das am besten geht, wenn
man regelmäßiger texte ließt, aber vor allem auch schreibt.
Doch das Problem ist dann, dass dies ja nicht sinnvoll wäre,
wenn es keiner korrigiert. wisst ihr irgendeine Möglichkeit
wie ich meine Aufsätze korrigieren lassen könnte? gibt es da vllt
extra Foren? vielen Dank schon mal Pisaverde
vllt bissel im französischen web ‚rumsurfen oder in französischen foren mitreden? Das hat allerdings den nachteil, daß Dich da auch nich‘ unbedingt jemand korrigiert, aber es is’ schon interaktiver, als nur lesen.
Auch ‚n klassischen ‚Brieffreund‘ gibt’s seiten für im web. Das‘ dann individueller und Du triffst viele, die ihrerseits auch deutsch lernen wollen. Da korrigiert man sich dann auch.
Oder 'n französicshen ‚tchat‘ finden und fleißig drauflos plaudern?
Servus,
wenn ich wüßte, wo Du wohnst, könnte ich Dir wahrscheinlich sagen, ob es dort eine table ronde franco-allemande (Deutsch-Französischer Stammtisch) gibt, oder dieses zumindest für Dich eruieren (Elodie kennt sehr viele davon).
Keine Sorge: Die Theorie bleibt dabei nicht auf der Strecke. Es hat mit dem Französischunterricht an französischen Gymnasien zu tun, dass Franzosen in großer Zahl (auch wenn sie ganz was anderes machen und nicht grade Philologen oder Lehrer sind) jede Korrektur, die sie an dem anbringen, was Du sagst, auch begründen können.
Dabei ist es (nicht immer, aber in der Regel) ein sehr positives „Fiedbäck“, wenn ein Franzose die Fehler korrigiert, die Du machst, wenn Du mit ihm redest - das bedeutet „es ist die Korrektur wert“.
Unabhängig davon kannst Du beim Kontakt mit leibhaftigen Franzosen im
Gegensatz zu online-Lösungen nicht nur die Sprache kennen lernen, sondern auch den Boden, auf dem sie gewachsen ist. Das ist bei Sprachen ähnlich wichtig wie bei Wein.
Kommt natürlich darauf an, ob Du den Begriff „Zeiteffizienz“ wie ich als Unwort betrachtest oder nicht.
Schöne Grüße
MM
Servus,
wenn ich wüßte, wo Du wohnst, könnte ich Dir wahrscheinlich
sagen, ob es dort eine table ronde franco-allemande
(Deutsch-Französischer Stammtisch) gibt, oder dieses zumindest
für Dich eruieren (Elodie kennt sehr viele davon).
naja, sowas gibts in meinen kaff nicht, da is es schon fortschrittlich
dass wir ne frz. partnergemeinde haben… da hat ich sogar mal emailkontakt
mit nem frz… aba der is mit seinen studium so beschäftigt, dass er leider nur sehr selten schreibt 
Keine Sorge: Die Theorie bleibt dabei nicht auf der Strecke.
Es hat mit dem Französischunterricht an französischen
Gymnasien zu tun, dass Franzosen in großer Zahl (auch wenn sie
ganz was anderes machen und nicht grade Philologen oder Lehrer
sind) jede Korrektur, die sie an dem anbringen, was Du sagst,
auch begründen können.Dabei ist es (nicht immer, aber in der Regel) ein sehr
positives „Fiedbäck“, wenn ein Franzose die Fehler korrigiert,
die Du machst, wenn Du mit ihm redest - das bedeutet „es ist
die Korrektur wert“.Unabhängig davon kannst Du beim Kontakt mit leibhaftigen
Franzosen im
Gegensatz zu online-Lösungen nicht nur die Sprache kennen
lernen, sondern auch den Boden, auf dem sie gewachsen ist. Das
ist bei Sprachen ähnlich wichtig wie bei Wein.Kommt natürlich darauf an, ob Du den Begriff „Zeiteffizienz“
wie ich als Unwort betrachtest oder nicht.Schöne Grüße
Vielen dank für die Tipps… ich werd mich mal für nen neuen emailkontakt bemühen
glg Pisaverde
ui, ja… die idee mit den chat find ich auch supi… auf die bin ich noch gar nicht gekommen

Vielen DAnk und glg Pisaverde
Servus,
da is es schon fortschrittlich
dass wir ne frz. partnergemeinde haben…
na dann: Weg von der e-mail, rein ins Vergnügen! Es gibt haufenweise jumelages, die gute Tage und Jahre gekannt haben und heute ziemlich still vor sich hindümpeln. Allein kann man so eine Wiederbelebung nicht schultern, aber Plattformen dafür lassen sich finden. In F ist die öffentliche Hand in diesem Zusammenhang noch großzügiger als in D, hat u.a. auch damit zu tun, dass Tourismus und landwirtschaftliche Produktion im französischen Hinterland wichtige Einnahmequellen sind und entsprechend gefördert werden.
Trotz fast unbegrenzter Faulheit habe ich im Schüleraustausch ganz passabel Franz gelernt. Du wirst überrascht sein, wie gut Du plötzlich Französisch kannst, wenn Du die einzige bist, die zwischen Eurem Bürgermeister und dem Maire der Partnergemeinde beim vin d’honneur eine Art Verständigung herstellen kann.
Wenn eine jumelage nützlich sein soll, muss man da allerdings Leben reinbringen - wenn die kommunalen Verwaltungen damit allein gelassen werden, sind sie überfordert. Erst vor ein paar Wochen hatten wir in Ludwigshafen einige Tage lang einen schönen französischen Bauernmarkt, der allerdings an dem Schönheitsfehler krankte, dass keinerlei Sprachmittler da waren, und ein Imker aus dem Burgund oder ein Metzger aus Lyon halt nicht so gut Pälzisch können… Und das, obwohl hier in der Region haufenweise Expatriés aus Frankreich und mehr oder weniger zweisprachige Deutsche wohnen - bloß niemand hatte es auf die Reihe gekriegt, die rechtzeitig zu mobilisieren, es war keine geeignete Vorarbeit geleistet worden, man hatte halt bloß Etatposten zugeteilt.
Wenn man eine eingeschlafene Jumelage wieder beleben will, sind die geeigneten Plattformen dafür Schulen und Vereine. Bei den Vereinen insbesondere die, die nicht so ganz knapp bei Kasse sind: Feuerwehr, Musik, Landfrauen - und die, die programmatisch international ausgerichtet sind - Rotarier beißen nicht und freuen sich in der Regel über jedes zivile Engagement!
Schöne Grüße
MM