Freitagspredigt

Weil in der deutschen Politik und den Medien von Hasspredigern und den Moscheen als „Ausbildungstätte“ für militante Fundamentalisten gesprochen wird, hab ich mir gedacht, ich weise darauf hin, welches Thema die diewöchige Freitagspredigt bei uns hatte.

Der Imam hat an diesem Freitag vom richtigen Verhalten bei Kauf und Verkauf gesprochen. Er hat die Verkäufer (Händler) zu mehr Ehrlichkeit aufgefordert, gleichzeitig die Käufer zu Rücksichtnahme bei den Verhandlungen um nur zwei Beispiele zu nennen.

Wollte es nur mal erwähnt haben, damit Gerüchte durch Fakten beiseite geschoben können und wir in einem besseren Klima uns unterhalten können.

mfg,

Omar Abo-Namous

http://www.islaminhannover.de

hi,

ich kann nichts zum islam in hannover (oder sonstwo in .de sagen). aber ich denke, daß folgendes auf alle religionen zutrifft: es gibt solche und solche gruppierungen. manche sind völlig normal (wie das von dir beschriebene) und manche sind radikale spinner, die ihren haß ihren schäfchen mit der predigt miteinimpfen. die aufgabe von „normalen“ ist, den spinnern keine chance zu geben. daß komplettes abstreiten radikaler elemente sinn hat, das bezweifle ich aber.

meine meinung!

gruß
datafox

Weil in der deutschen Politik und den Medien von Hasspredigern
und den Moscheen als „Ausbildungstätte“ für militante
Fundamentalisten gesprochen wird, hab ich mir gedacht, ich
weise darauf hin, welches Thema die diewöchige Freitagspredigt
bei uns hatte.

Der Imam hat an diesem Freitag vom richtigen Verhalten bei
Kauf und Verkauf gesprochen. Er hat die Verkäufer (Händler) zu
mehr Ehrlichkeit aufgefordert, gleichzeitig die Käufer zu
Rücksichtnahme bei den Verhandlungen um nur zwei Beispiele zu
nennen.

Wenn ich etwas kaufe, dann pflege ich normalerweise kein besonderes Verhalten. Ich nehme die Ware, zahle den Preis und kann sie mit nachhause nehmen. Große Verhandlungen gibt es da üblicherweise nicht.

Sollte das nicht selbstverständlich sein? Ich meine: in unserem Kulturkreis, zur jetzigen Zeit. Falls dieser Hinweis erlaubt ist - man weiß ja nie ? ? ?

Gruß, Infotalk

Wenn ich etwas kaufe, dann pflege ich normalerweise kein
besonderes Verhalten. Ich nehme die Ware, zahle den Preis und
kann sie mit nachhause nehmen. Große Verhandlungen gibt es da
üblicherweise nicht.

Klar, im Supermarkt wird man wohl kaum an der Kasse noch mit der Kassiererin feilschen, aber es ging auch mehr um Einzelhändler: Verhandlungen gibt es beim Kauf eines Autos, eines Hauses usw… Und genau da sollte man zumindest einen angemessenen Preis bezahlen, auch wenn man noch weiter herunterhandeln kann. Man soll das ganze auch aus Sicht des Verkäufers sehen (auch wenn das nicht gerade marktwirtschaftlich korrekt ist).

Sollte das nicht selbstverständlich sein? Ich meine: in
unserem Kulturkreis, zur jetzigen Zeit. Falls dieser Hinweis
erlaubt ist - man weiß ja nie ? ? ?

Ich weiss nicht, was du meinst, Verhandlungen finden statt und Händler betrügen nunmal! Wird dir beispielsweise ein Autoverkäufer immer alle Nachteile seiner Ware offen darstellen?? Selten! Aber genau darum geht es! Der Islam steht hier für eine offene und ehrliche Beziehung zwischen Käufer und Verkäufer und verpflichtet den Verkäufer zu mehr Ehrlichkeit.
Zum Kulturkreis: Es passiert mir immer wieder, dass Obst und Gemüse aus dem Supermarkt zwar schön aussehen und schön fest sind, kaum zuhause angekommen, entdecke ich, dass das nur für die oberste Schicht in einer Kiste/Tüte gilt. Darunter kann es schonmal vergammelt sein. Ich bin tatsächlich einmal am nächsten Tag zurück zum Laden gegangen, aber dort konnte ich natürlich nicht beweisen, dass ich das in dem Zustand gekauft habe und wurde nach Hause geschickt. Ich hätte grosses Theater draus machen können und dann hätte ich vielleicht eine Entschädigung (neues Produkt) bekommen, aber die Praxis bleibt da!

Davon mal abgesehen, ging es mir in diesem Beitrag darum, dass die Moscheen nicht unbedingt das sind, was die Medien und die Politiker von ihnen behaupten!

bis denn,

Omar Abo-Namous

http://www.islaminhannover.de

Wenn ich etwas kaufe, dann pflege ich normalerweise kein
besonderes Verhalten. Ich nehme die Ware, zahle den Preis und
kann sie mit nachhause nehmen. Große Verhandlungen gibt es da
üblicherweise nicht.

Sollte das nicht selbstverständlich sein? Ich meine: in
unserem Kulturkreis, zur jetzigen Zeit. Falls dieser Hinweis
erlaubt ist - man weiß ja nie ? ? ?

Naja, es gibt ja auch andere Verkaufsverhandlungen, als deinen morgendlichen Brötchenkauf beim Bäcker. Verhandlungen, bei denen es um ein bisschen mehr geht, bei denen Ehrlichkeit nicht mehr ganz so selbstverständlich ist, wie im Laden, wo es Zug um Zug geht. Und schon bei einfachen Verhandlungen, wie z. B. um dein Gehalt, wirst wohl auch du das eine oder andere Detail lieber verschweigen.

Und da der Koran sich in weiten Teilen wie ein Zivilgesetzbuch liest, er sich ursprünglich an die Kaufmannschaft in Mekka wendet und Aspekte bürgerlichen Rechts daher vielfältig behandelt, dürfte ein solches Predigtthema ein ziemlich übliches sein.

Gruss
Schorsch

Moscheen

Davon mal abgesehen, ging es mir in diesem Beitrag darum, dass
die Moscheen nicht unbedingt das sind, was die Medien und die
Politiker von ihnen behaupten!

Ich denke, so naiv sind die wenigsten.
Genauso könnte man sagen, Kirchen sind regierungsfeindliche Revoluzzer-Zuchtstätten, wenn man bedenkt, wie in den Kirchen der DDR für die Wiedervereinigung und somit den Umsturz der damaligen Regierung gebetet und auch von den Pastoren gepredigt wurde.

Generalisierungen sind immer schlecht, und noch schlechter ist es, wenn einfach etwas aus dem Kontext gerissen und dann als Faustregel dargestellt wird. In der Situation befindet sich der Islam in den „westlichen“ Ländern leider derzeit. Da werden einzelne Sätze eines Fanatikers als Rechtfertigung genommen, eine ganze Gemeinschaft zu verteufeln, die mit diesem Mensch eigentlich garnichts zu tun hat (Kalif von Köln z.B.)

Muß aber auch sagen, daß es in jeder Glaubensrichtung Radikale gibt, und bei den Moslems sind die Radikalen eben leider die, die am lautesten schreien und alle anderen in Verruf bringen. Nicht, daß nicht die Politiker, die behaupten daß sie „im Kampf gegen den Terror die Moscheen überwachen müssen“ nicht auch gleichzeitig die gesamte nicht-muslimische Bevölkerung in Verruf bringen… neein wer die Ironie findet darf sie behalten.
Ich würde mich zutiefst beleidigt fühlen, wenn ich sonntags in die Kirche gehe und da steht der BND mit nem Abhörwagen davor, weil David Koresh ja eben auch im Namen des Christentums übles Zeug angerichtet hatte… aber genau das passiert dem Islam gerade.
So überlegt ist es völlig abstrus, und trotzdem nehmen es eine Vielzahl Leute einfach hin wie es ihnen von den Medien präsentiert wird.

Gruß,
Michael

hallo omar

…davon gehe ich doch aus,daß die radikalen nicht die regel sind.
aber es gibt sie eben auch .
deshalb kannst du es den deutschen - die genügend eigene probleme ob wirtschaftlich oder durch radikale nazis und sonstiger art haben-
nicht verdenken,wenn sie sich gedanken darüber machen
ob es ein fehler war ,den ausländischen
mitbürgern so viele freiheiten wie in kaum einem anderen land einzuräumen,wenn es am ende von ihnen aufgrund dieser freiheiten
geradezu verhöhnt wird.

du weißt doch selbst genau,wie lange ein deutscher in einem moslemischen land überleben - oder zumindest auf freiem fuße verbleiben würde wenn er sich auch nur annähernd so gebärden würde.

das problem ist - ob radikal oder nicht - daß ihr schon von wegen eures glaubens auf die westliche welt herabschauen müßt.
der koran,so wie er heute vorliegt lehrt euch keine toleranz gegenüber
andersdenkende . sondern prangert sie als sünder und frevler an.
und deshalb wird es keine wirkliche lösung des konfliktes geben.
denn der wiederspruch bleibt bestehen daß ihr auf ein land das in euren islamisch gefärbten augen, ein land von gottlosen heiden ist ,angewiesen seid um zu lohn und brot zu kommen .
wie verträgt sich das mit der überzeugung „den einzig wahren glauben zu haben ?“
könnte man da nicht auch mal auf die idee kommen,daß es vielleicht doch nicht der einzige wahre glaube ist und daß der selbe gott der durch moses und jesus und der auch durch mohammed sprach vielleicht dasselbe gesagt haben könnte und doch unterschiedliche worte verwendet
hat ? und diese worte zwar noch von mohammed selbst richtig niedergeschrieben wurden aber schon bald nach ihm verändert wurden.
geschah den das chisma zwischen suniten und aleviten nicht schon zu lebzeiten mohammeds oder zumindest kurz vor seinem tod ?
da ist also herumgemurkst worden !
und deshalb fordere ich dich auf zu deinem iman zu gehen und ihm zu sagen,daß es seine pflicht ist sowol moses wie jesus als gottgesandte
nicht nur anzuerkennen sondern das besondere privileg mohammeds ,daß ihm angedichtet wurde und er selbst nie in anspruch genommen hat, zu wiederufen.
desweiteren soll er seinen islamischen brüdern und schwestern gefälligst mitteilen,daß im koran selbst ausdrücklich die rede davon
ist,daß zum endgericht nicht mohammed sondern jesus wiederkommen wird.
nicht,daß dies meine überzeugung wäre,aber es steht nunmal so drin und sie kehren es gerne unter den teppich.
sag deinem iman,er soll sich ein wenig mit der europäisch christlichen
geschichte auseinandersetzen,vielleicht kann er euch dann erklären,wie es in europa dazu kam,daß religionsfreiheit und toleranz als die höchsten ethischen und moralischen werte angesehen werden.
es ist genau die toleranz und die religionsfreiheit die ihr in diesem land für euch in anspruch nehmt.
das wäre dann einmal eine aussergewöhnlich sinnvolle und gute freitagspredigt.
und nicht daß man seine kunden am dönerstand nicht bescheissen soll.
so etwas erzählt man kleinen kindern.
einem erwachsenen sollte man zutrauen,daß er das buch auf dem sein glaube aufbaut eigentlich so weit kennt.

das problem ist - ob radikal oder nicht - daß ihr schon von
wegen eures glaubens auf die westliche welt herabschauen müßt.
der koran,so wie er heute vorliegt lehrt euch keine toleranz
gegenüber
andersdenkende . sondern prangert sie als sünder und frevler
an.
und deshalb wird es keine wirkliche lösung des konfliktes
geben.

Du glaubst, dass wir auf andere herunterschauen? Wir glauben natürlich, dass der Islam die „richtige“ Religion ist (, sonst würden wir uns ihrer nicht annehmen…), aber genau da ist es wieder: wir glauben! Wir wissen , dass andere Anderes glauben. Und das ist auch in Ordnung so.
Selbst im Kampfgeschehen sollte niemand umgebracht werden, nur weil er einer anderen Religion angehört:
„(60,8). Allah verbietet euch nicht, gegen die gütig und gerecht zu sein, die euch nicht wegen eueres Glaubens bekämpft oder euch aus eueren Häusern vertrieben haben. Allah liebt fürwahr die gerecht Handelnden.“
ungefähre Übersetzung“Fürchtet euch vorm Gebet der Unterdrückten; denn es gibt keine Barriere zwischen ihnen und Allah.” sagte mal der Prophet Mohammed (ass), er hat dabei nicht zwischen dem Gebet eines unterdrückten Muslim und dem eines Nicht-Muslims unterschieden!
wenn du glaubst, dass das nicht gepredigt wird, dann hast du dich damit noch nicht auseinandergesetzt; ich glaube nicht, dass der Schluss „Meine Religion ist die Richtige“–>„Alle anderen müssen meine Religion befolgen“ richtig ist. Wenn jemand nicht glaubt, dass seine Religion die Richtige ist, dann wird er sie wohl kaum beibehalten, oder??

könnte man da nicht auch mal auf die idee kommen,daß es
vielleicht doch nicht der einzige wahre glaube ist und daß der
selbe gott der durch moses und jesus und der auch durch
mohammed sprach vielleicht dasselbe gesagt haben könnte und
doch unterschiedliche worte verwendet
hat ?

Natürlich:
„(2,136) Sprecht: Wir glauben an Allah und an das, was Er zu uns herabsandte und was Er zu Abraham und Ismael und Isaak und Jakob und den Stämmen herabsandte und was Moses und Jesus und was den Propheten von ihrem Herrn gegeben wurde. Wir machen keinen Unterschied zwischen einem von ihnen; und wahrlich, wir sind Muslime.“

und diese worte zwar noch von mohammed selbst richtig
niedergeschrieben wurden aber schon bald nach ihm verändert
wurden.

Wir glauben natürlich, dass der Koran unverfälscht ist. Das ist aber eine Sache wieder, wo wir uns nicht einigen *müssen*! Ich glaub’s, du nicht; soll mir recht sein.

und deshalb fordere ich dich auf zu deinem iman zu gehen und
ihm zu sagen,daß es seine pflicht ist sowol moses wie jesus
als gottgesandte
nicht nur anzuerkennen sondern das besondere privileg
mohammeds ,daß ihm angedichtet wurde und er selbst nie in
anspruch genommen hat, zu wiederufen.

Mohammed (ass) hat nur deshalb einen besonderen Wert, weil er der letzte der Propheten ist und als Prophet für die gesamte Menschheit gewirkt hat. Alles andere, siehe oben.

desweiteren soll er seinen islamischen brüdern und schwestern
gefälligst mitteilen,daß im koran selbst ausdrücklich die rede
davon
ist,daß zum endgericht nicht mohammed sondern jesus
wiederkommen wird.

Das stimmt ja auch. Im Islam glauben wir, dass Jesus (as) nie gestorben ist, sondern von Gott „entfernt“ wurde, um zu einem späteren Zeitpunkt wiederzukommen (keine Wiederauferstehung! dazu gibt es auch eine Textstelle im Christentum…). Mohammed (ass) ist tatsächlich gestorben, das wissen alle Muslime, soweit ich weiss…

nicht,daß dies meine überzeugung wäre,aber es steht nunmal so
drin und sie kehren es gerne unter den teppich.

stimmt nicht. Woher hast du das?

sag deinem iman,er soll sich ein wenig mit der europäisch
christlichen
geschichte auseinandersetzen,vielleicht kann er euch dann
erklären,wie es in europa dazu kam,daß religionsfreiheit und
toleranz als die höchsten ethischen und moralischen werte
angesehen werden.

Das ist nicht schlecht, aber das ist keine theologisch-begründete Predigt dann, sondern geschichtlich-begründet! Ausserdem könnten zwei Wissenschaftler das Thema erörtern und kämen zu unterschiedlichen Ergebnissen…

und nicht daß man seine kunden am dönerstand nicht bescheissen
soll.
so etwas erzählt man kleinen kindern.

Ein grosser Teil der Religion (nicht nur des Islam) besteht aus der intermenschlichen Beziehung. Nur dadurch, dass es diese Regelungen gibt, kann ich sagen, dass Muslime nicht auf Nicht-Muslime „herabschauen“. Und genauso verhält es sich mit den Kaufethiken.
Übrigens glaube ich wäre diese Predigt auch gut für so manchen nichtmuslimischen Händler!

Kann es sein, dass du glaubst, dich mit dem Islam genügend beschäftigt zu haben, das aber in Wirklichkeit nicht wirklich stimmt? Dass Muslime auf Nicht-Muslime herabschauen, dass sie die Wiederkehr Jesu „untern Teppich“ kehren usw. hab ich so nicht erlebt. ich glaube, das sind alles nur Vorurteile.

bei weiteren Fragen, einfach mich anschreiben.
bis dann,

Omar Abo-Namous

http://www.islaminhannover.de

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Wenn ich etwas kaufe, dann pflege ich normalerweise kein
besonderes Verhalten. Ich nehme die Ware, zahle den Preis und
kann sie mit nachhause nehmen. Große Verhandlungen gibt es da
üblicherweise nicht.

hehe.

schonmal dran gedacht aus welchem teil der erde der islam stammt? richtig, aus dem *orient*! „ich zahle den preis und nehme die ware nachhause“ gibt es da nicht *lol*! man stelle sich vor, daß es auch noch gaaaanz andere kulturen neben der bekannten gibt. die welt ist nicht zuende, da wo die staatsgrenze ist :smile:

gruß
datafox

lieber omar

es freut mich zu sehen,daß es auch moslems gibt,die den tieferen
sinn des islams zu verstehen sich bemühen.
ich habe zu keiner zeit etwas gegen den islam an sich gesagt,weil ich ihn für einen guten und hilfreichen glauben halte wenn er richtig verstanden und befolgt wird.
vielmehr ist es so,daß ich den meisten moslems vorwerfe ,daß sie ihre
feindliche haltung gegenüber dem westen auf den koran stützen ohne ihn wirklich zu kennen.
es geht mir auch gar nicht so sehr um den koran dabei,denn er ist fraglos eines der schönsten bücher überhaupt und ich zweifle nicht
daran ,daß er ursprünglich eine tatsächliche gottesbotschaft an die menschen ist.
es ist nur so ,daß ich mich fragen muß,ob den die moslems erst die selbe geschichte durchmachen müssen wie die christen,damit sich bezüglich „toleranz und religionsfreiheit“ eine entsprechende wertschätzung in ihrem denken etabliert.
natürlich gibt es solche und solche aber es gibt auch die kollektive
wirkung der moslems ob im ausland als gastarbeiter oder in der weltpolitik.
es ist meiner auffassung nach für den weltfrieden unabdingbar,daß man aufhört in religionskathegorien zu denken und sich die völker per religionszugehörigkeit von einander abgrenzen sondern anfangen sich als eine gemeinschaft in einem boot sitzend zu begreifen zumal das boot allmählich zu sinken beginnt(um es mal plastisch zu formulieren)
soll jeder doch glauben was er will,letztendlich ist es nicht die frage was für einen glauben er hat sondern wie er ihn tatsächlich ausübt.
glaube verbindet die menschen ob juden christen oder moslems.
denn es ist ein und der selbe gott dem sie zu dienen vorgeben.
in der realität aber grenzen sie sich durch den verschiedenen glauben
voneinander ab,weil sie denken,daß ihr glaube richtiger sei oder sonst irgend wie wertvoller.
glaube ist in erster linie eine höchst private angelegenheit zwischen dem einzelnen menschen und gott. somit hat er nichts in der gesellschaftspolitik zu suchen,da er sich dort nur als störfaktor erweisen kann - was nicht zuletzt auch eindeutig durch die geschichte
dokumentiert ist.

wenn es nur ein paar „wichtigen“ würdenträger innerhalb der drei monotheistischen religionen mit ihrem glauben wirklich so ernst wäre
wie sie es vorgeben,dann hätten sie längst zu der einen lehre ,dem einen glauben und dem einen gotteswillen gefunden.

du sagst die besonderheit mohammeds ergibt sich daraus daß er der letzte prophet ist.
„der letzte“ ist eine bezeichnung die sich in erster linie an der jeweiligen gegenwart orientiert.und man kann nicht sagen,daß er weder in den prophezeihungen jesu noch in den jüdischen schriften vorhergesagt wurde.
damit will ich nicht seine integrität als prophet anzweifeln,sondern lediglich feststellen,daß keine religion sich herausnehmen kann ihrem gott vorzuschreiben wann und wie er es für richtig hält einen propheten zu den menschen zu senden.
die juden glauben in der regel ebenfalls bis heute nicht daran,daß jesus ein gottgesandter war.
zwar hatten sie einen erwartet aber sie hatten ihn sich anders vorgestellt.und als schließlich mohammed kam,konnte er natürlich auch nicht in frage kommen weil er ein araber war.
das dumme ist nur ,daß mohammed tatsächlich dem jüdischen glauben angehörte bevor er den islam proklamierte,aber das schien die juden auch nicht sonderlich zu interessieren.
kurz,mohammed kann gar nicht der letzte gottgesandte sein,weil ja im koran selbst von einer wiederkehr eines gottgesandten die rede ist.
genauso wie die juden bis heute einen messias zur endzeit erwarten und ebenso jesus den richter und tröster verkündet hat. woraus man eigentlich schon ersehen kann,daß er sich nicht selbst damit gemeint haben kann.
schlussendlich spielt es keine rolle in welcher form die menschen an ihren gott glauben und ihm dienen.entscheidend ist wie ehrlich sie dabei sind und wie ernst es ihnen damit ist.
weil erst wenn dies ggeben ist,eine göttliche führung des menschen wieder einsetzen kann.
denn daß diese führung derzeit für keine religion gegeben ist,wirst
du wohl schon bemerkt haben.
daraus geht hervor,daß gott weder auf jüdischer oder christlicher noch auf moslemischer seite zu finden ist.denn bei allen dreien gibt es reich und arm ,gesund und krank etc.keiner hat den anderen wirklich irgendetwas voraus.das heißt sie bleiben den eigentlichen beweis für
die einzig richtige oder beste religion schuldig.
warum also nicht alles relativieren und in ruhe vergleichen und durchgehen ? kann denn irgendetwas dabei schlimmer werden ?
nein , aber jede menge besser !

Wenn ich etwas kaufe, dann pflege ich normalerweise kein
besonderes Verhalten. Ich nehme die Ware, zahle den Preis und
kann sie mit nachhause nehmen. Große Verhandlungen gibt es da
üblicherweise nicht.

hehe.

schonmal dran gedacht aus welchem teil der erde der islam
stammt? richtig, aus dem *orient*! „ich zahle den preis und
nehme die ware nachhause“ gibt es da nicht *lol*! man stelle
sich vor, daß es auch noch gaaaanz andere kulturen neben der
bekannten gibt. die welt ist nicht zuende, da wo die
staatsgrenze ist :smile:

tja,jenes freitagsgebet bezog sich jedoch ganz offensichtlich

auf das gebiet innerhalb unserer landesgrenzen.und wird deshalb zurecht seitens @infotalk als fragwürdig angesehen.
zumindest macht der imman dabei einen etwas desorientierten eindruck.

tja,jenes freitagsgebet bezog sich jedoch ganz offensichtlich
auf das gebiet innerhalb unserer landesgrenzen.und wird
deshalb zurecht seitens @infotalk als fragwürdig angesehen.
zumindest macht der imman dabei einen etwas desorientierten
eindruck.

Tja das stimmt, aber hier wird doch auch verhandelt, das ist kein Geheimnis - oder? (denken wir da von Flohmarkt über Wochenmarkt bis hin zum Automarkt…)

bis dann.

Omar Abo-Namous

http://www.islaminhannove.de