Liebe/-r Experte/-in,
ich habe ein sehr sehr großes Anliegen das mich sehr schwer bedrückt, ich habe gestern Abend erfahren das eine Bekannte die ich sehr sehr mag ein Gebärmutterkarzenom hat und das bei ihr Mitte Januar die Gebärmutter entfernt wird.
Ich habe sehr große angst diese Bekannte zu verlieren! Da ich sie sehr gerne habe, könnt ihr mir vielleicht sagen wie die Chancen stehen dass die Operation gut verläuft und wie es mit den Heilungschancen aussieht???
Sie darf einfach nicht sterben, das würde ich nicht überleben!!!
Bitte schreiben sie mir alles das sie über dieses Thema wissen, da das was ich im Internet gefunden habe für mich als leihen nicht verständlich ist!!!
Die Bekannte ist 40 Jahre alt, hatte schon 4 OPs, welche das waren weis ich nicht ich weis nur das bei der letzten op die Eierstöcke entfernt worden sind und das sie eine kurze Zeit im Komma lag, kann das diese Operation auch beeinflussen und ist es ein großes Risiko nach den 4 OPs jetzt noch eine Op zu haben oder hat das eine nichts mit dem anderen zu tun???
Sie hatte bei den letzten 4 OP ein sehr gutes Gefühl das alles glatt geht, dieses mal hat sie kein gutes Gefühl aber sie kämpft und will wieder gesund werden, woran kann das liegen und sieht es wirklich so schlimm aus das sie sterben muss???
Dankeschön für Eure Antwort jetzt schon mal im Voraus!!!
PS: ich könnte heulen ich fühle mich total sch. ich bin der einzige dem sie es anvertraut hat und sie hat zu mir gesagt das ich wenn ich sie gerne habe es keinem anderen Menschen sagen soll was sie hat!!!
Hallo Uli,
es ist sicherlich sehr schwer, gerade in dieser Zeit so eine Nachricht zu bekommen. Bei mir war das Krankheitsbild etwas anders. Ich hatte kein Karzinom (eine einfache Erklärung – wenn Du nicht weißt was das ist, findest Du unter www.Wikipedia.org) sondern ein ziemlich großes Myom das sich in der Gebärmutter eingelagert hatte - deswegen diese OP. Ich könnte mir vorstellen, dass die Entfernung durch einen Bauchschnitt gemacht wird (kann ich aber nicht sagen da ich ja nicht ihr behandelnder Arzt bin). Ich kann also nur von dieser OP berichten. Wichtig finde ich, dass sie, wenn sie z. B. am Mittwoch operiert wird, versucht schon am Montag wenig zu essen und zu trinken. Am Tag vor der OP bekommt sie in der Klinik sowieso nicht viel. Kurz vor der OP wird durch einen Katheter versucht, den Darm schön leer zu machen – Blase leeren sowieso. Das ist sehr wichtig, (haben mir auch die Ärzte erklärt) weil diese beiden Organe sehr nah an der Gebärmutter liegen und je leerer beide sind, umso mehr Platz (sag ich jetzt mal bildlich gesprochen) hat der Operateur. Vollnarkose ist ja klar da es doch ein großer Eingriff ist. Wichtig – und das hab ich dann auch vom Narkosearzt machen lassen; wenn sie ihr Gewicht nicht weiß – wiegen lassen. Danach wird ja die Dosis der Narkose berechnet. Die OP liegt dann nicht mehr in ihren Händen…. Das Aufwachen wird sicherlich wie bei ihren vorhergehenden OP’s sein – ein bisschen schlecht vielleicht und noch etwas verwirrt. Am nächsten Tag (natürlich wenn man sich danach fühlt) kann man schon aufstehen. Ist die ersten Male ein bisschen schmerzhaft und umständlich. Am besten, sie dreht sich auf die Seite und versucht sich mit dem Ellenbogen aufzustützen und hochzustemmen, Beine aus dem Bett und langsam hoch. Da ja eine OP für mich Neuland war, weiß ich nicht, ob sie schon mal eine Drainage bei ihren anderen OP’s hatte. Nicht erschrecken. Das ist eigentlich nur gut für die Wundheilung. Man muss sich das so vorstellen als wenn man sich, sagen wir mal, geschnitten hat. Da blutet die Wunde ja auch noch ein bisschen nach. Da das dann ja eine größere Wunde ist, dauert es eben länger. Bei mir wurde der Beutel schon nach drei Tagen entfernt. Die Blase wird in den ersten Tagen auch künstlich entleert – so lange bis man wieder gut laufen kann. Der Darm bekommt durch die OP (da im Bauchraum jetzt mehr Platz ist) eine andere Lage, d. h., viel trinken damit das auch wieder reibungslos klappt. Wenn nicht (war ein bisschen schwierig) Pflaumensaft morgens auf nüchterne Magen trinken und nichts essen. Nach geraumer Zeit klappt das dann schon.
Nach einer Woche konnte ich dann auch wieder nach Hause. Dann heißt es (werden ihr auch die Ärzte raten) schonen, schonen, schonen. Aber das macht man dann schon ganz von alleine denn es dauert einige Zeit, bis man wieder fitt ist. Nichts Schweres heben und tragen das ist auch noch wichtig. So, das waren meine Erfahrungen und Tipps. Wie die OP verläuft, kann Dir wohl keiner sagen. Aber ich bin sicher, die Ärzte geben ihr Bestes. Sehr wichtig ist auch, dass sie der Mut nicht verlässt und das sie sich nicht aufgibt. Angst hat man vor jeder OP die kommt ob man will oder nicht. Man darf sich nur nicht von ihr beherrschen lassen. Mir bleibt nur noch ihr alles Gute zu wünschen und dir die Kraft ihr beizustehen. Marlies
PS: Wenn Ihr möchtet, könnt ihr mir ja schreiben wie alles gelaufen ist.
Hallo Uli,
leider kann ich nicht richtig weiterhelfen, da ich das
Stadium der Erkrankung nicht kenne.Bei der heutigen Narkose- und Operationstechnik sind die Risiken aber Überschaubar.Die Voroperationen spielen keine große Rolle.
MfG Dr. Stockert
Liebe Uli,
es ist sehr schwer, mit der Tatsache umzugehen, dass Menschen ernstlich erkranken, besonders wenn man sie gern hat. Es ist auch ein großer Vertrauensbeweis, dass dich deine Bekannte „eingeweiht“ hat.
Grundsätzlich ist die Entfernung der Gebärmutter eine Operation, die nicht wirklich „schlimm“ ist. Ohne allerdings zu wissen, warum die vorangegangenen 4 OPs nötig waren, ist eine Prognose bezüglich der Heilungschancen nicht möglich. Auch ist jeder „Krebs“ anders, und jeder Mensch ist einzigartig und reagiert anders.
Dass du dich total elend fühlst angesichts der Krankheit deiner Bekannten ist klar - und ich wünsche mir, dass es euch beiden wieder gut geht. Vielleicht hilft dir ihre Erkrankung auch ein bisschen zu der Sichtweise, wie kostbar jeder Tag ist, den du mit ihr erleben darfst, den du leben darfst, und den sie leben darf.
Mit allen guten Wünschen für euch beide
Ilse
Hallo ,
sorry für die späte Antwort. ich denke deine Bekannte ist schon operiert und hoffa das alles gut gegangen ist. habe dir einen link raus gesucht wo du dich auch nochmal informieren kannst http://www.krebsinformationsdienst.de/tumorarten/geb…
Ich wünsche gute Besserung kannst dich dann gerne nochmal melden.
lieben Gruß
Jessica
Lieber Uli Neuchel,
diese Anfrage habe ich leider nicht erhalten.Wer-Weiss-was hatmich heute darauf aufmerksam gemacht,dass ich 4 Anfragen nicht beantwortet habe, was nicht stimmt,eine habe ich nichjt beantwortet, weilich sie nicht gesehen,bekommen habe,das ist Ihre!
Wie ist es weitergegangen?Wie geht es Ihrere Bekannten?
Ich kann Ihr durchaus helfen, mit der Krebserkrankung zurechtzukommen bzw gehielt zu werden…d.h. ich kann unterstuetzende Massnahmen empfehlen
Bei allen FRagen wenden Sie sich auch direkt anmeine emailAdresse [email protected]
hoffentlich geht es Ihrer Bekannten sowieso schon gut
ich beantworte immer gerne Fragen, es tutmirleid, dassesdamals nicht funktioniert hat
lg
Shekina