Na, ich sag ja - sie sind so gebräuchlich, dass man nicht umhin kommt, sie zu benutzen. (Sie bringen einen - als spezielle „falsche Freunde“ - nur halt in der jeweiligen Fremdsprache durcheinander). Immerhin - meine Oma sagte noch „Haarschneider“ - und ich hab trotzdem verstanden, was sie meinte…
Gruß aus dem Norden
Reinhard
Ich stimme dir zu, auch wenn ich es mittlerweile etwas gelassener (altersmilde!?!) sehe 
Gruß aus dem Norden
Reinhard
Darf ich auch noch mal meinen Senf dazugeben?
Jaja, die ‚handies‘, oder im Deutschen wohl ‚handys‘ gehen mir schon etwas auf die Nerven, noch viel mehr tut’s die ‚bodybag‘ (engl fuer Leichensack). Und natuerlich die echt peinsamen Verpatscher von Leuten, die meinen, mit Fremdwoertern umgehen zu koennen.
War das nicht Kohl, der sagte ‚die Wirklichkeit ist anders als die Realitaet‘?
Anyway, in den USA hat mal nen Typ fast seinen Job verloren, weil er dafuer zustaendig war, training manuals fuer die Angestellen einer Fast-food-Kette zu erstellen. Was an sich ja noch kein Problem ist. Nur hat er in einem Bericht an seinen Vorgesetzten von den neuen ‚paedagogical approaches‘ geschrieben, die er eingefuehrt haette.
Paedagogik ist ja im Deutschen ein relativ allgemeinbekannter Begriff - paedagogy im Englischen leider ueberhaupt nicht.
Nun ja, der Vorgesetzte hat das mit paedophile verwechselt, welcher halt an kleinen Kindern mehr Interesse hat als er soll.
Der Typ sollte daraufhin entlassen werden, und als das Missverstaendnis dann endlich klarwurde, schickte der Vorgesetzte ein memo an alle Angestellten - in company communications sollten bitte nur Woerter verwendet werden, die man auch in der Sonntagszeitung finden wuerde.
Tja, der Typ hatte die Nase voll & kuendigte zwei Monate spaeter - his notice (die Kuendigung) bestand aus aus der Sonntagszeitung ausgeschnittenen, auf Papier aufgeklebten Woertern…
Gruss aus Dublin,
Isabel