ich habe folgendes Problem:
Aufgrund meines Berufes bin ich von der Rentenversicherungspflicht
befreit.
Bisher habe ich freiwillig in ein regionales berufsständiges
Versorgungswerk eingezahlt.
Aufgrund eines Umzuges fällt das aber ab Anfang dieses Jahres weg
bzw. die fühlen sich für mich nicht mehr zuständig und haben mir
gekündigt.
Jetzt suche ich andere Möglichkeiten, mich freiwillig zu
rentenversichern (die BfA will ich nur als letzten Ausweg wählen).
Für die Versicherung in meinen jetzigen regionalen berufsständigen
Versorgungswerk erfülle ich nicht die Voraussetzungen.
Gibt es „überberufliche“ Versorgungswerke, wo man Mitglied werden
kann?
Oder bleibt mir dann nur der Weg zu einer „normalen“ Versicherung und
deren Angeboten?
ehrlich gesagt ist mir nicht ganz klar warum Sie in ein solches Versorgungsnetzwerk wollen.
Bzgl. der EMail Adresse bleibt meine Frage zunächst die ob Sie Ihren Sitz in Deutschland oder Schweiz haben.
In Deutschland hat ein grosser Teil sogenannter Vorsorgeeinrichtungen erhebliche finanzielle Probleme. Es werden die Menschen gelockt, doch die Risiken sind teilweise enorm. Ob die Renten dann tatsächlich noch ausbezahlt werden können ist dann fraglich.
Auf der anderen Seite sind Sie natürlich weniger flexibel und erreichen in der Regel weniger Rendite als auf dem freien Markt.
Wie auch immer weis ich auch nicht wo Sie in welcher Form tätig sind so daß man hier auch nicht angeben kann wo Sie beitreten könnten.
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ich habe folgendes Problem:
Aufgrund meines Berufes bin ich von der
Rentenversicherungspflicht
befreit.
Das dürfte wohl mit einer Wahrscheinlichkeit von 50% der Arztberuf sein. Spielt aber hier auch eine Nebenrolle. Dann hast du dich von der Dt. Rentenversicherung oder von dem entsprechenden Gebilde in der Schweiz befreien lassen, um beim berufsständischen Versorgungswerk aufgenommen zu werden.
Bisher habe ich freiwillig in ein regionales berufsständiges
Versorgungswerk eingezahlt.
Aufgrund eines Umzuges fällt das aber ab Anfang dieses Jahres
weg
bzw. die fühlen sich für mich nicht mehr zuständig und haben
mir
gekündigt.
Du meinst wohl, dass du freiwillig Mitglied geworden bist. Du musst aber wahrscheinlich quartalsmäßig Pflichtbeiträge zahlen oder gezahlt haben. Ich bin selbst Mitglied eines Versorgungswerkes und habe kurz mal in die Satzung hineingeguckt, da muss es aber - gelinde gesagt - schon dicke kommen, wenn man gekündigt wird. Ich möchte auch gar nicht wissen, was passiert ist. Auf jeden Fall bleiben aber die erworbenen Ansprüche erhalten und, wenn das, was du geschildert hast, mit rechten Dingen zugeht, dann werden innerhalb Deutschlands die Gelder zum nächsten Versorgungswerk übergeleitet. Wenn der Kreis der deutschen Versorgungswerke verlassen wird, also für einige Zeit oder für immer ausgewandert wird, dann würde ich einen Antrag auf Beitragsfreiheit stellen.
Jetzt suche ich andere Möglichkeiten, mich freiwillig zu
rentenversichern (die BfA will ich nur als letzten Ausweg
wählen).
Ich würde mit den entsprechenden Niederlassungen der Dt. Rentenversicherung Kontakt aufnehmen und dort mein Anliegen vortragen.
Für die Versicherung in meinen jetzigen regionalen
berufsständigen
Versorgungswerk erfülle ich nicht die Voraussetzungen.
Gibt es „überberufliche“ Versorgungswerke, wo man Mitglied
werden
kann?
Nein. Die Versorgungswerke sind meist föderal organisiert.
Oder bleibt mir dann nur der Weg zu einer „normalen“
Versicherung und
deren Angeboten?
Dürften dir andere hier im Forum besser erklären können.
hallo dgu,
suche dir am besten einen unabhängigen
finazdienstleister und sorge privat vor, so
bist du nicht von irgendwelchen organ. abhängig.
wo wohnst du?
lg gaby
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ich hatte gestern hier schon geantwortet, aber leider ist die Antwort irgendwo verschollen:
Ich möchte mich deshalb in einem Versorgungswerk versichern, da ich bisher noch nichts von finanziellen Schwierigkeiten dieser gehört haben, im Gegenteil, oder?
Kurz zu mir: Mein Sitz ist Deutschland, und es handelt sich um die Architektenversorgung. Gekündigt (bzw. nicht weiter verlängert) worden bin ich aufgrund eines Umzuges, es war ein regionales Versorgungswerk.
Leider erfülle ich nicht die Voraussetzungen, in ein anderes A-Versorgungswerk zu gehen, da ich mich dafür in die Architektenkammer eintragen lassen müsste. Dafür wiederum brauche ich nachweisbare Zeiten, wo ich als Arch. gearbeitet habe. Dieses habe ich aber freiberuflich getan und bekomme dafür keinen Nachweis – dumm gelaufen.
Zur Zeit bin ich arbeitssuchend, bekomme die Rentenversicherungsbeiträge nicht direkt ausgezahlt. Das AA würde an ein Versorgungswerk oder die BfA zahlen. Daher die Frage nach einem anderen berufsständigen Versorgungswerk.
Also bleibt mir wahrscheinlich nur die freiwillige Versicherung in der gesetzlichen Rentenversicherung, wenn ich die Beiträge hier interpretiere!?
was spricht dagegen, sich in die zuständige Architektenkammer als Mitglied einzutragen? Bei den Medizinern ist es so, dass man von der Approbation bis zur Bahre in einer Kammer Zwangsmitglied ist. Gerade als Freiberufler ist das immanent wichtig. Und gerade als Freiberufler in deiner Branche ohne geregelte monatliche Einkünfte ist die Altersversorgung durch sein berufsständisches Versorgungswerk die Vorsorge für sein Alter schlechthin. Eine Alternative in deiner Branche als Insider ist das Anschaffen von Mietshäusern als Altersvorsorge. Eine (alleinige) Versorgung über die Dt. Rentenversicherung wäre für mich unter Beachtung der derzeitigen demographischen Warnungen als nachrangig zu betrachten.