Frequenz-Kalibrator gesucht

Moin Moin,

ich habe in meinem Meßmittelbestand ein Gerät zur Überprüfung von Zahnriemenspannungen. Es nimmt die vom Riemen erzeugten Schwingungen, nach dem Anzupfen im Stillstand, über ein Mikrofon auf und gibt mir eine Hertzzahl aus. Die Schwingungen bewegen sich in einem Bereich von 30-70Hz. Um die Richtigkeit der Angaben und die Funktion des Gerätes zu prüfen dachte ich an eine Stimmgabel oder ähnliches.

Gibt es Stimmgabel in diesem Bereich oder kennt jemand eine andere preiswerte und sicher Lösung?

Vielen Dank im Voraus
Gruß Harald

Moin Moin,

ich habe in meinem Meßmittelbestand ein Gerät zur Überprüfung
von Zahnriemenspannungen. Es nimmt die vom Riemen erzeugten
Schwingungen, nach dem Anzupfen im Stillstand, über ein
Mikrofon auf und gibt mir eine Hertzzahl aus. Die Schwingungen
bewegen sich in einem Bereich von 30-70Hz. Um die Richtigkeit
der Angaben und die Funktion des Gerätes zu prüfen dachte ich
an eine Stimmgabel oder ähnliches.

Gibt es Stimmgabel in diesem Bereich oder kennt jemand eine
andere preiswerte und sicher Lösung?

Wenn Dir eine Frequenz reicht, geht es ganz einfach:
Mit der allgegenwärtigen Netzspannung steht Dir eine relativ genaue 50-Hz-Referenzfrequenz zur Verfügung. Wenn Du die Netzspannung, z.B. mit einem Klingeltrafo auf unter 10V heruntertransformierst und eine Lautsprecherbox dranhängst, hast Du einen sauberen 50-Hz-Brummton. Evtl. mußt Du noch einen Widerstand in Serie schalten, damit Dir nicht gleich die Ohren abfallen :~}

Jörg

Hi Harald,

ich habe in meinem Meßmittelbestand ein Gerät zur Überprüfung
von Zahnriemenspannungen. Es nimmt die vom Riemen erzeugten
Schwingungen, nach dem Anzupfen im Stillstand, über ein
Mikrofon auf und gibt mir eine Hertzzahl aus. Die Schwingungen
bewegen sich in einem Bereich von 30-70Hz. Um die Richtigkeit
der Angaben und die Funktion des Gerätes zu prüfen dachte ich
an eine Stimmgabel oder ähnliches.

Gibt es Stimmgabel in diesem Bereich oder kennt jemand eine
andere preiswerte und sicher Lösung?

Ich weiß nicht ob es das richtige für dich ist. Aber in der Technischen Akustik gibt es Kalibriergeräte für Mikrofone um Meßsignal und Kalibrierkurve aufzunehmen. Es sind Festfrequenzschwingquarze die eine definierte Frequenz (meine es ist der Kammerton A, 440Hz) bei festem Pegel (ca. 100dB) liefern.
Keine Ahnung was die genau kosten, schätze das sie so 300 - 400,- DM schon kosten werden. Aber du hast eine ziemlich genaue Frequenz. Soweit zur Ingenieurslösung.

Vorschlag vom Studenten in mir : Kauf dir ne AudiotestCD (kostet ca. 50 DM) und spiel sie über einen stationären CD-Player ab und kalibrier damit dein Gerät. Ne anständige Fehlerkurve gehört halt noch dazu.

Gruß Ingo

Moin,moin zurück,
versuchs mal mit der sog. Kundt’schen Röhre, auch Kundt’sches Staubrohr genannt. Dat Dingen hat ne Eigenfrequenz abhängig von der Schwingungslänge. Mit nem simplen Korken, der in die Röhre raus- und reingefahren wird, kannste die Eigenfrequenz einstellen. Wennste die Resonanzfrequenz triffts, wirste mit einlegtem Staub die Freuquenz anhand der Wellenberge und - täler ausmessen können.
Analog könnste mitem Mikro die Frequenz aufnehmen und aufm Oszillographen darstenne, mittem Transientenrecorder kannste sogar die Abklingkurve darstelle und ananlysieren. Kann fallweise Hinweise auf Materialfehler geben.
Messtechnisch ein bisschen Aufwand, kann sich aber lohnen.

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