Moin,
ich brauch mal seelisch-moralische Unterstützung …
Letzte Woche Freitag hab ich mal probeweise die Türen aufgemacht, ich dachte, meine beiden Kater hätten ein gebührenden Respekt vor der Freiheit, die sie so lange nicht hatten (waren aber beide schonmal Freigänger). Nix - Nase raus, Körper hinterher, ab dafür in die Büsche. Die waren so tatendurstig, dass sie nicht mal mehr guckten, wenn man sie rief. Drum haben wir sie relativ schnell wieder eingesammelt. Seitdem heulen sie wie die Blöden vor den Türen rum und wollen raus.
Jetzt hab ich eine Woche lang ganz feste Futterzeiten eingehalten und Futter immer nur mit einem Signal zusammen gegeben (so ein Hundeklicker), auch Leckerlies gibts nur mit Klick. Ich hoffe, dass sie darauf vielleicht etwas besser hören. Der nächste Freilauf ist so geplant, dass sie irgendwann Hunger bekommen und zurückkommen. Das wird morgen getestet. Bzw, morgen kommen die Türen auf, basta, irgendwann muss ich da ja durch.
Aber ich brauch mal ein bisschen Unterstützung á la „das kenn ich“ - wir hatten früher immer nur Freigänger, das war nix, woran ich mich gewöhnen musste, war halt so. Aber ich merke jetzt (werd ich älter?), dass man sich dran gewöhnt, in der Wohnung immer die beiden Schmuser um sich rum zu haben. Und dass man daran zweifelt, ob sie noch freilauftauglich sind, ob sie klarkommen, nicht bewusst das nächste Auto suchen, um sich drunterzuwerfen … Blödsinn halt, aber das schwirrt mir im Kopf rum.
Jedenfalls überwinde ich morgen meinen Schweinehund (*bibber*) und öffne die Türen, und ab dann ists halt Gewöhnungssache, aber es fällt so überraschend schwer!
Hat jemand Tipps? Baldrian (für mich)?
Grüße
Cess
))