Freiwillig in der Pflichtversicherung?

Hi!

Auch wenn es total unsinnig scheint: Ist es möglich, dass ein Arbeitnehmer, der im letzten Jahr die BBG erheblich überschritten hat (und es auch in diesem Jahr tun wird) nicht freiwilliges, sondern auf eigenen Wunsch weiterhin pflichtversichertes (also mit den - sagen wir mal - 13,9%) Mitglied in der GKV bleibt?

Gruß
Guido

Nö, möglich ist das nicht.
Allerdings ist die Weiterversicherung bei der Krankenkasse möglich, als freiwilliges Mitglied zum allgemeinen Beitragssatz (d.h. mit Krankengeldanspruch ab der 7. Woche).

Gruß,
Henning

Ps. 13,9 v. H. ist ziemlich hoch …

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Hi ganz klares nein., das wäre eine doppelte Verneinung,
Tschüß

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Danke!

Nö, möglich ist das nicht.
Allerdings ist die Weiterversicherung bei der Krankenkasse
möglich, als freiwilliges Mitglied zum allgemeinen
Beitragssatz (d.h. mit Krankengeldanspruch ab der 7. Woche).

Gruß,
Henning

Ps. 13,9 v. H. ist ziemlich hoch …

Hi!

Soweit war es mir auch fast klar! Aber ich war mir halt nicht hundertprozentig sicher - und das versuche mal einem Mitarbeiter zu erklären, der meint, bei einem monatlichen Gehalt von 5650 DM (bei 14 Monaten) mehr zu zahlen!

Gruß
Guido

Auch an Dich ein Danke
Hi!

Jetzt habe ich nur das Problem, einem „begnadeten Mathematiker“ zu erklären, dass er nicht mehr, sondern weniger zahlt *grummel*

Gruß
Guido

Was musst ihm denn erklären?

Marco

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Also im Grunde genommen… :smile:

Wenn du jetzt

5650 DM mal 14 nimmst… = 79100…

rechnest du jetzt den Beitrag 13,9 % mtl.
von den 5650 = 785,35 DM

Und wenn du jetzt am Jahresende aber siehst, dass du 10758,60 DM bezahlt hast ( für 2000 ).
Und das runterbrichst, dann zahlst du mtl. 896,55 DM

Ist also ein Unterschied von etwas mehr als 100 DM und macht daher einen Satz von ca. 15,87 % excl. Pflege aus :smile:

Also schon einen höheren Beitragssatz… nur er vergisst, dass er bis zur BBG jährliche Beiträge zahlt und durch Sonderzahlungen da schnell reinrutscht :smile:

Bye the way…

Marco :smile:

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Hi!

Was musst ihm denn erklären?

Dass 13,9% von 79.100 DM MEHR sind als 13,9% von 78.300 DM

Hi!

Genau das habe ich ihm auch vorgerechnet - mit dem Ergebnis, dass er meint, ich sei ein Betrüger, etc. (Personalwesen macht Spass!). Ich habe ihn dann zur Krankenkasse geschickt, die er dann als miese Abzocker beschimpfte!

Zum Glück ist es der Beschäftigte eines Kunden - ich muss mich also nicht grossartig mit ihm rumärgern…

Gruß
Guido

Hallo,
Also wenn er die Versicherungspflichtgrenze(6525,00) mit seinem
mtl. Bruttogehalt deutlich überschreitet,dann wäre tatsächlich
unsinnig auf soviel zu verzichten nur um weiterhin versicherungspflichtig zu bleiben. Er hat ja die Möglichkeit
sich bei der gesetzlichen Krankenkasse freiwillig weiter
zu versichern und zahlt dann auf das Jahr gerechnet einen
Beitrag (entspr. Beitrassatz der Kasse) nach max.
6525,00 x 12.
Bei dieser Beitragsberechnung ist es übrigends egal ob man
pflicht oder freiwillig versichert ist.
Folglich meine Frage - wo hat der Mann das wirkliche Problem ?

Gruss
Günter

Genau das habe ich ihn auch gefragt o.T.
:wink:

Hi!

Was musst ihm denn erklären?

Dass 13,9% von 79.100 DM MEHR sind als 13,9% von 78.300 DM

Er zahlt doch nur bis zur BBG seine Gelder und das waren letztes Jahr 6450 DM p.M. oder 77.400 DM p.a.

Insofern zahlt er für beide gleich viel :smile:

By the way…

Marco

hallo, Guido
frag ihn doch mal, ob er 2114,- DM im Jahr einsparen will (die Hälfte der Arbeitgeber, wenn er AN ist). Dann soll er in die BK Mann & Hummel gehen. Die verlangt nur 11,2% statt 13,9%.
Und für NRW ist die auch zuständig.
Adresse: http://www.mhplus.de/index.asp
Grüße
Raimund