Ich bin zwar von der katholischen Seite (Gemeinderefrent, nehme aber an, dass sich diese Fragen in beiden Großkrichen am BAT orientieren (zumindest bei uns ist das so). Im konkreten Arbeitsvertrag steht in der Regel auch die Wochenarbeitszeit drin.
In der Praxis ist das allerdings ein echtes Problem: Es gibt Stoßzeiten (Erstkommunion/Konfirmation, Kinderfreizeiten, Advent, Karwoche etc.), in denen man extrem viele „Überstunden“ machen muss. Andererseits gibt es im Sommer (nach der Kinderfreizeit) auch immer mal zwei Wochen, wo es ruhiger zugeht.
Das Problem bei allen gesetzlichen Regelungen: Ich bin zwar von der katholischen Seite (Gemeinderefrent), nehme aber an, dass sich in diese Fragen beide Großkirchen am BAT orientieren (zumindest bei uns ist das so). Im konkreten Arbeitsvertrag steht in der Regel auch die Wochenarbeitszeit drin.
In der Praxis ist das allerdings ein echtes Problem: Es gibt Stoßzeiten (Erstkommunion/Konfirmation, Kinderfreizeiten, Advent, Karwoche etc.), in denen man extrem viele „Überstunden“ machen muss. Andererseits gibt es im Sommer (nach der Kinderfreizeit) auch immer mal zwei Wochen, wo es ruhiger zugeht.
Das Problem bei allen gesetzlichen Regelungen: Natürlich habe ich das Recht, meine Überstunden „abzufeiern“, allerdings arbeite ich im Prinzip selbständig. Ich begleite Gruppen, iniziere Projekte etc. und die kann und will ich nicht einfach wegen Überstunden absagen. Ich kann auch nicht nach dem Wochenende mit 30 Kommunionkindern am Montagmorgen einfach den Religionsunterricht absagen oder aufgrund der Überstunden die Kindergruppe am nachmittag spontan ausfallen lassen. Ich habe ein ähnliches Problem mit meinen Einsätzen bei der Notfallseelsorge: Wenn ich nachts unterwegs bin, kann ich tagsüber dafür nicht meine Arbeit liegen lassen.
Oft lässt sich die Arbeitszeit auch nicht konkret abgrenzen: Ich sitze oftmals am Computer und schreibe von zuhause aus Mails, oder ich lese hier und da mal abends Büchern über theologische Fragen, die dann in die Glaubensgespräche einfließen etc. Oft ruft mich auch jemand zuhause an und dann stehe ich da ja auch nicht mit der Stopuhr. Generell ist man sowieso mit seinen Gedanken immer schon bei der Planung der Veranstaltungen ein paar Wochen voraus. Und manche Veranstaltungen sind ja auch im Grenzbereich: Im Familienkreis bin ich auch mit meiner Familie - gleichzeitig aber auch hauptamtlich als Leiter.
Fazit: Man muss schlichtweg einen Überblick über seine festen Arbeitsbereiche (Religionsunterricht, Kinderfreizeit, Kommunionvorbereitung) und über seine eigenen Ressourcen für zusätzliche Projekte im Laufe des Jahres haben und dann genau abwägen, wieviel und was man wann machen kann. Und dabei muss/darf man auch Zeiten einplanen, in denen man die Überstunden aus dem Advent z.B. im Sommer abbummelt.
Viele Grüße!
Gerd