Auch auf die Gefahr hin, dass dieser Artikel hier nicht ganz richtig platziert ist, moechte ich hier meine tiefe Trauer um eine herausragende spirituelle Persoenlichkeit der Kirche, Frere Roger bekunden.
Frere Roger hat es geschafft, Christen, Protestanten und Orthodoxe zu vereinen. Im taeglichen Leben und Gebet, Tag fuer Tag. Er war ein Hoffnungsbringer. Er hat neue Massstaebe gesetzt. Er hat Tausenden von Jugendlichen auf der Suche nach ihrem Sinn im Leben geholfen. Ohne Drohungen und ohne Versprechungen, denn Frere Roger hatte nichts mit Dogmen zu tun. Er lebte und lehrte Liebe und Mitgefuehl, Verantwortung und Handeln.
ich hab´s heute morgen im Fernsehen mitbekommen.
Auch ich als Nichtkirchenmitglied und scharfer Kritiker der meisten Kirchen zolle ihm großen Respekt für sein Werk und Wirken.
Gäb´s mehr von seiner Sorte würden sich weniger die Köpfe einschlagen wegen des „wahren“ Glaubens.
an Frere Roger fand ich besonders die Verbindung zwischen persönlicher Spiritualität und politischem Handeln faszinierend.
Er hatte eine Sprache, die unabhängig von konfessionellen Zugehörigkeiten verstanden wurde.
Nach Taize kamen ja nicht nur Christen, sondern auch Atheisten, Kommunisten, Buddhisten, Muslime …