Ich war heute abend bei einem Quiz, wo folgende Behauptung
aufgestellt wurde:
„Wenn weibliche Frettchen laeufig werden und mangels Partner sich
nicht paaren koennen, verenden sie.“
Frettchen haben wie Igel, Katzen und südamerikanische Kameliden eine so genannte „Reflexovulation“. D.h. der Eisprung erfolgt erst durch den Deckakt. Fehlt dieser mangels Partner, stirbt der überreife Follikel irgendwann ab. Dadurch kann es zu Zystenbildung am Eierstock und als mögliche Folge zur Gebärmutterentzündung oder -vereiterung kommen, was durchaus lebensbedrohlich werden kann.
Es kann zu Komplikationen kommen muss aber nicht. Man empfiehlt weibliche Tiere, die nicht für die Zucht gedacht sind zu kastrieren.
super, diese wissenschaftliche Erklärung. Außerdem spielt da der Hormonhaushalt auch noch eine große Rolle. Ich kenne diesen Begriff als Dauerranz, die zwar nicht zwingend ist aber doch sehr wahrscheinlich. Ich habe drei Frettchen - und meine Mädels sind kastriert.
Liebe Grüße
Carina
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