Französischnachhilfe

Hallo!

Da ich nicht so recht weiß wohin mit meinem Artikel, schreib ich mal hier rein.

Also, meine „Problem“ ist folgendes:
Meine Französischlehrerin hat mich gefragt, ob ich nicht Nachhilfe geben wollen würde.
Sie hat da eine neunte Klasse neu übernommen, die wohl alle sehr schlecht sind.
Ich bin zwar auch erst in der 11., hatte aber eine sehr gute Lehrerin und denke, dass das in sofern kein Problem sein wird (hoffentlich).

Nun mal an euch eine Frage, besonders natürlich an die, die Erfahrung damit haben.
Wie gehe ich da überhaupt erstmal ran?

Also, hatte mir jetzt gedacht, erstmal mit ihr anzuschauen, was sie gerade macht, natürlich Hausaufgaben angucken, wenn welche auf sind und dann nachzuforschen, wo genau ihre Probleme sind.
Ich denke, übungen hat sie sowohl in ihrem als ich auch noch in meinem Buch, ansonsten findet man ja auch sicherlich was im Internet.
Oder wisst ihr für den Fall ein gutes Buch?

Sollte ich ihr empfehlen, sich eine Grammatik zu kaufen, wenn sie noch keine hat?
Und wie sieht das mit Vokabeln lernen aus, mach ich das mit ihr zusammen oder geb ich ihr da quasi was auf?

Sorry, ist sehr lang geworden.
Hoffe, ihr könnt mir helfen.
Werde sie heute mal anrufen und nen Termin vereinbaren.

Vielen Dank schonmal,
Sandra

moin,

du bist mit deinen 2 klassen „vorsprung“ natuerlich schon etlich weiter, als deine potentiellen schueler.
das gibt durchaus erfolgreiche faelle, bei denen gleichaltrige bessere schueler den schlechteren in der gleichen klassenstufe was beibringen konnten.

schau dir am besten das lehrbuch fuer die klassenstufe an - dann weisst du schon, was verlangt wird.
im idealfall ist es das gleiche, das du hattest.

ein extra grammatikbuch wuerde ich nicht anschaffen - das lehrbuch gibt fast immer genuegend lernbeispiele her.

meist haken sprachkenntnisse bei 9t-klaesslern an mangelnden vokabeln und mangelndem training.

das kann man wunderbar miteinander verbinden, in dem man gemeinsam eine gemeinsame lekture erarbeitet, wie z.b „le petit prince“, der sich auch in anfangsstufen gut lesen laesst.

wenn die chemie zwischen dir + deinem schueler stimmt, werdet ihr viel spasss miteinander haben und BEIDE davon profitieren!

gruss
khs

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Hallo, Sandra,

ein Nachhilfe"lehrer" muss natürlich ausreichende fachliche Kenntnisse haben. Als Methode hat sich bei mir die gemeinsame Erledigung der Hausaufgaben bewährt. Dabei wird der Nachhilfelehrer schnell bemerken, wo der Schüler Lücken hat. Liegen die Lücken bei den Vokabeln, hilft nur eins: Der Schüler muss pauken! Liegen die Lücken in der Grammatik, sollten die Grundlagen gemeinsam geübt werden. Dafür gibt es normalerweise Grammatiklektionen. Ein weiteres wichtiges Thema ist häufig der Satzbau. Da können die Regeln geübt werden.

Das aller-allerwichtigste ist aber nach meiner Erfahrung, dass der Nachhilfe"schüler" Nachhilfe haben will, und zwar nach eigener Erkenntnis und eigenem Entschluss. Bei uninteressierten oder gar genervten Schülern macht Nachhilfe keinen Sinn. Sie erzeugt nichts als Frust auf beiden Seiten.

Gruß, Franz

Hallo,
als ich das Vergnügen hatte Nachhilfestunden zu geben, war im Normalfall mit dem sturen Einpauken von Vokabeln schon die Note um eine Stufe besser geworden. Fehlt der Wortschatz, kann man sich auch nicht ausdrücken, weder mündlich noch schriftlich.
Zusâtzliche Bücher braucht man nicht, die Lehrbücher sind vollkommen ausreichend, und ein paar Jahre Vorsprung helfen ungemein.
Gruss
Rainer