Freigaben?

Hallo Leute!

Unser kleines Netz (TCP/IP) besteht aus einem Win2000-PC mit KEN! von AVM, der lediglich für den gemeinsamen Internet-Zugang über ISDN zuständig ist.
Außerdem sind da noch 3 Win98-PCs, die den Internet-Zugang nutzen.
Und jeder hat bestimmte Verzeichnisse mit gemeinsam benötigten Daten freigegeben.

Sind diese Freigaben so ein Sicherheitsrisiko?
Die Datei- und Druckfreigabe beim Win2000-PC ist nicht an DFÜ gekoppelt. Falls es jemand dennoch schaffen sollte, in den Win2000-PC einzubrechen, liegen ihm dann auch die Freigaben der Win98-PCs im Netz zu Füßen?

Wie kann ich dieses kleine Netz in puncto Freigaben am sichersten gestalten?

Danke im voraus für eure Tips!
Hans

Unser kleines Netz (TCP/IP) besteht aus einem Win2000-PC mit
KEN! von AVM, der lediglich für den gemeinsamen

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Die Datei- und Druckfreigabe beim Win2000-PC ist nicht an DFÜ
gekoppelt. Falls es jemand dennoch schaffen sollte, in den
Win2000-PC einzubrechen, liegen ihm dann auch die Freigaben
der Win98-PCs im Netz zu Füßen?

Wie kann ich dieses kleine Netz in puncto Freigaben am
sichersten gestalten?

Wenn die W2000-Maschine mal gehackt ist (z. B. weil du dir den Nimda eingefangen hast), ist dein komplettes Netzwerk offen wie dein Scheunentor beim Almauftrieb.

Wenn du viel Zeit und etwas Geld übrig hast, kannst du deine Sicherheit erheblich erhöhen, wenn du auf das DFÜ-Netzwerk verzichtest, und stattdessen einen Hardwarerouter installierst.

Wenn der Router richtig installiert ist, kommt schon mal kein Script-Kiddy mehr an deine Rechner, und selbst Profis werden’s schwer haben.

Router: das bedeutet, dass keiner deiner Rechner mehr im Internet zu sehen ist, lediglich der Router selbst ist im Internet zu sehen. Bevor also der Router nicht geknackt ist (z. B. weil du das Standardpasswort zu ändern vergessen hast), kommt an dein Netz niemand ran. Anfragen aus dem Internet werden vom Router dann negativ beschieden, telnet-Zugriffe u. ä. von aussen kannst du abblocken, potentiell gefährliche Zugriffe von innen genauso.

Kosten tut so ein Ding ab ca. 1.500,- DM, z. B. bei http://www.bintec.de/
Allerdings ist der Aufwand, sich das notwendige Fachwissen für die Installation anzueignen, sehr hoch. Nicht gerade hilfreich dabei, dass die notwendigen Handbücher i. d. R. nur in englisch erhältlich sind. Auch können Fehlkonfigurationen im Netzwerk bei gerouteten Verbindungen die Telefonrechnung leicht in exorbitante Höhen treiben.

Also wie gesagt: Viel Zeit musst du zunächst schon mal übrig haben.

Hallo Du :wink: !

Danke für Deine Antwort!

Wenn die W2000-Maschine mal gehackt ist (z. B. weil du dir den
Nimda eingefangen hast), ist dein komplettes Netzwerk offen
wie dein Scheunentor beim Almauftrieb.

Warum? Gibt’s denn keine weiteren Möglichkeiten, die Win98-PC’s im Netzwerk zu schützen, wenn ‚lediglich‘ der Eingangsrechner gehackt ist. Kein bißchen Eigenschutz?
Sind es nicht 2 verschiedene paar Schuhe, einerseits in einen Win2000-Rechner einzubrechen und andererseits in ein eventuell angeschlossenes Netzwerk zu gelangen?
Und trifft das nicht auch auf jedes Netz hinter dem von dir empfohlenen Router zu?
Nach meinem Verständnis fungiert der Win2000-PC ja eigentlich als Router, oder ist’s nur ein Gateway, oder …hmm?

Wenn du viel Zeit und etwas Geld übrig hast, kannst du deine
Sicherheit erheblich erhöhen, wenn du auf das DFÜ-Netzwerk
verzichtest, und stattdessen einen Hardwarerouter
installierst.

Leider stehen uns weder Zeit noch Geld in ausreichendem Maße zur Verfügung, der Branche geht’s nunmal nicht so doll. ;-(

Wie du siehst, ist das nicht gerade mein Spezialgebiet.
Ich lese hier immer wieder, dass man ein Windows-System schon durch eine sinnvolle Konfiguration ziemlich sicher bekommen kann.
Nur „Wie?“ fragt ein einfacher Windows-Anwender.
Besonders, wie man die Freigaben sinnvoll konfiguriert, bin ich mir momentan ziemlich unsicher.

Beste Grüße
Hans

[Viel Text, warum ein Router automatisch Sicherheit bietet]

kommt an dein Netz niemand ran. Anfragen aus dem Internet
werden vom Router dann negativ beschieden, telnet-Zugriffe u.
ä. von aussen kannst du abblocken,

Was passiert wohl, wenn Telnet-Zugriffe direkt auf einen Windows-Rechner prallen?

Richtig: Nichts.

Sebastian,

der den Sicherheitsgewinn eines Routers so nicht erkennen kann.