Bei Fremdwährungsfinanzierungen nehmen Sie Ihren Kredit statt in Euro in einer Fremdwährung, zum Beispiel im Schweizer Franken oder Japanischen Yen, wobei der Kreditbetrag bei der Bank für die Auszahlung sofort in Euro konvertiert wird.
Rückgeführt wird der Kredit in jener Währung, in welcher dieser aufgenommen wurde, wofür die erforderlichen Devisen gekauft werden.
Nun meine Frage :
Können/werden von der Bank üblicherweise hier versteckte Kosten
einberechnet werden? Wenn also die Bank pro Quartal die Fremdwährung kauft um fürs Darlehen die Zinstilgung durchzuführen?
Quasi Kursumrechnung mit Aufschlag?
Hi
Nun meine Frage :
Können/werden von der Bank üblicherweise hier versteckte
Kosten
einberechnet werden? Wenn also die Bank pro Quartal die
Fremdwährung kauft um fürs Darlehen die Zinstilgung
durchzuführen?
Quasi Kursumrechnung mit Aufschlag?
Hm, versteckt werden diese Kosten üblicherweise nicht, sondern am Kreditvertrag ausgewiesen - und ja, man bezahlt normalerweise bei jeder Tilgung Gebühren für die Konvertierung von EUR in Fremdwährung. Dazu können dann auch noch höhere Abschlußkosten als bei EUR-Krediten kommen.
Aber wie geschrieben: Versteckt ist da nix. Steht alles im Kreditvertrag. Zumindestens sollte das bei einer Bank so sein.
Bei windigen Kreditvermittlern könnte das natürlich anders sein.
Nein, ich erwähne jetzt nicht die Kunden, die heulend und zähneknirschend schnellstens versuchen ihren tollen 0,5 % Zinsen Fremdwährungskredit wieder zu einer Bank umzuschulden, weil zu diesen 0,5 % Zinsen enorme sonstige Spesen gerechnet werden, die in den Werbeaussendungen nicht stehen.
Das gehört zwar nicht zu Deiner Frage, aber der Hinweis sei mir als Warnung gestattet. Fremdwährungskredite sind durch das Kursrisiko ohnehin schon riskant genug.
Gruß
Edith
Ich habe schon seit 8 Jahren einen Fremdwährungskredit laufen und habe mir so wie Vater Staat schon jede Menge Kohle damit erspart.
Ich weiß… Glück gehabt. Man kann auch an der Eigenschaft Furcht sterben:smile:
Dennoch hätte ich noch 2 Fragen:
-
Wie genau stellt eine Bank diese Berechnung an?
Also sie kauft Schweizer Franken mit dem Euro. Welcher Kurs wird hier herangezogen? Kann man den aus sparkasse.de heranziehen? Wie hoch ist dann der Aufschlag? Nennt man dann dies auch Konvertierungskosten?
Weil diese fallen ja lt. Bank nur als einmalige Nebengebühr an.
-
Ist das dann die Geschichte mit der Rundungsklausel?
Kann mir das jemand anhand eines Bsp. erklären?
Vielen Dank vorab. Gruß Christian
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Hi
Ich habe schon seit 8 Jahren einen Fremdwährungskredit laufen
und habe mir so wie Vater Staat schon jede Menge Kohle damit
erspart.
Dann gratuliere ich Dir. 
Ich weiß… Glück gehabt. Man kann auch an der Eigenschaft
Furcht sterben:smile:
*schmunzel* Das stimmt allerdings.
Dennoch hätte ich noch 2 Fragen:
- Wie genau stellt eine Bank diese Berechnung an?
Also sie kauft Schweizer Franken mit dem Euro. Welcher Kurs
wird hier herangezogen?
Grundlage für die weitere Kalkulation ist der Kurs, den die Bank aktuell (also zum Berechnungszeitpunkt) für den Franken am Markt zahlen müßte. Dabei ist es dann egal, ob die Bank tatsächlich Franken kauft oder einen „Eigenbestand“ hat.
Kann man den aus sparkasse.de
heranziehen?
Ich habe auf der Seite keine Kurse gefunden. Allerdings habe ich sie mir nur oberflächlich angesehen.
Aber sehr wahrscheinlich kannst Du sie nicht heranziehen, da es sich kaum um Echtzeitkurse handeln dürfe.
Wie hoch ist dann der Aufschlag?
Hängt von der Bank und der Bonität des Kunden ab.
Nennt man dann
dies auch Konvertierungskosten?
Wie diese Kosten benannt werden, ist auch Banksache.
Banken können da sehr erfinderisch sein
)
- Ist das dann die Geschichte mit der Rundungsklausel?
Kann mir das jemand anhand eines Bsp. erklären?
Auch das kommt darauf an, welche Rundungsklausel vereinbart wurde.
Gruß
Edith