Hallo,
eine „sprachliche“ Frage ist es nicht, die ich hier stellen möchte. Trotzdem hoffe ich, dass ich das darf, weil ich hier eher Chancen auf eine kompetente Antwort sehe als in anderen Brettern:
Ich sammle Miniatur-Fahrradmodelle, habe rund 200 Stück, die kleinsten reiskorngroß, die größten 30 cm hoch. In letzter Zeit habe ich mir eine Vielzahl über Ebay Frankreich bestellt, da gibt es erstaunlicherweise mehr als in Holland. Die meisten Verkäufer haben mir das zu Porto-Preisen von 6,50 bis 8,00 EU als „priorité“ und zum Teil zusätzlich als „recommandé“ geschickt.
Einer aber forderte 9 EU und jammerte rum, das Porto nach D sei teuer, er könne sich das nicht leisten, sonst müsse er sein Geschäft schließen. Er wolle das Paket deshalb als „economique“ schicken, das könne aber ein paar Wochen dauern. Nun, der Zeitverzug ist mir egal, aber er war der einzige, der „economique“ wählte.
Inzwischen habe ich das Paket bekommen, man kann es unter http://img831.imageshack.us/img831/7370/zzpaketfr.jpg sehen.
Die vier Serienmarken links und rechts machen zusammen 35 Cents aus. Und obwohl die Sendung durch den grünen Aufkleber eindeutig als „economique“ gekennzeichnet ist, tragen die sieben bunten Marken seltsamerweise den Aufdruck „Lettre prioritaire 20 g“, aber keine Preisangabe.
Was hat er denn nun bezahlt? Treibt der Preis ihn wirklich in den Konkurs, und ich sollte ihm eine Spende zukommen lassen? Oder müsste ich ihm schreiben: "Junge, Du hast von mir x EU zuviel kassiert, lass mir die, um die deutsch-französische Freundschaft nicht zu gefährden, wieder zurückkommen?
Grüße
Carsten