Hallo,
mich würde interessieren, bis wann es in Deutschland noch französische Sprachinseln (Hugenotten) gab ?
Constantino
Hallo,
mich würde interessieren, bis wann es in Deutschland noch französische Sprachinseln (Hugenotten) gab ?
Constantino
Hallo, Constantino,
versuchs mal bei google mit „Waldenser in Süddeutschlans“.
Da kriegst du eine Menge Treffer.
Auch unter „Hugenotten in Süddeutschland“ würde ich schauen
Und dann kannst du dich vielleicht an die Heimatabteilung der dortigen Rathäuser wenden.
Heute deuten nur noch die Namen auf ihre Herkunft. Die französische Sprache hat sich längst verflüchtigt.
Gruß Fritz
Hallo, Constantino,
versuchs mal bei google mit „Waldenser in Süddeutschlans“.
Da kriegst du eine Menge Treffer.
Auch unter „Hugenotten in Süddeutschland“ würde ich schauen
und
„Hugenotten in Preussen“
Ciao maxet.
„Hugenotten in Preussen“
Ja, freilich!
„Hugenotten in Preussen“
Ja, freilich!
„Hugenotten in Brandenburg“
„Hugenotten in der Mark Brandenburg“
liefern jeweils noch weitere Goggel-Treffer.
Oder mit ohne alles:
„Hugenotten“ —> 62.700 Treffer. 
Gruß Gudrun
Hallo !
Was meinst Du ? Bis wann Sprachinseln oder bis wann Hugenotten?
Hugenotten, wenn man sie noch so nennen kann, gibt es vor allem in Ostdeutschland. Die Familie de Maziere z.B.
Und ich denke, in vielen dieser Familien wird die französische Sprache gepflegt. Und sie sind sich ihrer französischen Herkunft sehr bewußt.
mfgConrad
Hallo,
in Oberhessen gab es noch in den 50ern:
Schan schass mer de Hund aus em Schardeng
1972 im Zug zwischen Giessen und Fulda gehört: der x hat mit dem y "Krambolaasch gehabt.
Gruss
Rainer
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Salut Constantino,
um zur Frage zurück zu kommen, einfach mal ein paar Zahlen betreffend nicht die Hugenotten, sondern die Waldensergemeinden in Deutschland, konkret in Württemberg:
Diejenige württembergische Waldenser-Gemeinde, in der am längsten auf Französisch gepredigt und Schulunterricht (bis 1853) gehalten wurde und auf der Gasse Patois geratscht wurde (bis gegen 1914), ist das von den anderen Waldensergemeinden etwas abgelegene Neuhengstett im Nordschwarzwald.
In den näher beieinander und auch verkehrsgünstiger gelegenen Gemeinden Perouse, Pinache, Groß- und Kleinvillars, Serres hörte die französische Sprachpraxis bereits mit Ende der eigenen Kanzeln - Eingliederung in die evangelische Landeskirche - zwischen 1805 und 1830 sukzessiv auf.
Für die Hugenotten in Preuszen kann man wohl weniger von eigentlichen Sprachinseln sprechen, weil diese viel weniger isoliert lebten.
Ebenfalls keine Inseln in dem Sinn, aber wohl die letzten französischsprachigen Orte in D sind die wallonisch sprechenden Gemeinden im Bereich Eupen/Malmedy, die faktisch ab 1945, aber formal erst Jahre später (glaube 1956) nicht mehr zu Deutschland gehörten.
Schöne Grüße
MM