Die Freundin meines Vaters hat sich nach Tod ihres alten Hundes (so ein kleiner, der Aussieht wie der aus der Cäsar-Werbung ) einen Welpen zugelegt, Labrador-Bernersennenmischling.
Der Hund ist ja ziemlich niedlich *g* aber leider auch sehr dominant. Ich komm da jetzt mal so alle 2 Wochen oder so auf Besuch und springt der Hund mal ordentlich an mir hoch, hängt sich an meine Jacke, ‚erlegt‘ meine Schuhe und beisst mir auch schon mal in den Zeh wenn ich mal nicht aufpasse.
Natürlich ist der Hund noch ein Welpen, verspielt und wie gesagt ziemlich dominant, aber das nervt echt.
Nachdems nicht mein Hund ist und ich ja bei ihnen zu Gast bin kann ich den Hund auch nicht die ganze Zeit ‚ausschimpfen‘.
Mein Vater kriegt schon hin und wieder mal nen Rappel und sperrt den Hund weg, was aber seine Freundin anscheinend nicht so gern sieht.
Was kann ich da machen? Ich will doch nur meine Schuhe schützen *g*
Die Freundin meines Vaters hat sich nach Tod ihres alten
Hundes (so ein kleiner, der Aussieht wie der aus der
Cäsar-Werbung ) einen Welpen zugelegt,
Labrador-Bernersennenmischling.
Der Hund ist ja ziemlich niedlich *g* aber leider auch sehr
dominant. Ich komm da jetzt mal so alle 2 Wochen oder so auf
Besuch und springt der Hund mal ordentlich an mir hoch, hängt
sich an meine Jacke, ‚erlegt‘ meine Schuhe und beisst mir auch
schon mal in den Zeh wenn ich mal nicht aufpasse.
Natürlich ist der Hund noch ein Welpen, verspielt und wie
gesagt ziemlich dominant, aber das nervt echt.
Nachdems nicht mein Hund ist und ich ja bei ihnen zu Gast bin
kann ich den Hund auch nicht die ganze Zeit ‚ausschimpfen‘.
richtig, das sollte dem Besitzer überlassen werden, doch hab ich auch ne Freundin mit ner Pittihündin die am Tisch bettelt und schon ab und an hergeht und meinem Sohn so im vorbeilaufen die Brezel heimlich zu klauen versucht. Meine Freundin macht nur manchmal was, aber von mir gibts da ein scharfes „Pfui“ und eventuell eins aufn Deckel, das geht nämlich gar nicht.
Wenn die nix machen kannst Du das mit scharfen Ansagen versuchen und den Hund einfach ignorieren. Wenn alles nichts hilft kannst Du den Hund auch mal am Nackenfell packen und ihn kurz (aber nur kurz!!!) schütteln.
Half bei meinem damals super.
Mein Vater kriegt schon hin und wieder mal nen Rappel und
sperrt den Hund weg, was aber seine Freundin anscheinend nicht
so gern sieht.
Kann gut gehen, aber er sollte den Hund nicht wegsperren wenn Du kommst, das bauscht die Sache für den Hund so immens auf dass er erst recht aggressiv wird.
Klare Ansagen konsequent durchgeführt wirken meistens.
Was kann ich da machen? Ich will doch nur meine Schuhe
schützen *g*
Wie wäre es wenn Du Deine Schuhe vor betreten des Hauses ausziehst? Vielleicht ist der Hund ein notorischer Reinheitsfanatiker? *hihihihi* War nur Spass!
Ignoriere den Hund total! Lass dich nicht auf Machtspiele ein, kämpfe nicht mit dem Hund um deine Jacke oder deine Schuhe! Das wird er witzig finden und dich erst recht herausordern.
Das beste Mittel ist, ihn komplett zu ignorieren. Geh an ihm vorbei, begrüß ihn nicht, rede nicht mit ihm (auch nicht schimpfen), spiel nicht mit ihm. Lass ihn einfach links liegen! Das ist für den Hund ein ganz eindeutiges Zeichen, dass Du der Boss bist und er nicht machen kann, was er will.
Falls er zu grob wird, dich beispielsweise beißt oder deine Schuhe gerade zerfetzt, dann schnapp ihn dir und werf ihn auf den Rücken.
Damit zeigst du deine Überlegenheit. Der Hund wird das akzeptieren!
Es gäbe viel zu tun, um den Hund in die richtigen Bahnen zu lenken, wenn er so dominant ist. Das ist aber Aufgabe deines Vaters bzw. seiner Freundin. Nicht deine. Wenn es dir echt nur darum geht, bei Besuchen Ruhe zu haben, ist absolute Ignoranz das beste Mittel.
Natürlich darfst/solltest du dich aber mit dem Hund beschäftigen, wenn er etwas Tolles macht! Aber nur dann!!!
Galli
Wenn alles nichts
hilft kannst Du den Hund auch mal am Nackenfell packen und ihn
kurz (aber nur kurz!!!) schütteln.
Half bei meinem damals super.
Ich kann mich hierbei nur wiederholen. Kann sein, dass das bei deinem Hund funktioniert hat. Eine eindeutige Botschaft vermittelt es Hunden in der Regel aber nicht. Im Gegenteil! Ich würde davon abraten, den Hund am Nacken zu schütteln.
Sinnvoller ist es, ihn auf den Rücken zu werfen. Das versteht er auf jeden Fall!
Grüß Dich Yvonne,
stimme dir zu bis auf einen Tipp:
Laß bitte das Schüttel aus deiner Aussage raus.
Nackenschütteln bedeutet aus Sicht des Hundes Todschütteln. Spielbeißen in den Nacken sieht so aus daß festbiß stattfindet und dann runtergezogen wird. Dies ist aber ebenfalls ein Ausschnitt aus einer Jagdsequenz wewlchen wir nicht nachmachen sollten es sei denn wir haben Ahnung.
Siehe hierzu auch Bloch, Hallgren, Ruugaas
Bis bald
Okay, okay, lasst das mit dem schütteln bleiben, sprach aus eigener Erfahrung (bei mir wars ne gute).
Eventuell ists bei den meisten Hunden doch besser sie auf den Rücken zu werfen.
Yvonne (die sich ja gerne belehren läßt wenn was geschriebenes falsch war!)
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Das war auch meine erste Idee… leider sieht er das erst recht als Herausforderung meine Aufmerksamkeit auf ihn zu lenken. Und spätestens wenn er auf meine Zehen losgeht wirds mit dem ignorieren schwer *g* (Naja und auch schon vorher… schon mal einen riesigen Welpen an der nagelneuen Jacke hängen gehabt? *g*)
Lass dich nicht auf Machtspiele ein,
kämpfe nicht mit dem Hund um deine Jacke oder deine Schuhe!
Das wird er witzig finden und dich erst recht herausordern.
DAS stimmt.
Schuhe gerade zerfetzt, dann schnapp ihn dir und werf ihn auf
den Rücken.
Hab ich auch schon gemacht, das wirkt für ca. 10 Minuten. Da is er dann mal skeptisch und verzieht sich (um seine Wut zb. an der Katze auszulassen) und dann geht das ganze von vorne los.
Wenn es dir echt nur
darum geht, bei Besuchen Ruhe zu haben, ist absolute Ignoranz
das beste Mittel.
*sfz* Wenn er doch so süsse Knopfaugen hat *g*
Naja werd morgen oder übermorgen eh wieder vorbeikommen, werd den ‚Auf-den-Rücken-Wurf‘ inzwischen an meinen Stofftieren üben
Hatte nen Podencomix bei dem alles ignorieren und auf den
Rücken werfen auch nix brachte!
Wichtig sind ja auch Timing und Art und Weise der Aktionen! Wenn ich meinen Hund z.B. über Tage ignoriere, dann ist das Tierquälerei und nichts weiter (unterstelle ich dir jetzt natürlich nicht). Wenn ich ihn aber gezielt nur in bestimmten Situationen ignoriere, also das Ignorieren sich auf die Handlung und nicht auf den Hund selbst bezieht, dann hat das Sinn. Genau wie bei dem Rückenwurf. Ich muss den richtigen Moment abpassen und ihn nicht 5 Minuten später umwerfen, sondern genau in dem Moment, in dem er etwas unerwünschtes tut. Nicht früher und nicht später. Das ist oft schwer zu handhaben, weil der Hund meistens auch dann vor einem weg läuft. Dann hat es natürlich wieder keinen Sinn…
Genauso verhält es sich, wenn ich den Hund alle Nase lang umwerfe, wenn mir etwas nicht passt. Der Rückenwurf ist nur für die wirklich schlimmen Sachen gedacht und nicht als Erziehungsmittel in allen Lebenslagen. Zudem muss der Hund liegen bleiben, ich muss ihn am Boden halten können. Auch wenn er zappelt.
Das ist natürlich auch wieder schwer.
Der Clou ist, dass alles zur richtigen Zeit und auf die richtige Art und Weise geschehen muss. Sonst bringt es gar nichts.
Aber verstehen tut es jeder Hund, das ist genetisches Potential.
Gruß, Galli
Hatte nen Podencomix bei dem alles ignorieren und auf den
Rücken werfen auch nix brachte!
Wichtig sind ja auch Timing und Art und Weise der Aktionen!
Das weiß ich auch.
Wenn ich meinen Hund z.B. über Tage ignoriere, dann ist das
Tierquälerei und nichts weiter (unterstelle ich dir jetzt
natürlich nicht). Wenn ich ihn aber gezielt nur in bestimmten
Situationen ignoriere, also das Ignorieren sich auf die
Handlung und nicht auf den Hund selbst bezieht, dann hat das
Sinn. Genau wie bei dem Rückenwurf. Ich muss den richtigen
Moment abpassen und ihn nicht 5 Minuten später umwerfen,
sondern genau in dem Moment, in dem er etwas unerwünschtes
tut. Nicht früher und nicht später. Das ist oft schwer zu
handhaben, weil der Hund meistens auch dann vor einem weg
läuft. Dann hat es natürlich wieder keinen Sinn…
Genauso verhält es sich, wenn ich den Hund alle Nase lang
umwerfe, wenn mir etwas nicht passt. Der Rückenwurf ist nur
für die wirklich schlimmen Sachen gedacht und nicht als
Erziehungsmittel in allen Lebenslagen. Zudem muss der Hund
liegen bleiben, ich muss ihn am Boden halten können. Auch wenn
er zappelt.
Klar, was Du schreibst iat schon richtig.
Trotzdem denke ich dass die Rückenlage für den Hund am schlimmsten ist da sie die unterwürfigste Situation überhaupt ist, und den Hund dann dabei auch noch festzuhalten finde ich persönlich halt nicht so gut.
Hab mich jetzt auch mal im Bekanntenkreis umgehört ide ebenfalls Hunde haben. Wenn da mal einer richtig Scheiße gebaut hat (auch versuchtes beißen oder ähnliches), als Welpe, wurde er auch meistens am Nackenfell gepackt. Die haben das auch so verstanden wie meiner.
Ich weiß auch nicht…
Klar, wenn meine Freundin zu nem Hund nach Hause muss der die Besitzer und Besuch beißt, müssen wir um dem Hund das abzugewöhnen ihn auch auf den Rücken bringen. Das klappt auch ganz gut, nur sind das meistens schon erwachsene Hunde, bei denen das mit dem Nackenfell eh nicht funktionieren würde. Die versuchen es aber sofort wieder wenn man sie dann losläßt - das Spiel fängt also von neuem an und geht solange bis er Ruhe gibt. Kann man aber nicht bei jedem Hund so machen, das möchte ich hier ausdrücklich betonen.
Nur hatten wir jetzt schon 3 Fälle wo man dies so machen mußte.
Das ist natürlich auch wieder schwer.
Der Clou ist, dass alles zur richtigen Zeit und auf die
richtige Art und Weise geschehen muss. Sonst bringt es gar
nichts.
Klar, der Hund verbindet ne Strafe nur mit dem was er innerhalb der letzten 2 sekunden gemacht hat, wenn man da zu spät reagiert ists sch…!
Aber verstehen tut es jeder Hund, das ist genetisches
Potential.
Naja, kann sein, aber bei meinem Podencomix half das alles nix.
Dem war glaub sein genetisches Potential egal. hihi