Freiwillige Pflichtversicherung

Hallo Ralf,

es ist also an der Zeit, dieser Entwicklung Rechnung zu tragen
und die Beiträge für JEDEN gleichhoch zu machen, da Jeder das
gleiche Gesundheits- und Kostenrisiko trägt. und die
Lohnfortzahlung?

Ich mag ja eine antiquierte Meinung zum Gemeinwesen haben, aber irgendwo steckt in mir noch die Einstellung, dass jeder sich nach seinem „Vermögen“ (im Sinne von Können) am Gemeinwesen beteiligen sollte. Und deswegen wäre ich zunächst einmal für die Abschaffung der Kappungsgrenzen, wie es ja schon lange z.B. in der Schweiz praktiziert wird …

wer „mehr“ erhalten will als zB Hartz4 (würde
bei gleichem Beitrag dann Jeder bekommen) muss sich privat
zusatzversichern (diese Angebote gibt es jetzt schon zuhauf)

Eine Basisversicherung mit Upgrade, da kommen wir sicher zusammen. Ich ginge sogar noch weiter: Abschaffung der gesetzlichen Kassen und Steuerfinanzierung (als mit Beteiligung aller Einkommensarten) der Grundversorgung. Der Rest abgewickelt über private Versicherungen.

Grüße
Jürgen

klasse Beitrag. Was hast Du vor? Pflichtversicherte gegen
privat Versicherte aufbringen? Dann bist Du auf dem richtigen
Weg, nur so klappt das.

nein, warum sollte ich das wollen? ist doch längst passiert, schon seit jahren.

danke, wodi!

'dass du dir einen ähnlichen job suchen

mögest. so einfach ist das.’ und ‚sozialschmarotzer
mit meinen steuergeldern unterstützen‘
ist ein sehr
sachlicher Beitrag und wirkt so richtig sympathisch.

was ist bitte daran unsachlich? es ist realistisch. oder bellt dort ein getroffener hund?

LG Ralf

Danke für die netten Denkanstösse Ralf.

Aber, ich wollte hier eigentlich keine Diskussion über
Kopfpauschale oder Bürgerversicherung anstossen.

Mich interessiert derzeit halt nur,
warum Besserverdienende - wie ich - in die PKV wechseln
dürfen.

Hi,

danke.

die Frage der Angestellten - du wirfst sie zu Recht ein - ist in der klassischen! Theorie der GKV (Rainer hat dies auch schon richtig beschrieben) nicht vorgesehen; es ging ursprünglich wirklich „nur“ um Arbeiter, denn diese wurden beschunden bis zum körperlichen Verfall; hier stezte die GKV richtigerweise!!! ein, ein mehr als notwendiges Mittel der Gesundheitsvorsorge der Arbeiterschicht!!, die Angestellten waren aussen vor, denen unterstellte man damals in ausreichendem Maße selbstversichert zu sein, zumal deren Arbeit damals verglichen zur Arbeiterschicht vergleichsweise körperlich einfach war - und damit das Gesundheitsrisiko geringer.

HEUTE: dankt Automatisierung, Arbeitsschutz und allen weiteren notwendigen Schritten ist die körperliche Arbeit in Deutschland anhaltend rückläufig, während die Arbeit der Verwaltung, der Dienstleistung etc (also das klassische Angestelltendasein) auf dem deutlichen Vormarsch ist. Wir bekämpfen heute Zivilisationskrankheiten, die bei der Schaffung der (Arbeiter)GKV überhaupt keine Rolle spielten.

Angestellte - und insbesondere Beamte! - stehen und standen daher unter besonderem Aspekt der GKV, ich schätze, dass daher die BBG etc herrührt.

es grüßt dich
Ralf

Hallo,

oder bellt dort ein getroffener hund?

*gg* Du kannst die ViKa lesen? Du darfst glauben, was da steht.

Gruß, Rainer

Hi,

danke, wodi!

Nichts zu danken und sorry für das „Er“. :smile:

Viele Grüße
WoDi

he, kein problem… -))))

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo liebe PKV-Privilegierte,
Du freust Dich zu früh. Mit der Gesundheitsreform wird dieser Anachronismus der Einteilung in „Private“ und „Gesetzliche“ sowieso entfallen. Und das zu recht.

dann kann ich dir entgegenhalten, dass
du dir einen ähnlichen job suchen mögest. so einfach ist das

Deine Argumentation entbehrt wohl jeglicher Logik und von der Moral will ich bei Dir gar nicht erst anfangen.

mach die augen auf, und wirst überall ungerechtigkeit sehen. ich sehe
sie dort, wo ich sozialschmarotzer mit meinen steuergeldern
unterstützen muss. amen.

Ah ja! Da mir schon des öfteren Deine tiefsitzende Phobie gegen (vor?) „Sozialschmarotzern“ aufgefallen ist, erklär mir doch mal was das ist und warum Du glaubst, dass das ein zahlenmäßig relevantes gesellschaftliches Problem sein soll.

Gruß bobesch

Und das zu recht.

die auffassung ist wohl eher subjektiv.

Deine Argumentation entbehrt wohl jeglicher Logik und von der
Moral will ich bei Dir gar nicht erst anfangen.

mir kommen die tränen!!! wo fehlt außerdem die logik?

Ah ja! Da mir schon des öfteren Deine tiefsitzende Phobie
gegen (vor?) „Sozialschmarotzern“ aufgefallen ist, erklär mir
doch mal was das ist und warum Du glaubst, dass das ein
zahlenmäßig relevantes gesellschaftliches Problem sein soll.

danke für die kostenlose psychologische beratung. ich wusste nicht, dass ich an obiger phobie leide. aber ich weiß auch nicht, was das mit dem thema zu tun hat. die zwei-klassen-gesellschaft haben wir doch überall. der eine geht bei h&m einkaufen, der andere bei d&g. der eine fährt einen 10 jahre alten golf, der andere hat gleich drei neue autos. that´s life. und dafür ist schlussendlich jeder selbst verantwortlich. nichts anderes ist es hinsichtlich der krankenversicherung. wo ist eigentlich das problem? meinst du allen ernstes, ich kommen beim arzt immer und überall sofort ran, nur weil ich privat versichert bin? aberglaube. ich hab auch schon stunden gesessen und gewartet - wie alle anderen auch. das dürfte doch dem gerechtigkeitssinne entsprechen, oder?

schönen gesunden abend noch.

ganz einfach jenes, dass Du mit sinnfreien Schlagwörtern agierst.
Nochmal: was sind für Dich „Sozialschmarotzer“ und wo hast Du welche in nennenswerter Anzahl ausgemacht?

Gruß bobesch

… that´s life. und dafür ist schlussendlich jeder selbst
verantwortlich. nichts anderes ist es hinsichtlich der
krankenversicherung. wo ist eigentlich das problem?

Das Problem ist:
Dass eben NICHT jeder selber dafür verantwortlich ist.
Weil eben NICHT jeder zur Privaten gehen DARF.
(Ob er könnte ist ein anderes Problem)
Und um den Grund zu kapieren würde ich gerne konstruktive Beiträge sehen.
U in etwas populistischer Form abzugleiten:
*** ACHTUNG IRONIE ***
Die Möglichkeit für Reiche sich aus der breiten Gesallschaftlichen Solidargemeinschaft zu verabschieden wurde von kurrupten neokapitalisten geschaffen um sich auf kosten der ärmeren breiten Bevölkerung einen feinen lenz zu machen.

ODER

Die Politker haben ihre Hausaufgaben nicht gemacht und gepennt.

ODER
Ist halt schon immer so…

UND abgeschafft wird es nicht weil es ja die Politker selber treffen würde.

**** IRONIE ENDE ****

Also kann nun jemand etwas dazu beitragen?