Hallo!
An alles Personal von Freigängerkatzen:
Wie oft kommen eure Chefs mit größeren und kleineren Blessuren nach Hause? Fahrt ihr immer gleich zum Tierarzt oder denkt ihr, man kann auch mal abwarten, wenn’s nicht gar so tragisch aussieht. Wo beginnt für euch „tragisch“?
Ich stelle diese seltsame Frage, weil ich manchmal glaube, meine beiden Tiger sind unter einem schlechten Stern geboren. Ich wohne fast bei meinem Tierarzt, so oft war ich mit den beiden schon da. Gestern erst wieder mit der Kätzin, weil sie - entgegen der Prognose - immer noch hinkt nach einem Kampf vor 14 Tagen, heute Morgen kommt sie nach Hause und hat ein Loch im Vorderfuß! Der Kater war erst kürzlich zum x-ten Mal beim TA, weil er einen Darmverschluss hatte, heute Morgen kommt er, maunzt kläglich und ist am Rücken ganz zerzaust und verklebt, als wäre er mit knapper Not einem bissigen Hund entkommen. Zum Glück keine Wunde entdeckt, und er bewegt sich auch normal. Ist wohl nochmal gut gegangen.
Ich habe nicht den Eindruck, dass Linchen und Toby besonders dumm sind. Sind sie besonders leichtsinnig, abenteuerlustig? Was für Erfahrungen macht ihr mit euren Freigängern?
Gruß,
Eva
Hallo Eva,
Wie alt sind Deine beiden denn? Wahrscheinlich noch jünger…
Bei meinen Katers haben sich die Blessuren mit den Jahren (beide jetzt 9) so langsam verdünnisiert.
Hi und da ein paar undramatische Kratzer, die ich dann beobachte, aber eigentlich immer von selbst wieder verheilen.
Aber das war natürlich auch nicht immer so: Eine entzündete Wunde am Kopf von Anton die dann beim TA eröffnet und drainagiert wurde, eine verbrannte Tatze da der Herd noch heiß war u.s.w.!
Eine frühere Katze wurde kein 1/2 Jahr alt - unter die Räder gekommen 
Zwei verschwanden spurlos
(
Aber ich denke mit den Jahren „lernen“ die Samtpfoten dazu was Gefahren des Alltags angeht. Wie unser kleiner Nachbarskater, der meinte trotz unseres Hundes in unseren Garten kommen zu dürfen - (er hat’s überlebt) - unser Hund auch 
Seit 3 Jahren sind wir eigentlich nur noch zum impfen in der Praxis.
Schnurrende Grüße
Motorradmieze
Hallo!
Wie alt sind Deine beiden denn? Wahrscheinlich noch jünger…
Beide acht Jahre alt. Naja, vielleicht wird’s ja noch ruhiger … Aber unser Dicker (Kater) ist ein beharrlicher Schlupflochsucher. Nebenan wohnt seit letztem Jahr ein Schäferhund, der Katzen verabscheut, aber unser Dicker sucht immer noch nach einer Gelegenheit, über zwei Garagendächer in sein altes Revier zu gelangen. Wir müssen aufpassen, was wir im Garten wo hinstellen, um ihm keinen Absprungspunkt zu bieten! Und die Kleine - weiß der Himmel wo die sich herumtreibt. Kommt - trotz Frontline - immer voller Zecken nach Hause (unterm Augen, an der Backe, an einer Schnurrhaarwurzel, an einer Zitze!), mit Ritzen über der Nase, heute Morgen, wie gesagt, mit einem Loch oder tüchtigen Ratscher im/am Fuß, den ich erst nicht gesehen habe, weil sie im Flur saß und geräuschvoll einen Vogel verspeiste. Ich sitze an einer schweren Übersetzung, Termin ist überzogen und kriege die Krise, wenn die beiden Unglücksviecher dauernd blessiert nach Hause geschlichen kommen. Vielleicht bin ich auch einfach hysterisch, weil ich sie immer gleich zum TA schleppe. Heute Morgen meinte TA aber telefonisch, den tiefen Ratscher am Fuß könnte man erst mal beobachten. Na, dann tu ich das.
Sorry, falls das hier eher ins Plauderbrett gehört hätte …
Gruß,
Eva
Hallo Newcallas,
also unsere zwei Miezen sind von klein an draußen. Gerne haben sie sich mit Ratten (wir haben viele Bauernhöfe in der Umgebung) angelegt. Dacht immer die hätten Angst, aber die Katzen haben es geschafft die Ratten hin zumachen. Dem wurden sie oft gebissen und hatten kleiner und größere Wunden. Solange wir das Gefühl hatten die Katze kann ihre Wunden noch selber versorgen und es ist nichts entzunden etc. haben wir sie selber machen lassen.
Ein Gutes hat das ganze ja, die Katze wird sich nicht zweimal von dem Hund beißen lassen…
Trotzdem viel Spaß mit den Miezen,
Hallo Eva,
An alles Personal von Freigängerkatzen:
ich renne nicht wegen jedem Kratzer zum Tierarzt. Eigentlich habe ich auch nur einen „Tölpel“, die anderen hatten/ haben eigentlich nie „tragische“ Blessuren (mal ein eingerissenes Ohr, eine eingerissene Kralle, humpeln mal für zwei Tage).
Mein Tölpel macht sich dann aber auch schnell bemerkbar. Er bekommt relativ schnell Fieber (z.B. als ihm eine ganze Kralle ausgerissen wurde), will nichts mehr fressen etc.).
Gut, bei der einen Wunde (sein Gesicht war halbseitig, aber nur oberflächlich abgeschürft) denke ich im Nachhinein, dass ich hätte zum Tierarzt gehen sollen, aber letztlich war der Kater fit, hatte kein Fieber, hat gefressen, war aufgeweckt und die Wunde eiterte nicht - und mein Hund hat dafür gesorgt, dass die Wunde durch Lecken stets gesäubert wurde.
Und ich habe die Wunde auch täglich versorgt. Ist alles wunderbar verheilt - sah aber wirklich gruselig aus!
Ich denke, Kratzer auf der Nase, eingerissene Ohren und Krallen, mal ein Humpeln sind vollkommen „normal“ für Freigänger in dieser Jahreszeit (mein Tölpel wollte sich vor zwei Tagen mit einem fetten Elstern-Paar auf einem Baum anlegen, wo ich nur dachte: Komm bitte runter!
.
Kurzum: Ich denke, jede Katze ist anders, aber jeder Katzenhalter kann erkennen, wenn es Zeit ist, dass die Katze selbst eine Wunde nicht mehr versorgen kann resp. wann eine Katze z.B. Antibiotikum o.ä. benötigt.
Sonnige Grüße
Kathleen
Hi,
das kommt immer darauf an, unsere 4 (jetzt nur noch 3) sind alles Freigänger:
Nr. 4 - Filou bin Laden:
Turnt an allen möglichen und unmöglichen Ecken rum. Einzige Verletzung seit Adoption im September 2001: eine aufgeschnittene Fußsohe vor ca. 3 Monaten. Mehrfach zum Tierdoc, da ca. 4 cm lange Schnittwunde
Nr. 3 - Gromit:
Ist eher ruhig und legt idR auch nur 2 Meter an frischer Luft zurück: raus aus der Terassentür, rein in die Katzenklappe. Keine Kämpfe da durch die Katzenklappe (Mehrfamilienhaus) keine andere in meine Wohnung darf und somit auch keiner aufs Dach geht. Nur zum Impfen zum Tierdoc
Nr. 2 - Wallace:
Mal hier und da was, da eine sehr selbständige Freigängerkatze. Zuletzt vor ca. 4 Jahren ein aufgerissenes Ohr. Selbst behandelt mit Spülung und Desinfektion. Nach über 30 Jahren mit Katzen ist man ausgerüstet
Nr. 1 - Tiger (inzwischen an Altersschwäche verstorben)
Eine richtige Raufkatze. Ständig irgendwelche Macken. Zuletzt 2000 einen richtig üblen Hundebiss am Hinterteil. Kostete gute 1800 DM, aber Katze ging es danach wieder prima. Verstarb im Jauar im Alter von 22 Jahren friedlich.
Dazu muss ich noch sagen, alles Katzen kastriert. Wir hatten mal einen Kater, der wurde aber leider von einem anderen Kater in der Nachbarschaft totgeprügelt…
Gruss,
Julia