hier (wo auch sonst) wurde kürzlich erklärt, warum die POMMES FRITES auf Englisch FRENCH FRIES heissen - obwohl sie nicht aus Frankreich, sondern aus Belgien kommen.
Es hatte mit einem englischen Wort für spalten, aufschneiden oder so zu tun. Da ich es einem Freund erklären wollte, der es mir wegen meines unvollständigen Halbwissens aber nicht geglaubt hat, wäre ich dankbar für nochmalige Erklärung oder Link zum alten Thread.
Ansonsten: Prost Neujahr und guten Appetit…
Die Bezeichnung kommt davon, daß Thomas Jefferson das Rezept in Paris aufschnappte und in die Staaten mitnahm. Bei irgendeinem Dinner im Weißen Haus sah das Menu ‚potatoes served in the French manner‘ vor und schwupps hatten die Fritten den Namen ‚French fries‘ wech.
der Begriff leitet sich aus der Schnittform der Pommes ab, nicht wie landläufig angenommen aus der französischen Herkunft.
Potatoes that have been cut into thick to thin strips, soaked in cold water, blotted dry, then DEEP-FRIED until crisp and golden brown. They are called pommes frites in France and chips in Britain. The name does not come from the fact that their origin is French, but because the potatoes are „frenched“ — cut into lengthwise strips. Other versions of french-fried potatoes are shoestring potatoes (matchstick-wide) and steak fries (very thick strips).
Gruß Mucke
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*grrrrrrr* renne ich jetzt tatsächlich seit Jahren mit den falschen Infos durch die Gegend? Die Jefferson-Variante hat mir nämlich mal ein Ami erzählt.
Falls jemand das Folgende interessant oder hilfreich findet:
Als ich jung war und die Erde nocht nicht ganz abgekuehlt hatte, sagte man „french fried potatoes.“ Zu welchem Zeitpunkt das sich in „french fries“ im Volksmund geaendert hat, weiss ich nicht. Irgendwie geschah das, ohne dass ich es merkte. Hmmm.
das war mir neu. Ist hochinteressant!
Ich weiß nicht, ob man noch erzählen sollte, wie die belgischen Hausfrauen und Mütter darauf kamen, die Kartoffeln so zuzurichten, aber ich tus einfach mal.
In den Familien gab es für den Winter über einen Vorrat an eingelegten kleinen Fischen, die in Fett gebraten eine beliebte Speise darstellten.
Sei es nun, weil die Kinder die sehr salzigen Fische nicht so gern aßen, aber auch so etwas Ähnliches haben wollten, oder weil man den wertvollen Vorrat strecken wollte, oder weil der Vorrat an Fischchen schon alle war und man Ersatz brauchte, jedenfalls brieten die Mütter irgendwann einmal Kartoffeln in Form von kleinen Fischchen an.
Insofern haben wir hier auch die Vorläufer der Fischstäbchen vor uns.
Die ersten Pommes frites dürften also wesentlich dicker gewesen sein als wir sie heute kennen. Die werden heute ja mechanisch geschält und geschnitten.
Bei uns zu Hause gab es, wenn es Fisch gab, für die, die keinen Fisch mochten, sogenannte „Griesstepperle“, das waren wie Fische geformte Griesfladen, die, wie die Fische in heißem Fett gebacken, wunderbar schmeckten. Ich habe stets Fisch und Fischersatz gegessen.
wie könntest Du mich langweilen?
Auch diese Geschichte finde ich höchstinteressant.
Interessant ist allerdings auch, was einem auf den hiesigen Weihnachtsmärkten als original belgische Pommes Frites pfeilgeboten wird. Nicht nur die sündhaft teuren Preise irritieren mich, sondern auch die Tatsache, dass am nächsten Stand die gleiche Ware unter original holländischen Pommes angeboten wird.
Hier in KA gibt es einen Laden, der sich „die fritte“ nennt und auch so schöne dicke Pomfritz verkauft, allerdings in diesen unhygienischen Papiertüten, was ich furchtbar finde.
Und die Verkäufer, obwohl alle Ausländer, zeigen deutsche Sturheit und weigern sich, die Fritten in einer Schale zu verkaufen; so muss ich also drauf verzichten.
Ich finde diese Tüten unhygienisch, weil ich jedesmal, wenn ich aus einer solchen esse, nicht nur meine Finger, sondern auch noch Hemd, Jacke und Hose und bisweilen noch die Schuhe bekleckere.
Das passiert mir bei Schalen auch, aber nicht so oft und so sehr.
Ich finde diese Tüten unhygienisch, weil ich jedesmal, wenn
ich aus einer solchen esse, nicht nur meine Finger, sondern
auch noch Hemd, Jacke und Hose und bisweilen noch die Schuhe
bekleckere.
*lach*
Das klingt nach mir, als ich versuchte meinen ersten Doppelwhopper zu essen
Es liegt also an mir, nicht an den Tüten.
Nimms gelassen, sei froh, dass du dich nicht auch noch mit abreibender Druckerschwärze von englischen Zeitungen einsaust
lieben Gruss
Marion, bekennender Fish & Chips mit Essig Fan