Freiheit und Glaube

Wir lieben alle die Freiheit. Jeder Mensch legt größten Wert auf seine individuelle Freiheit. Es ist entscheident wichtig für Lebensqualität frei entscheiden zu können. Kein Mensch würde freiwillig seine Freiheit aufgeben. Unser Handeln beruht auf der Freiheit entscheiden zu können was ich mache oder nicht mache. Diese Freiheit führt aber auch dazu daß Menschen Gewalt ausüben. Menschliche Gewalt hat unzählige Erscheinungsformen. Ob Diebstahl, Betrug oder Mord. Es liegt immer in der Entscheidungsfreiheit der Menschen. Wenn nun Christen oder christliche Gemeinschaften Gewalt ausüben beruht das auf der menschlichen Entscheidungsreiheit, sie werden nie von Gott oder der christlichen Lehre dazu gezwungen. Genau das Gegenteil will die christliche Lehre. Also wenn z.B. im Mittelalter im Namen der Kirche Verbrechen ausgeführt wurden hat das nichts mit der Kirche in christlichen Glauben zu tun. Es waren immer Menschen die ihre Machtpositionen ausgenützt haben. Ich schreibe das weil mir aufgefallen ist, daß bei vielen Diskussionen über den Glauben immerwieder die Schandtaten von Gläubigen oder der Glaubensgemeinschaft herangezogen werden um den Glauben an Gott bzw. das Christentum insgesamt in Frage zu stellen. Meine These also lautet: die Wahrheit der Bibel ist echt und unumstößlich. Nur die Menschen haben die Freiheit „gut oder schlecht“ zu handeln. Oft genug wird dann das Handeln eines Christen mit dem Glauben gleichgesetzt oder es werden sogar im Namen des Christentums die abscheulichsten Verbrechen begangen. Ein entscheidender Bestandteil der Liebe ist die Freiheit, die Gott uns schenkt, die aber gleichzeitig eine riesige Gefahr in sich birgt.

Hi,
Du trennst die Bibel vom menschlichen Handeln, das nach deiner Interpretation gut oder böse sein kann.
Aber die Bibel ist eine Schöpfung des Menschen. Die einzelnen Teile und Texte der Bibel sind erkennbar entstanden, als Menschen sich stritten, die Macht im Staate vakant oder umkämpft war, usw.
Da liegt es auf der Hand, dass viele dieser Texte geschaffen wurden, um die Menschen zu disziplinieren, letztlich also im Kontext mit den Machtkonzepten entstanden sind.
Hat Moses die Gesetzestafeln nicht genau da vom Berg Sinai heruntergeschleppt, als sein Volk um ein goldenes Kalb tanzte?
Gruß,
Francesco

Wir lieben alle die Freiheit. Jeder Mensch legt größten Wert
auf seine individuelle Freiheit. Es ist entscheident wichtig
für Lebensqualität frei entscheiden zu können.

Richtig - drum lehne ich die Kirche als Institution völlig ab!

Kein Mensch
würde freiwillig seine Freiheit aufgeben. Unser Handeln beruht
auf der Freiheit entscheiden zu können was ich mache oder
nicht mache. Diese Freiheit führt aber auch dazu daß Menschen
Gewalt ausüben. Menschliche Gewalt hat unzählige
Erscheinungsformen

jaja - es geht ja auch innerhalb der Kirche bunt zu. Bischhof lässt Kirche verriegeln, damit ja nicht Gläubiger aus verschiedenen Religionsgemeinschaften zusammen beten und Weihnachten feiern können - Gott lässt grüssen! Hat er nicht gesagt, dass alle Menschen gleich sind. Nur für die Kirche sind manche wohl „gleicher“…das hatten wir doch schon oder…ach ja richtig…im Mittelalter!

Ob Diebstahl, Betrug oder Mord. Es liegt
immer in der Entscheidungsfreiheit der Menschen. Wenn nun
Christen oder christliche Gemeinschaften Gewalt ausüben beruht
das auf der menschlichen Entscheidungsreiheit, sie werden nie
von Gott oder der christlichen Lehre dazu gezwungen. Genau das
Gegenteil will die christliche Lehre.

Jaja - die Kreuzzüge sind ja eine Paradebeispiel für!

Also wenn z.B. im
Mittelalter

Was heisst hier Mittelalter…hält bis heute ja weiterhin an!

im Namen der Kirche Verbrechen ausgeführt wurden
hat das nichts mit der Kirche in christlichen Glauben zu tun.
Es waren immer Menschen die ihre Machtpositionen ausgenützt
haben. Ich schreibe das weil mir aufgefallen ist, daß bei
vielen Diskussionen über den Glauben immerwieder die
Schandtaten von Gläubigen oder der Glaubensgemeinschaft
herangezogen werden um den Glauben an Gott bzw. das
Christentum insgesamt in Frage zu stellen.

Man sollte grundsätzlich alles in Frage stellen, was im Namen von was oder von wem geschieht. Denn da hört ja schon deine sog. Freiheit wieder auf…

Meine These also
lautet: die Wahrheit der Bibel ist echt und unumstößlich.

Ist sie das??? Sie wurde meines Wissens nicht von Gott geschrieben, sondern von Menschen, wobei sie da wiederum, frei entschieden ob, und in welcher Form, sie sie schreiben…

Nur
die Menschen haben die Freiheit „gut oder schlecht“ zu
handeln. Oft genug wird dann das Handeln eines Christen mit
dem Glauben gleichgesetzt oder es werden sogar im Namen des
Christentums die abscheulichsten Verbrechen begangen. Ein
entscheidender Bestandteil der Liebe ist die Freiheit,

sehr schön formuliert…nur haben die Würdenträger wohl einiges von dem vergessen…oder liegt es am Ende daran, dass sie unfähig sind zu lieben???

die Gott uns schenkt,

schöne Bescherung…

die aber gleichzeitig eine riesige Gefahr in sich birg

Hat Gott denn irgendwann gesagt, dass es ungefährlich wird?

Paradox oder Ironie des Schicksals? Wenn es das Schlechte nicht gäbe…woher wüsste man was das Gute ist?

Wenn die Menschheit eines Tages begreifen könnte, dass es nicht nur eine Freiheit gibt sondern mehrere Formen davon (Glaubens-, Handeln-, Gedanken-, Entscheidungs-, usw. usw.) würde mancher Kampf, welcher Art auch immer, sich erübrigen.

Nur in diesem Punkt, wurde leider im Laufe der Evolution, absolut nichts dazu gelernt. Und abschliessend möchte ich dazu noch Nietzsche zitieren „der Mensch hat mehr von einem Affen als so mancher Affe“.

Schönes WE wünscht
Cabochon

Hi,
Du trennst die Bibel vom menschlichen Handeln, das nach deiner
Interpretation gut oder böse sein kann.
Aber die Bibel ist eine Schöpfung des Menschen. Die einzelnen
Teile und Texte der Bibel sind erkennbar entstanden, als
Menschen sich stritten, die Macht im Staate vakant oder
umkämpft war, usw.
Da liegt es auf der Hand, dass viele dieser Texte geschaffen
wurden, um die Menschen zu disziplinieren,

koste es was es wolle ?

letztlich also im
Kontext mit den Machtkonzepten entstanden sind.
Hat Moses die Gesetzestafeln nicht genau da vom Berg Sinai
heruntergeschleppt, als sein Volk um ein goldenes Kalb tanzte?

ja … da war doch was…und wie stand es da um seine Entscheidungsfreiheit??? Armer Moses…

Gruss
Cabochon

Gruß,
Francesco