Hallo!
Früher waren doch im Deutschen zahlreiche aus dem Französischen entlehnte Ausdrücke gebräuchlich, sie galten als chic
Bestimmt hatte man damals auch ein elegantes Wörtel für edle Papierwaren oder speziell Geschenkpapier. „Papeterie“ für Schreibwarenladen ist mir noch vertraut, sagt man aber heute wohl nur noch in der Schweiz?
Danke & Gruß,
Eva
Für Geschenkpapier kenne ich kein elegantes Fremdwort –
und auch kein unelegantes (sperriges).
„Papeterie“ für Schreibwarenladen …
Ja, in der Schweiz noch flächendeckend im Gebrauch.
Das Wort „Papeterie“ hat übrigens noch eine zweite
Bedeutung: ein hübsches Set mit speziellen Briefbogen
und dazu passenden Couverts (natürlich auch
französisch!) in einem Mäppchen – zum Schenken
geeignet.
zur Papeterie gibt es einen netten Witz aus der Schweiz, den man sich dort
erzählte, als Ruedi Minger Mitglied des Nationalrats wurde – ein Aufsteiger aus
eher ländlicher Umgebung:
Ihm, der auf dem diplomatischen Parkett natürlich so seine Probleme hatte, wurde
der päpstliche Gesandte vorgestellt. Bei der Verabschiedung gab Minger – so wurde
ihm angedichtet – diesem in bestem Französisch mit auf den Weg, er solle schöne
Grüße ausrichten an „… Monsieur le Pape, Madame la Papesse et toute la
Papeterie!“
Hallo Eva,
Ich kenn nur papier-cadeau. Das ist Geschenkpapier im allgemeinen Sinne. Dann gibts noch Bezeichnungen je nach Motiv z. B. Kindergeschenkpapier mit motifs enfants, Weihnachtspapier motifs noel usw.
Tipp:
Wenns nix war, nimm einfach nen kräftigen Schluck Sprudel (eau mineral naturell?)
Wenns nix war, nimm einfach nen kräftigen Schluck Sprudel (eau
mineral naturell?)
Hallo, Norbert!
Danke für Dein Input. Dieses „cadeau“ war das Wort, das mir durch’s Hirn spukte, ohne Gestalt annehmen zu wollen. Jetzt hab ich’s
Was das „eau mineral naturell“ angeht, so halte ich’s bei cerebralen Ladehemmungen mit einem anderen Wässerchen:
"Single Malt Whisky - Das Wort Whisky, erstmalig 1736 erwähnt, leitet sich vom Schottisch-Gälischen uisge beatha ab (gesprochen: uschke bäha, auch uschkeba) bzw. vom Irischen uisce beatha (gesprochen: ischke baha oder ischke ba) und bedeutet Lebenswasser (uisge / uisce = Wasser, beatha = Leben). „Wasser des Lebens“ heißt uisge / uisce na beatha. Die anglisierte Form usquebaugh hat sich aus der gälischen Ausspracheform uskeba entwickelt, wie man es oft auch in Schottland, Irland und Wales bei Ortsnamen vorfindet, wird aber heute uskvebaw (‚u‘ wie in cut, ‚aw‘ wie in law) oder yuskibaw gesprochen. Andere Schreibweisen sind z. B. usqu(a)ebach und usquaebae. Der Begriff war bereits im 16./17. Jahrhundert geläufig. Man verstand darunter aber nicht nur Whisky im eigentlichen Sinne, sondern auch andere Brände mit Würzzusätzen.