Hallo,
ich habe heute im Fernsehen einen Bericht gesehen, dass Wissenschaftler nun in der Lage sind, aus den Stammzellen einer Frau (genauer: aus Rückenmark-Zellen) Samen zu züchten. In ein paar Jahren soll diese Technik dann so ausgereift sein, dass dieses „Sperma einer Frau“ Eizellen befruchten kann! – Also werden bald keine Männer mehr benötigt, um Kinder zu zeugen!!!
Ich persönlich finde das gar nicht so schlecht… Aber kann das wirklich sein?! Ist das medizinisch/biologisch/etc. möglich?
So ganz trau ich der Sache nicht… Weiss jemand genaueres???
Danke schon mal, Kathi
Das können dann aber nur Mädchen werden, den Frauen fehlt doch das Y-Chromosom. Oder seh ich das falsch?
Das können dann aber nur Mädchen werden, den Frauen fehlt doch
das Y-Chromosom. Oder seh ich das falsch?
Nope, stimmt so.
Ich habe davon schon länger mal gelesen als noch damit rumgebastelt wurde eine Eizelle in die andere zu schieben (oder so Oo)
lg
Kate
Das können dann aber nur Mädchen werden, den Frauen fehlt doch
das Y-Chromosom. Oder seh ich das falsch
Dazu wurde in dem Bericht nichts gesagt… Ist aber eine interessante Überlegung!
Das können dann aber nur Mädchen werden, den Frauen fehlt doch
das Y-Chromosom. Oder seh ich das falsch
Dazu wurde in dem Bericht nichts gesagt… Ist aber eine
interessante Überlegung!
Ist richtig.
Aber wenn Frauen autonom sein wollen, brauchen sie kein Ys mehr.
Abgesehen davon kann ich mit ca. 2-3 Schüssen die Einwohnerschaft Europas verdoppeln - und jeder andere Mann kann das auch.
Also wäre eine leichte Lösung für autonome Frauen, einfach ein paar Männer zu melken, und wenn sie dann befürniss nach männlicher Gesellschaft haben, züchten sie einfach ein paar Neue.
(Also, ja, dieser Fortschritt macht es für Frauen möglich, sich komplett ohne Männer fortzupflanzen.)
Hallo!
Medizinisch möglich ist es sicher, bei Fröschen z.B. hat es längst geklappt. Sogar ohne künstliche Samenzellen.
Es kommt ja nur darauf an, dass sich zwei DNS-Stränge wieder zu einer funktionsfähigen Eizelle vereinigen! Aus dieser Sicht ist sogar die jungfräuliche Geburt, nicht völlig unmöglich, allerdings nur, wenn das Kind ein Mädchen ist.
Ich persönlich finde das gar nicht so schlecht… Aber kann
das wirklich sein?! Ist das medizinisch/biologisch/etc.
möglich?
Mir persönlich wär´s egal, weil ich es eh nicht mehr erleben werde.
Evolutionstechnisch wäre es wahrscheinlich eine Katastrophe, aber auch da bin ich mir nicht sicher.
Ändern würde sich nicht viel, weil auch dann wieder die aggressivsten Exemplare die Oberhand bekommen und sich gegenseitig genauso bekämpfen und unterdrücken würden, wie das heute eben so läuft.
Gruß Nemo.
Das unbegattete Weibchen Eier legen, aus denen lebensfähige Nachkommen schlüpfen ist gar nicht so selten (Partenogenese). Das gibts besonders häufig bei Tieren die auf Inseln leben. Vorteil: Überleben der Art, auch bei akutem Männermangel, Nachteil: erhöhte Gefahr von Mutationen (was auch eine Chance sein kann).
Alle partenogenetisch erzeugten Nachkommen sind weiblich. Das kann soweit gehen, daß die Männchen aussterben. Die flugunfähige Heuschreckengattung Saga ist so ein Beispiel. Da existieren überhaupt keine Männchen.
Bei den meisten Arten wird aber eine „ordentliche“ Paarung dem Alleingang vorgezogen.
Grüße
Andreas
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Hallo Kathi,
also hier steht, dass es bei Mäusen geklappt hat:
http://www.3sat.de/nano/news/21275/index.html
Theoretisch ist schon möglich, dass sich diese Fortpflanzungsmethode etabliert und die Männer aussterben. Ich persönlich halte es trotzdem für unwahrscheinlich. Einerseits ist die männerlose Fortpflanzung nur in High-Tech-Gesellschaften möglich, andererseits dürfte der beim Menschen implementierte Sexualtrieb der herkömmlichen Fortpflanzung einen kleinen Bonus verschaffen.
Grüße.
Ptee
Bei den meisten Arten wird aber eine „ordentliche“ Paarung dem
Alleingang vorgezogen.
Hi, Andreas,
macht ja auch viel mehr Spass!
(SCNR)
Gruß
Eckard
Alle partenogenetisch erzeugten Nachkommen sind weiblich. Das
kann soweit gehen, daß die Männchen aussterben. Die
flugunfähige Heuschreckengattung Saga ist so ein Beispiel. Da
existieren überhaupt keine Männchen.
Hi!
Auch die Geckoart Lepidodactylus Lugubris vermehrt sich parthenogenetisch. Sie sind darum nicht nur interessante Terrarientiere sondern auch oft Versuchstiere.
lg
Kate
Nachteil: erhöhte Gefahr von Mutationen (was auch eine Chance sein kann).
Unvorteilhafte Mutanten sind sehr häufig, nenne mal eine Hand voll Chancenmutationen.
Grüße
Rainer
Hallo, ich wurd zwar nicht gefragt, aber ich würde sagen, die Mutationen, die neue Nischen wahrnehmen, besser ans Überleben angepasst oder aus denen neue Rassen/Arten entstehen mit der Zeit?
Sprich Mutationen, die das Lebewesen nicht lebensunfähig machen u. evtl. einen Vorteil bedeutetn z.B. bessere Tarnung.
lg
Kate
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