Warum gibt es eigentlich die ungerechte Möglichkeit, dass besser verdienende Angestellte zur PKV wechseln können?
Das es eine Beitragsbemessungsgrenze gibt ist mir verständlich,
aber wann und warum wurde die Fluchtmöglichkeit aus der GKV
geschaffen???
Hallo,
aber wann und warum wurde die Fluchtmöglichkeit aus der GKV
geschaffen???
die wurde nicht geschaffen sondern beibehalten.
http://www.erziehung.uni-giessen.de/studis/Robert/so…
Gruß, Rainer
Warum gibt es eigentlich die ungerechte Möglichkeit, dass
besser verdienende Angestellte zur PKV wechseln können?
Warum ist das eine ungerechte Möglichkeit?
Warum gibt es eigentlich die ungerechte Möglichkeit, dass
besser verdienende Angestellte zur PKV wechseln können?Warum ist das eine ungerechte Möglichkeit?
Weil die GKV eine Solidargemeinschaft ist:
Alle für einen, einer für alle.
Weil die PKV in der Lage ist sich die Rosinen zu picken
und somit einen günstigeren Tarif anbieten kann.
während bei der GKV jeder genommen wird,
auch wenn er krank oder alt ist.
(OK momentan wird man in der PKV dafür abgestraft,
dass man nicht mehr wechseln kann wenn man bei einer
Gesellschaft ist, die nach 15 Jahre plötzlich ihre Tarife
extrem erhöht.- Auch ein Sch… Konzept.
Bei der PKV besteht ja kein Wettbewerb um Kunden,
sondern eigentlich nur ein Wettbewerb um NEUKunden!!!)
Mmmh, danke, die Seiten sind wirklich nett,
aber irgenwie steige ich da
noch nicht ganz durch und finde keine Antwort.
Meine Frage mal anders formuliert:
Warum gibt es Angestellte, die in der GKV sein MÜSSEN
und warum gibt es andere - jene über der Bemessunggrenze -
die in die PKV wechseln dürfen?
Andersrum gefragt:
Warum kann nicht jeder in die PKV gehen? Also unabhängig vom Einkommen.
Oder: Warum müssen nicht auch die Besserverdienenden in der GKV bleiben?
Nun hierfür habe ich auf den Seiten leider keine Antwort gefunden.
gruß Andreas
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Hallo Andreas,
Meine Frage mal anders formuliert:
Warum gibt es Angestellte, die in der GKV sein MÜSSEN
und warum gibt es andere - jene über der Bemessunggrenze -
die in die PKV wechseln dürfen?
Andersrum gefragt:
Warum kann nicht jeder in die PKV gehen? Also unabhängig vom
Einkommen.
Das habe ich neulich auch gefragt, aber keine Antwort bekommen.
Oder: Warum müssen nicht auch die Besserverdienenden in der
GKV bleiben?
Weil sie nicht ‚schutzbedürftig‘ sind. Du hast doch in die Geschichte gesehen. Der Sinn war ja, Not zu vermeiden. Besserverdienende könnten die Behandlung auch ohne KV bezahlen. Ob das heute noch in jedem Fall richtig ist, steht auf einem anderen Blatt.
Gruß, Rainer
Hallo,
Weil die GKV eine Solidargemeinschaft ist:
Alle für einen, einer für alle.
ja, eine Solidargemeinschaft der ‚Armen‘. Bersserverdiener, Unternehmer und Beamte haben damit nichts zu tun. Es ist keine Solidargemeinschaft des deutschen Volkes. Es gibt zwar Leute, die das ansteben, das ist aber Zukunft, nicht Gegenwart. Die GKV wurde mal für die armen Fabrikarbeiter geschaffen. Für Beamte und Reiche war das nicht nötig.
Die PKV ist einfach eine Versicherung wie jede andere, da spielt der Gedanke der Solidargemeinschaft keine (wesentliche) Rolle.
Gruß, Rainer
als (wahrscheinlich böse priviligierte) privatversicherte frage ich dich, worin hier eine ungerechtigkeit besteht. soll ich mich schämen, weil ich in der lage bin, mich privat versichern zu können? dann kann ich dir entgegenhalten, dass du dir einen ähnlichen job suchen mögest. so einfach ist das. ist es auch ungerecht, dass dieter bohlen ich weiß nicht wieviel millionen auf dem konto hat? dass gewisse leute nur prada, gucci, lv, dg und dior tragen, weil sie es sich leisten können? dass manche fußballer drei ferrari haben? tu ich alles nicht, aber ich jammere nicht wegen ungerechtigkeit. mach die augen auf, und wirst überall ungerechtigkeit sehen. ich sehe sie dort, wo ich sozialschmarotzer mit meinen steuergeldern unterstützen muss. amen.
Hallo,
klasse Beitrag. Was hast Du vor? Pflichtversicherte gegen privat Versicherte aufbringen? Dann bist Du auf dem richtigen Weg, nur so klappt das.
Gruß, Rainer
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Weil die GKV eine Solidargemeinschaft ist:
Alle für einen, einer für alle.
Naja, „Einer für alle“ soll doch nur für den bösen Besserverdiener gelten, stimmts?
Weil die PKV in der Lage ist sich die Rosinen zu picken
und somit einen günstigeren Tarif anbieten kann.
Ja, so sollte es sein. Ich bekomme das, wofür ich bezahle.
während bei der GKV jeder genommen wird,
auch wenn er krank oder alt ist.
Das ist auch bei der PKV der Fakll.
(OK momentan wird man in der PKV dafür abgestraft,
dass man nicht mehr wechseln kann wenn man bei einer
Gesellschaft ist, die nach 15 Jahre plötzlich ihre Tarife
extrem erhöht.- Auch ein Sch… Konzept.
Wann wurden die Tarfife denn „extrem“ erhöht?
Hi,
klasse Beitrag. Was hast Du vor? Pflichtversicherte gegen
privat Versicherte aufbringen? Dann bist Du auf dem richtigen
Weg, nur so klappt das.
Er hat lediglich seine Sicht der Dinge dargestellt. Und das war nicht mal falsch, sondern hat die Relativität der Sichtweisen aufgedeckt.
Meckere also nicht, sondern blicke mal über den Tellerrand hinaus.
Viele Grüße
WoDi
Hi,
Wann wurden die Tarfife denn „extrem“ erhöht?
Gerade im Moment. Man spricht von bis zu 37%, was nicht unbedingt wenig wäre, wenn’s denn so käme.
Viele Grüße
WoDi
Hi WoDi,
Er
*gg* der Er scheint eine Sie zu sein.
Du mußt die Beiträge auch lesen!
hat lediglich seine Sicht der Dinge dargestellt. Und das
war nicht mal falsch, sondern hat die Relativität der
Sichtweisen aufgedeckt.
Ja, sag ich doch. ‚dass du dir einen ähnlichen job suchen mögest. so einfach ist das.‘ und ‚sozialschmarotzer mit meinen steuergeldern unterstützen‘ ist ein sehr sachlicher Beitrag und wirkt so richtig sympathisch.
Meckere also nicht, sondern blicke mal über den Tellerrand
hinaus.
Ich hab’ doch gar nicht gemeckert.
Gruß, Rainer
Hallo,
Gerade im Moment. Man spricht von bis zu 37%, was nicht
unbedingt wenig wäre, wenn’s denn so käme.
Man hat auch schon von Dickensteuer geredet.
In letzter Zeit wird viel Unsinn geredet. Nur Tatsachen zählen, keine Vermutungen oder Wünsche. Und dann sollte man bedenken, wer darüber redet.
Tja, dass DUMME an dieser Bemerkung ist:
Ich bin ein „böser priviligierter“ der in der PKV hockt
und sich darüber freut, dass er weniger zahlt !
Ich schäme ich auch nicht dafür!
Jammerei kann ich ebenfalls nicht entdecken!!
Ich halte es trotzdem für Willkür, dass ICH in der PKV darf
und mein Kollege nicht !
Nur weil ich ein bisserl mehr verdiene, was ich NICHT ungerecht finde,.
Ebenfalls soll Bohlen und Fußballer
und wer weiß noch ruhig
viel Geld verdienen, finde ich auch nicht ungerecht
Also Dein Beitrag hat zur Beantwortung der Frage nichts beigtragen.
Schade.
Zurück zum Thema:
Es wird da halt irgendweine Einkommensgrenze gesetzt, die es einen
Angestellte ermöglicht zu wechseln!
Hier möchte einfach verstehen:
WANN das beschlossen wurde und WAS das Argument dafür ist.
Da DU ja die Augen auf hast und ich nicht 
könntest Du mir dies Erklären (aber bitte ohne Polemik)
Danke und Gruß
Andreas
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Weil die GKV eine Solidargemeinschaft ist:
Alle für einen, einer für alle.Naja, „Einer für alle“ soll doch nur für den bösen
Besserverdiener gelten, stimmts?
Da scheint das Prinzip nicht richtig verstanden zu werden:
Wenn ich als Besserverdienender über die Jahre 200000 Euro
eingezahlt habe, dann jedoch diverse fiese langwierige
Krankheiten bekomme, kann es schnell sein, dass ich nach 3 Jahren
300000 Euro dem System koste, tja dann ist man halt davon abhängig,
dass andere für einen miteinzahlen.
AUCH ein weniger Verdienender zahlt meist mehr ein als er kostet.
Und weil jeder nach seiner Leistungsfähigkeit sich beteiligen soll,
tja darum bezahlt der Reiche mehr als der Arme.
(Ist aber ein anderes Thema!)
AA:
Weil die PKV in der Lage ist sich die Rosinen zu picken
und somit einen günstigeren Tarif anbieten kann.Ja, so sollte es sein. Ich bekomme das, wofür ich bezahle.
Dann brauchst Du keine Versicherung!
Pack dein Geld auf die Bank und bezahle damit deine Rechnung.
Geht auch.
Solange nichts unverhergesehenes passiert 
während bei der GKV jeder genommen wird,
auch wenn er krank oder alt ist.Das ist auch bei der PKV der Fakll.
hahaha: Ich glaube ein Krebskranker, HIV Positiver
oder Multiple Sklerose-Erkrankter wird von kein PKV
genommen,
selbst ein Diabetis Kranker hat da Schwierigkeiten.
Klar wird von der PKV jeder junge Gesunde für wenig Geld
und fast jeder älterer (fast) Gesunde für mehr Geld genommen.
(OK momentan wird man in der PKV dafür abgestraft,
dass man nicht mehr wechseln kann wenn man bei einer
Gesellschaft ist, die nach 15 Jahre plötzlich ihre Tarife
extrem erhöht.- Auch ein Sch… Konzept.Wann wurden die Tarfife denn „extrem“ erhöht?
Frage mal ältere Selbständige,
die in einem nicht mehr offene Tarif hängen,
d.h. ein Tarif wo junge Menschen nicht nachrücken,
da er nicht mehr angeboten wird.
Da gibt es einige, die verzweifelt nach Wegen suchen
zur GKV zu wechseln.
AUCH ein weniger Verdienender zahlt meist mehr ein als er
kostet.
Und weil jeder nach seiner Leistungsfähigkeit sich beteiligen
soll,
tja darum bezahlt der Reiche mehr als der Arme.
hier liegst du mE falsch - die Koppelung der Beiträge der GKV ans Einkommen ist aus einer Zeit, als Mehrverdiener mehr arbeiteten (Arbeiter eben) und daher auch mehr krank waren - dies ist weit überholt! es ist eher so, dass Niedrigverdienende und Arbeitslose die höchste Krankenstandrate haben, während Gutverdienenede idR durch ein höheres Bildungsniveau in der Lage sind, zB die Ernährung ihrer Gesundheit anzupassen und sich nicht dauernd von Fertigfutter und verseuchtem Billigfleisch ernähren; auch Sport und Lebenseinstellung haben großen Einfluss auf die Gesundhheit - all diese! Aspekte spielen bei der Bemessung der Beiträge der PKV eine Rolle (wichtigstes Kriterium natürlich das EINSTIEGS-Alter, nicht das derzeitige Alter)
ein weiteres Argument der GKV FÜR den Beitrag nach Einkommen ist, dass früher die Lohnfortzahlung der GKV einen bedeutenden Anteil am Gesamtvolumen der Ausgaben der GKV hatte - und da gilt „viel eingezahlt viel erhalten“, was auch richtig ist!
aber seit einigen (vielen?) Jahren sind die Anteile der Lohnfortzahlung am Gesamtbudjet der GKV stetig gefallen, so dass heute praktisch keine Notwenidigkeit mehr besteht, die Besserverdienenden in der GKV zu schröpfen um die Niedrigverdiener zu alimentieren - die Kosten für praktisch jeden Versicherten sind in etwa gleich hoch (bei Betrachtung der Lebenszeit, nicht des gegenwärtigen Alters), denn ALLE Versicherten zahlen in frühen Jahren ohne Ende ein ohne ernsthaft krank zu werden - im Alter aber kosten ALLE, egal ob arm oder reich gleich viel (ich habe irgendwo gelesen, dass ein Drittel sämtlicher Krankenkosten in den letzten zwei Jahren des Lebens anfallen [keine Quelle]). Nochwas! Männer liegen bei den Kosten idR niedriger als Frauen, da die notwendigen Untersuchungen vor während nach der Schwangerschaft natürlich eine Menge Geld kosten -> zahlen Frauen deshalb höhere Beiträge? nein, selbstverständlich nicht! gut so!! aber mal ein Beispiel, dass die Beiträge in der GKV NICHT auf einen typischen Verlauf einer „Krankenakte“ ausgelegt sind, sondern auf Solidarität.
es ist also an der Zeit, dieser Entwicklung Rechnung zu tragen und die Beiträge für JEDEN gleichhoch zu machen, da Jeder das gleiche Gesundheits- und Kostenrisiko trägt. und die Lohnfortzahlung? wer „mehr“ erhalten will als zB Hartz4 (würde bei gleichem Beitrag dann Jeder bekommen) muss sich privat zusatzversichern (diese Angebote gibt es jetzt schon zuhauf)
wo ist das Problem? es gibt keins; die Politik müsste sich nur trauen, es den Leuten zu erklären und zu ermöglichen, stattdessen werden die Beiträge der GKV zu Lasten der AN ständig erhöht - die Leittragenden der Nicht-Reform sind also diejenigen (AN), die die notwendige Radikal-Reform insbesondere über ihre „Interessenvertreter“ -> die reformverhindernden Gewerkschaften am lautesten ablehnen. komisch, oder?
LG Ralf
AUCH ein weniger Verdienender zahlt meist mehr ein als er
kostet.
Und weil jeder nach seiner Leistungsfähigkeit sich beteiligen
soll,
tja darum bezahlt der Reiche mehr als der Arme.hier liegst du mE falsch - die Koppelung der Beiträge der GKV
ans Einkommen ist aus einer Zeit, als Mehrverdiener mehr
arbeiteten (Arbeiter eben) und daher auch mehr krank waren -
dies ist weit überholt! es ist eher so, dass
Klingt plausibel, ist dem auch wirklich so, dass das Prinzip
der Beitragskoppelung NUR darauf zurückzuführen ist?
(Und wie sieht es aus, wenn Angestellte hinzukommen. Die verdienen
meist mehr sind aber seltener Krank?)
Egal anderes Thema…
Niedrigverdienende und Arbeitslose die höchste
Krankenstandrate haben, während Gutverdienenede idR durch ein
höheres Bildungsniveau in der Lage sind, zB die Ernährung
ihrer Gesundheit anzupassen und sich nicht dauernd von
Fertigfutter und verseuchtem Billigfleisch ernähren; auch
Sport und Lebenseinstellung haben großen Einfluss auf die
Gesundhheit - all diese! Aspekte spielen bei der Bemessung der
Beiträge der PKV eine Rolle (wichtigstes Kriterium natürlich
das EINSTIEGS-Alter, nicht das derzeitige Alter)
Interessante Thesen. Irgenwo habe ich auch gelesen, dass Bildung und Einkommen die Lebenserwartung erhöhen. (aber anderes Thema)
ein weiteres Argument der GKV FÜR den Beitrag nach Einkommen
ist, dass früher die Lohnfortzahlung der GKV einen bedeutenden
Anteil am Gesamtvolumen der Ausgaben der GKV hatte - und da
gilt „viel eingezahlt viel erhalten“, was auch richtig ist!
aber seit einigen (vielen?) Jahren sind die Anteile der
Lohnfortzahlung am Gesamtbudjet der GKV stetig gefallen, so
dass heute praktisch keine Notwenidigkeit mehr besteht, die
Da ist was dran!
Besserverdienenden in der GKV zu schröpfen um die
Niedrigverdiener zu alimentieren - die Kosten für praktisch
jeden Versicherten sind in etwa gleich hoch (bei Betrachtung
der Lebenszeit, nicht des gegenwärtigen Alters), denn ALLE
Versicherten zahlen in frühen Jahren ohne Ende ein ohne
ernsthaft krank zu werden - im Alter aber kosten ALLE, egal ob
arm oder reich gleich viel (ich habe irgendwo gelesen, dass
ein Drittel sämtlicher Krankenkosten in den letzten zwei
Jahren des Lebens anfallen [keine Quelle]). Nochwas! Männer
liegen bei den Kosten idR niedriger als Frauen, da die
notwendigen Untersuchungen vor während nach der
Schwangerschaft natürlich eine Menge Geld kosten -> zahlen
Frauen deshalb höhere Beiträge? nein, selbstverständlich
nicht! gut so!! aber mal ein Beispiel, dass die Beiträge in
der GKV NICHT auf einen typischen Verlauf einer „Krankenakte“
ausgelegt sind, sondern auf Solidarität.
Schön da sind wir einer Meinung
es ist also an der Zeit, dieser Entwicklung Rechnung zu tragen
und die Beiträge für JEDEN gleichhoch zu machen, da Jeder das
gleiche Gesundheits- und Kostenrisiko trägt. und die
Lohnfortzahlung? wer „mehr“ erhalten will als zB Hartz4 (würde
bei gleichem Beitrag dann Jeder bekommen) muss sich privat
zusatzversichern (diese Angebote gibt es jetzt schon zuhauf)
Ok, Privatisierung der Lohnfortzahlung ist auch ne Idee.
Bei der Berufsunfähigkeit wurde es ja auch schon durchgeprügelt.
Aber ist es solidarisch, wenn jemand mit 50000 € Einkommen genauso viel bezahlt wie jemand mit 10000 € ?
Aber egal, ist hier nicht das Thema …
wo ist das Problem? es gibt keins; die Politik müsste sich nur
trauen, es den Leuten zu erklären und zu ermöglichen,
stattdessen werden die Beiträge der GKV zu Lasten der AN
ständig erhöht - die Leittragenden der Nicht-Reform sind also
diejenigen (AN), die die notwendige Radikal-Reform
insbesondere über ihre „Interessenvertreter“ -> die
reformverhindernden Gewerkschaften am lautesten ablehnen.
komisch, oder?LG Ralf
Danke für die netten Denkanstösse Ralf.
Aber, ich wollte hier eigentlich keine Diskussion über Kopfpauschale oder Bürgerversicherung anstossen.
Mich interessiert derzeit halt nur,
warum Besserverdienende - wie ich - in die PKV wechseln dürfen.
Hallo,
diese Möglichkeit der Privatversicherung gibt es schon immer, zumindest
seit 1945. Als ich 1968 mit meiner Ausbildung bei der Krankenkasse
anfing da lag die Krankenversicherungspflichtgrenze bei 660,00 DM
monatlich und galt auch nur für Angestellte.
Seinerzeit war die PKV nicht so das Thema wie das heute ist.
Damals war es ein Privileg der Angestellten wenn sie statt in der
AOK z.B. in die Barmer oder in die DAK wechseln konnten und waren sie
technische Angestellte, sogar in die TK wechseln durften.
Der Anteil der PKV- Versicherten war nicht so hoch als das man von
einer „Flicht aus der Solidarität“ reden konnte.
Heute wird nun mal anders diskutiert und das auch teilweise zu Recht,
aber wie gesagt, die PKV-Versicherung ist schon uralt und gilt eben noch in dieser Form.
Gruss
Czauderna
Hallo Rainer,
Die PKV ist einfach eine Versicherung wie jede andere, da
spielt der Gedanke der Solidargemeinschaft keine (wesentliche)
Rolle.
Das wiederum ist eine sehr interessante These. Ich hielte gerade eine Versicherung für eine Solidargemeinschaft per se.
Der Unterschied der PKV zur gesetzlichen ist alleine der Kreis der Beteiligten, die füreinander einstehen. Interessanterweise war ja das Ersatzkassensystem ähnlich beschränkend bis zur weitgehenden Öffnung …
Grüße
Jürgen