Freiheit und Glaube, 2ter Gedanke

Neben der Freiheit die Gott uns schenkt sagt er auch, daß alle Menschen gleich sind.
Freiheit und Gleichheit stehen aber leider oft im Gegensatz zueinander, z.B. hatten die „Mächtigen“ bevor das Christentum Grundlage der Gesetzgebung wurde die Freiheit ehebrüchige Frauen im Moor zu versenken (nur als Beispiel).Später orientierte man sich u.a. am Christuswort: wer frei von jeder Schuld ist wirft den ersten Stein und keiner konnte einen Stein werfen.
Also was ich damit sagen will ist das gerade eine Überbewertung der persönlchen Freiheit eine große Gefahr für ein friedliches Miteinander darstellt. Weil Gott das genau weis hat er die Gleichheit daneben gestellt, ich glaube nicht um die Freiheit wieder einzuschränken sondern um dem Hochmut der überschätzten persönlichen Freiheit die Notwendigkeit der persönlichen Einordnung in ein Ganzes ( im letzten in die gesamte Menschheit) verständlich zu machen.
Nur die Freiheit wird mit allen Mittel verteidigt. Gerade diese Freiheit ist Schuld an soviel Ungerechtigkeit und Gewalt, wie eben z.B. die Kreuzzüge im Mittelalter. Die Kreuzzüge haben mit christlicher Lehre genausoviel zu tun wie Bananen mit Blondienen, sondern beruhen zunächst einmal auf der Freiheit der Mächtigen persönliche Interessen unter dem Deckmäntelchen des Christentums durchzusetzen.
Damit sich der Mensch nun vom Affen unterscheidet zum Schluß etwas ganz kätzerisches.Der Mensch kann im Gegensatz zum Tier bewusst sein Tun und Handeln steuern und sich nach den Wünschen Gottes ausrichten. Das aber verlangt Demut und damit heben wir uns vom Tier ab.

Freiheit und Gleichheit stehen aber leider oft im Gegensatz
zueinander, z.B. hatten die „Mächtigen“ bevor das Christentum
Grundlage der Gesetzgebung wurde die Freiheit ehebrüchige
Frauen im Moor zu versenken (nur als Beispiel).

Hat das die Freiheit der entsprechenden Frau nicht irgendwo eingeschränkt? Gleichheit ergänzt den Begriff der Freiheit, wodurch dieser in meinen Augen erst sinnvoll wird.

„The right to swing my fist ends where the other man´s nose begins.“
Hab mal im Inet wo gefunden.
Grenzenlose Freiheit ist nicht möglich, da sie die Freiheit anderer eingrenzt. Damit hat man dann aber nicht mehr grenzenlose Freiheit, sondern nur ein egozentrisches Arschloch, das glaubt, die anderen müssen sich im Namen der Freiheit alles gefallen lassen. (Bis er dann von einem anderem ** eine auf die Nase kriegt.:wink: Wetten, das akzeptiert er nicht als Ausdruck der Freiheit?)

Also was ich damit sagen will ist das gerade eine
Überbewertung der persönlchen Freiheit eine große Gefahr für
ein friedliches Miteinander darstellt.

Ich denke, du meinst hier eine Überbewertung der EIGENEN persönlchen Freiheit.
Oder stellt es ein Problem dar, wenn man die Freiheit anderer Leute für etwas Kostbares hält?

Die
Kreuzzüge haben mit christlicher Lehre genausoviel zu tun wie
Bananen mit Blondienen, sondern beruhen zunächst einmal auf
der Freiheit der Mächtigen persönliche Interessen unter dem
Deckmäntelchen des Christentums durchzusetzen.

Unterschreibe ich sofort.

g.g.

Hallo Thomas,

Neben der Freiheit die Gott uns schenkt sagt er auch, daß alle
Menschen gleich sind.

Ich denke nicht, daß alle Menschen gleich sind. Wir sind uns zwar in vielem ähnlich, aber Unterschiede gibt es auch (z.B. unterschiedliche Interessen, Meinungen). Das ist auch gut so. Sonst wäre es langweilig :smile:).

Gleichheit bedeutet für mich nicht, daß alle Menschen gleich sind, sondern, daß sie gleichberechtigt sein sollten und die gleichen Chancen im Leben haben sollten.

Freiheit und Gleichheit stehen aber leider oft im Gegensatz
zueinander,

Wenn man Gleichheit als Gleichberechtigung und Chancengleichheit sieht, steht sie meiner Meinung nach nicht im Gegensatz zur Freiheit. Vielmehr gibt es keine Freiheit ohne diese Gleichheit. Freiheit bedeutet in einer Demokratie ja eben gerade nicht, daß einige wenige Mächtige tun und lassen können, was sie wollen. Freiheit bedeutet hier, daß alle Menschen (soweit wie in einer Gesellschaft möglich) frei sein - also vor der Willkür der Mächtigen oder der Mehrheit geschützt sein sollten.

Also was ich damit sagen will ist das gerade eine
Überbewertung der persönlchen Freiheit eine große Gefahr für
ein friedliches Miteinander darstellt.

Tut sie sicher. Die Frage ist nur, wessen persönliche Freiheit man zum Wohle des Ganzen einschränken sollte. Und hier beginnt das Problem. Es gibt nämlich schon sehr viele Menschen, die gerne von anderen (z.B. von Minderheiten, Homosexuellen, Andersgläubigen) Einschränkung und Unterordnung fordern (und zwar unter die eigenen Vorstellungen), aber nicht bereit sind, selbst ein paar Abstriche zu machen.

Wenn alle Menschen gleich sind, gilt das aber auch für die jeweiligen Minderheiten. Und genau das ist der Grund, weshalb Einschränkungen in der persönlichen Freiheit mit Vorsicht zu geniessen sind. Es ist eben niemand gleicher als die anderen und deshalb haben auch alle dieselben Rechte.

Damit sich der Mensch nun vom Affen unterscheidet zum Schluß
etwas ganz kätzerisches.Der Mensch kann im Gegensatz zum Tier
bewusst sein Tun und Handeln steuern und sich nach den
Wünschen Gottes ausrichten. Das aber verlangt Demut und damit
heben wir uns vom Tier ab.

Weshalb kommt mir an dieser Stelle der Verdacht, daß diejenigen Menschen, die nicht an Gott glauben (bzw. anders handeln als du es für richtig hältst) doch nicht ganz so gleich sind (eine wilde Affenherde?)?

Sorry, wenn ich da was falsch verstanden habe.

Viele Grüsse,
Lisa

Gulp und hallo,

Neben der Freiheit die Gott uns schenkt sagt er auch, daß alle
Menschen gleich sind.

stimmt

Freiheit und Gleichheit stehen aber leider oft im Gegensatz
zueinander,

Stimmt auch

z.B. hatten die „Mächtigen“ bevor das Christentum
Grundlage der Gesetzgebung wurde die Freiheit ehebrüchige
Frauen im Moor zu versenken (nur als Beispiel).Später
orientierte man sich u.a. am Christuswort: wer frei von jeder
Schuld ist wirft den ersten Stein und keiner konnte einen
Stein werfen.

Auf jeden fall eine Verbesserung

Also was ich damit sagen will ist das gerade eine
Überbewertung der persönlchen Freiheit eine große Gefahr für
ein friedliches Miteinander darstellt. Weil Gott das genau
weis hat er die Gleichheit daneben gestellt, ich glaube nicht
um die Freiheit wieder einzuschränken sondern um dem Hochmut
der überschätzten persönlichen Freiheit die Notwendigkeit der
persönlichen Einordnung in ein Ganzes ( im letzten in die
gesamte Menschheit) verständlich zu machen.

Genau meine Meinung

Nur die Freiheit wird mit allen Mittel verteidigt. Gerade
diese Freiheit ist Schuld an soviel Ungerechtigkeit und
Gewalt, wie eben z.B. die Kreuzzüge im Mittelalter. Die
Kreuzzüge haben mit christlicher Lehre genausoviel zu tun wie
Bananen mit Blondienen, sondern beruhen zunächst einmal auf
der Freiheit der Mächtigen persönliche Interessen unter dem
Deckmäntelchen des Christentums durchzusetzen.

Wobei ich allerdings echt nciht verstehen kann, wie man dafür den Deckmantel des Christentums verwenden kann. Denn da gibt es ja och Gebote, wie „Du sollst nicht töten“ und ähnliches.

Damit sich der Mensch nun vom Affen unterscheidet zum Schluß
etwas ganz kätzerisches.Der Mensch kann im Gegensatz zum Tier
bewusst sein Tun und Handeln steuern und sich nach den
Wünschen Gottes ausrichten. Das aber verlangt Demut und damit
heben wir uns vom Tier ab.

Ich weiß leider weder ob das so enorm kätzerisch ist, noch ob es stimmt. Ich bin mir noch nicht ganz darüber im klaren, wie weit wir uns vom Tir unterscheiden. Deshalb halte ich mich hier mit Kommentaren zurück.

Jetz habe ich leider feststellen müssen, dass ich dir nur prinzipiell zugestümmt habe und die Diskussion nciht sonderlich bereichert habe. Tja, jetzt wissen wenigstens alle, welche Meinung ich zu diesem Theman habe.

Tschau,
Der Zwerg

es ist doch die frage: frei und gleich in bezug auf was?
m.e. bezieht es sich nicht auf das selbe.
frei sind wir in bezug auf unsere gedanken und gewissensentscheidungen.
gleich sind wir vor dem gesetz (auch dem göttlichen)
und brüderlich sollten wir im umgang mit materiellen gütern sein. sind wir auch unbewusst, denn auch wenn wir noch egoistisch für unseren geldbeutel arbeiten, ist doch die arbeit für die allgemeinheit, egal was ich mache (außer ich lebe auf einem selbstversorgenden einsiedlerhof)