Hallo,
seit einigen Wochen besucht uns eine Katze. Wo sie herkommt wissen wir nicht, wir nehmen aber an, dass sie einen Besitzer hat, sie ist gut genährt und nicht verwahrlost, außerdem kommt sie immer erst abends zu uns. Sie hat aber weder Tatoo noch Chip.
Seit einigen Tagen nun rennt hier auch ein Kater rum. Er kommt nicht zu uns rein, setzt sich nur auf die Terrasse und jammert lautstark.
Ich fürchte, die Katze wird langsam rollig, sie wälzt sich auf dem Boden, maunzt ständig, reagiert auf den Kater (zB sitzt er auf der Terrasse und sie wälzt sich im Zimmer herum, achtet dabei ganz genau auf ihn) usw.
Ich mache mir nun Gedanken um eine mögliche Schwangerschaft. Eigentlich sollte es mich nicht jucken, schließlich gehören uns die Tiere nicht. Ich will aber nicht „daran schuld“ sein, dass da unnötig kleine Katzen entstehen, wo die Tierheime eh schon überfüllt sind. Außerdem ärgert es mich auch, dass die Besitzer sich scheinbar keine Gedanken darum machen, ob ihre Tiere andere schwängern bzw geschwägert werden.
Nicht zuletzt befürchte ich ein bisschen, dass wir später die trächtige Katze bzw die Katzenbabies am Hals haben, sollte die Katze keinen Besitzer haben.
Nun die blöde Frage: Was tun?
Ich kann ja nicht einfach die Katzen fangen und kastrieren lassen, aber ich kann doch auch nicht einfach tatenlos zusehen? :-/
Wie sollten wir uns verhalten? Was könnten wir tun?
Viele Grüße,
Sue
Hallo Sue,
warum hast du Bedenken?
Aus Achtung vor fremdem Eigentum? Dann frage in der Nachbarschaft herum, wo die Katze hingehört oder spioniere ihr nach wenn sie dein Haus verläßt. Katzen haben in der Regel einen Bewegungsradius von max. 500m.
Geht es dir um die hohen Kosten, kannst du das Tierheim informieren. Die bezahlen in der Regel die Kastration und sind froh, wenn du die Katze dann adoptierst.
Alternativ gibt es auch für Katzen eine Pille (früher ca. 15 DM). Eigentlich als Vorsorge, aber man kann damit auch die Rolligkeit unterbrechen. Ist allerdings auf die Dauer von Jahren nicht das Mittel der Wahl.
Gruß Steffi
Hallo,
seit einigen Wochen besucht uns eine Katze. Wo sie herkommt
wissen wir nicht, wir nehmen aber an, dass sie einen Besitzer
hat, sie ist gut genährt und nicht verwahrlost, außerdem kommt
sie immer erst abends zu uns. Sie hat aber weder Tatoo noch
Chip.
Seit einigen Tagen nun rennt hier auch ein Kater rum. Er kommt
nicht zu uns rein, setzt sich nur auf die Terrasse und jammert
lautstark.
Hallo Sue,
wenn die Katze Freigängerin ist, was glaubst du, macht die, wenn du sie wieder nach draussen lässt?..
Sollte sie nicht kastriert sein, kannst du die Natur ohnehin nicht stoppen.
grüsse
dragonkidd
Hallo Sue,
sich herumwälzen, maunzen und andere Katzen beobachten sind an sich noch keine Zeichen für Rolligkeit. Meine beiden Kater (kastriert) machen genau das auch. Speziell, wenn ich nach Hause komme.
Viele Grüße
Anna
Hallo,
auch wenn eine Kastration wünschenswert wäre, darf man natürlich nicht die Katze von jemand anderem einfach kastrieren lassen. Frage also in der Nachbarschaft herum, wem das Tier gehört. Evtl. auch ein Halsband (bitte mit Gummizug/Sollbruchstelle) umlegen und daran eine Nachricht befestigen, dass man Dich kontaktieren soll.
Die nächste Frage: wem gehört denn der unkastrierte Kater? Kastration der Weibchen ist zwar wichtiger, aber auch der Kater tut seinen Teil zur unerwünschten Vermehrung der unkastrierten/verwilderten Katzen.
Gruß,
Myriam
Hallo,
warum hast du Bedenken?
- weil ich gelesen habe, dass das Sachbeschädigung ist. Wenn es mein Tier wäre wär ich nicht sonderlich begeistert, wenn jemand anderes ungefragt an ihm rumschnibbeln lassen würde
- wegen der Kosten, das Tier gehört uns nicht so ne Kastation kostet ja mal eben um die 100 € (ok, übernimmt ggf das Tierheim, danke für die Info)
- wegen der Pflege, wir müssten sie dann mindestens einen Tag bei uns drin behalten und ich möchte eine fremde Katze ungern bei mir einsperren
- kommt die Katze normalerweise zwischen 18 und 19 Uhr zu uns, wir müssten sie also über Nacht bei uns behalten, um am nächsten Tag zum TA fahren zu können
- wegen der Nachsorgeuntersuchungen, wieder das Einsperren über Nacht.
Bei dem Kater kommt hinzu, dass er (noch?) Angst vor uns hat, er ist nur an der Katze interessiert und kommt nicht näher als unbedingt nötig. Wobei mE gerade ein Kater kastriert gehört.
Aus Achtung vor fremdem Eigentum? Dann frage in der
Nachbarschaft herum, wo die Katze hingehört oder spioniere ihr
nach wenn sie dein Haus verläßt.
Sie verlässt uns immer über fremde Gärten, da kann ich schlecht hinterhersprinten *gg*
Und Nachbarn haben wir eine ganze Menge, von denen, die wir bisher gefragt haben weiß niemand, wem die Katze gehört. Alle zu fragen ist aber schlicht unmöglich.
Geht es dir um die hohen Kosten, kannst du das Tierheim
informieren. Die bezahlen in der Regel die Kastration und sind
froh, wenn du die Katze dann adoptierst.
Das ist mein Hauptproblem, ich will die Katze gar nicht adoptieren. Es ist ok, dass sie zu uns kommt, sie kann auch gerne Wasser und mal ein Leckerchen bekommen, aber falls sie einen Besitzer hat wollen wir sie dem nicht wegnehmen. In meiner Jugend hatten wir (u.a.) einen Freigänger, der von einer Familie eine Straße weiter einfach mit reingenommen und nicht wieder rausgelassen wurde. Das fand ich - auf deutsch - einfach zum Kotzen. Wenn ich also dran denke, dass das Tier vielleicht einer Familie mit Kindern gehört kann ich sie nicht einfach ruhigen Gewissens adoptieren.
Alternativ gibt es auch für Katzen eine Pille (früher ca. 15
DM). Eigentlich als Vorsorge, aber man kann damit auch die
Rolligkeit unterbrechen. Ist allerdings auf die Dauer von
Jahren nicht das Mittel der Wahl.
Da wären wir wieder bei Punkt 1, wenn es meine Katze wäre würde ich nicht vollen, dass fremde Leute ihr Medikamente einflößen.
Grüße
Sue
Hallo,
Sollte sie nicht kastriert sein, kannst du die Natur ohnehin
nicht stoppen.
selbst wenn er sie schon „erwischt“ haben sollte könnte man sie jetzt noch kastrieren lassen. Ist zwar nicht optimal, aber immer noch besser als ein weiterer unerwünschter Wurf, der im besten Fall im Tierheim, im schlimmsten in der Mülltonne landet.
„Ist eben natürlich“ reicht mir persönlich nicht, um ruhigen Gewissens wegzusehen.
Grüße
Sue
Hallo,
sich herumwälzen, maunzen und andere Katzen beobachten sind an
sich noch keine Zeichen für Rolligkeit. Meine beiden Kater
(kastriert) machen genau das auch. Speziell, wenn ich nach
Hause komme.
die Katze hat das aber bisher nicht gemacht, ihr Verhalten hat sich in den letzten Tagen recht schlagartig geändert. Zuerst haben wir gedacht, sie hätte sich irgendwo weh getan, weil sie allein mit ihren Lauten schon sehr an einen sterbenden Schwan erinnert.
Selbst wenn das erst die ersten Anzeichen einer baldigen Rolligkeit sein sollten finde ich es wichtig, sich frühzeitig Gedanken zu machen, gerade wenn es die Besitzer scheinbar nicht tun. Ich mache mir lieber einmal unnötige Gedanken, als dass ggf. entstandene kleine Kätzchen später vielleicht ertränkt oder erschlagen werden, weil sie niemand haben will.
Viele Grüße
Sue
Hallo,
Evtl. auch ein Halsband (bitte mit
Gummizug/Sollbruchstelle) umlegen und daran eine Nachricht
befestigen, dass man Dich kontaktieren soll.
daran hatten wir auch schon gedacht, ich hab nur die Befürchtung, dass sich das Kätzchen damit im nächsten Baum aufhängt. Selbst den Teilen mit Gummizug / Sollbruchstelle vertrau ich da nicht so recht. Sollten wir das einfach riskieren?
Die nächste Frage: wem gehört denn der unkastrierte Kater?
Wir haben keine Ahnung. Wir wissen nur, dass auch er keinem direkt angrenzenden Nachbar gehört. Wir wissen aber nicht mal, ob er vielleicht Tatoo oder Chip hat, weil er nicht zu uns kommt, er treibt sich nur im Garten rum, kommt eben so nah, dass er die Katze umwerben kann.
Viele Grüße,
Sue
daran hatten wir auch schon gedacht, ich hab nur die
Befürchtung, dass sich das Kätzchen damit im nächsten Baum
aufhängt. Selbst den Teilen mit Gummizug / Sollbruchstelle
vertrau ich da nicht so recht. Sollten wir das einfach
riskieren?
Ich bin kein Freund von Halsbändern, aber außer Nachbarn fragen sehe ich keine weitere Alternative. Eins fällt mir noch ein: die Katze könnte ja gechipt sein. Evtl. mal ein Chiplesegerät ausleihen, beim TA oder befreundeten Tierschützern. Ich glaube zwar kaum, dass jemand, der seine unkastrierte Katze rumlaufen lässt, diese gechipt und bei TASSO registriert, aber wer weiß …
Letztendlich gibt es kaum eine sichere Lösung. Entweder die Katze ist herrenlos, dann kannst Du sie gleich einfangen und beim Tierschutz abgeben, wo sie dann kastriert wird. Oder sie gehört wem, der sich um Vermehrung keinen Deut schert. Dann wäre sie woanders wohl besser aufgehoben. Das ist aber nur meine Meinung, und gibt nicht die aktuelle Rechtslage wieder (und das ist auch gut so!).
Die Frage ist eben, inwieweit Du Dich engagieren möchtest. Es gibt keinen Freibrief, keine Möglichkeit nachzuweisen, dass die Katze keinen Besitzer hat.
Gruß,
Myriam