Guten Morgen!
Mein Kirchenkreis hat eine Partnerschaft mit einem Kirchenkreis im Kongo. Da ich selbst vor Jahren da war, habe ich jetzt Post aus dem Kongo bekommen, die ich nicht beantworten kann, da ich kein Französisch spreche.
Folgendes möchte ich gerne schreiben:
Lieber Thomas Lopanza!
Ich habe mich sehr über Deinen Brief gefreut.
Zuerst einmal möchte ich ganz viele Grüße an deine Gemeinde weiterleiten!
Es hat mich sehr entsetzt, dass die Zustände bei Euch so schrecklich sind. Ich hatte gehofft, dass es in den kleinen Gemeinden friedlich bleibt. Hier kann man sich wohl gar nicht vorstellen, wie schrecklich es ist.
Ich wünsche Euch so sehr, dass ihr eines Tages keine Angst mehr vor den Rebellen haben müsst. Auch wünsche ich euch, dass das, was ihr Euch aufbaut, nicht mehr zerstört wird.
Mir geht es hier sehr gut. Ich habe mein Studium der Sozialen Arbeit beendet und arbeite nun im Jugendamt. Auch ich sehe dort manchmal Schlimmes, aber vergleichbar ist es wohl nicht. Die Arbeit macht mir sehr, sehr viel Spaß und ich danke Gott, dass er mich auf einem guten Weg geleitet hat.
Bitte richte deiner Gemeinde ganz viele liebe Grüße von mir aus!
Ich bete, dass Frieden bei Euch einkehrt, und dass ihr keine Angst mehr haben müsst.
Eines Tages möchte ich gerne wieder in den Kongo kommen. Vielleicht schaffe ich es dann ja, Euch zu besuchen!
Viele liebe Grüße,
Christine