Ein guter Freund von mir hat ein Problem, ich würde ihm gerne helfen weiss aber nicht wie.
Es geht um folgendes: Er hat seit 3 Monaten eine Freundin von der er sich jetzt aber trennen möchte. Das Problem ist nur dass besagte Freundin psychisch krank ist und an SVV leidet. Als er sie auf eine bevorstehende Trennung angesprochen hat, hat sie mit Selbstmord gedroht und um es sozusagen noch zu unterstreichen sich die Arme aufgeritzt und dass ziemlich tief.
Ich weiss nicht inwieweit ihre Drohungen ernst zu nehmen sind da ich das Mädel zu wenig kenne.Auch über den familiären Background ist mir wenig bekannt, ich weiss nur dass es öfter Streit mit der Mutter gibt.
Außerdem tritt SVV seit dem 14. Lebensjahr auf.
Auch wenn es für Aussenstehende schwer zu beurteilen ist, was soll ich meinem Freund raten?
War schon mal jemand in so einer Situation?
auch wenn es hart klingt…wenn sie wieder mit Selbstmord droht den Notarzt rufen und auf den drohenden Selbstmord / Eigengefährdung hinweisen.
Wenn sie wirklich psychisch krank ist rettet er ihr damit das Leben.
Wenn sie es nicht ist und eine Show abzieht kann sie mal eine Nacht in der Aufnahmestation darüber nachdenken ob das der richtige Weg ist mit Beziehungsproblemen umzugehen.
Das Einzige was ich dir dazu sagen kann, ist die junge Frau dazu
aufzuforden und sie darum zu bitten, dass sie qualifizierte Hilfe
annimmt, qualifizierte Hilfe, keine Familienmitglieder oder einen
unerfahrenen Freund, richtig qualifizierte Hilfe annehmen, weil sie
diese Hilfe gerade braucht und aufsaugen wird wie ein Schwamm und
alle, die sie unterstützen und sie lieben ihr das beste wünschen und
dazu braucht sie nun mal qualifizierte Hilfe, drunter geht es nicht,
weil nur qualifizierte Hilfe in der Lage ist, ihr zu helfen. Diese
Hilfe möge sie annehmen und auch für sich einfordern.
Gruß
Sprite
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fangen wir erst einmal mit der Freundin an. Sicherlich befindet diese sich in psychiatrischer Betreuung, falls nein, dann wäre - ggf. eine stationäre - angesagt.
Sollten weiterhin Selbstmorddrohungen ausgesprochen werden, dann die Polizei hinzuziehen, denn hier besteht Eigengefährdung. Da das Alter der Freundin nicht bekannt ist, denke ich mir mal, dass dieses Druckmittel schon länger angewandt wird um Ziele zu erreichen und wer von Selbstmord spricht, begeht ihn meistens nicht.
Für den Freund gilt, da die Beziehung so oder so am Ende ist, unter keinen Umständen sich weiter unter Druck setzen lassen. Egal was er macht, es wird immer wieder kommen „dann bringe ich mich halt um“ oder sie fängt das ritzen an. Irgendwann ist der Partner dann auch ein Fall für den Therapeuten.
Mag hart klingen, aber bei diesen Erkrankungen ist Eigenschutz angesagt.
laaaang…
Der einzige Ratschlag, den ich wirklich verantworten kann:
Er soll zu einem Psychologen o.ä. gehen - möglichst schnell - und sich beraten lassen (das ist nicht unüblich). Wenn er keinen brauchbaren findet ist ein Umweg über den Hausarzt oder die Ambulanz der nächsten Klinik möglich.
Eine sehr gute Anlaufstelle (noch vor dem Psychologen) ist in -> einigen splashen, Trigger).
das ist eindeutig und völlig falsch. es ist nachgewiesen das der großteil der suizidalen die es auch ausgefürht(!) haben, vorher in irgendeiner form es kund taten.
So, und jetzt kommen die Ratschläge, die ich nicht
verantworten kann… *g* ich distanziere mich hiermit
ausdrücklich von mir selbst .
das ist auch gut so, denn
Zunächst einmal glaube ich nicht, daß sie selbstmordgefährdet
ist. Trotzdem ziehe ich in Erwägung, daß sie einen scheinbaren
Suizid-Versuch unternehmen könnte, um sich selbst Nachdruck zu
verleihen (der dann wenn sie’s ganz doof anstellt vielleicht
aus Versehen doch klappt). Für wahrscheinlicher halte ich aber
einen halbherzigen oder gut durchdachten Versuch, der schaurig
wirkt und mehr auch nicht. Schließlich macht Selbstmord nur
halb so viel Spass, wenn man hinterher nicht mehr lebt um
mitzukriegen, wie die Umwelt reagiert
das ist wohl einer dieser ratschläge die ich gerne löschen möchte… denn das ist falsch, falsch , falsch - jeder selbstmordankündigung sollte ernstgenommen werden! und „halbherzige versuche“ SIND trozdem versuche und zählen auch vor dem gesetz als eigengefährdung denen nachgegangen werden muss - denn selbst wenn der tod nicht die eigentliche absicht ist, ist ein versuch ein klares zeichen von benötigter hilfe
…und doofe witze darüber sidn unangebracht…
und wenn die besagte freundin an SVV leidet - was ein zeichen für borderline oder eine persönlichkeitsstörung ist - ist aller höchste vorsicht geboten. man sollte in jedem falle das nicht als „aufmerksamkeitshasche“ abtun.
er soll ihre Familie und/oder engeren Freundeskreis deutlich informieren und dann ganz schnell die Biege machen. Alles andere bringt genau – nix. Ihm nicht und ihr nicht.
Klingt hart, aber was bleibt ihm sonst? Bei ihr bleiben, aus „Mitleid“, und sich damit erpressen lassen, sich zum Spielball machen lassen, mehr als er schon ist?
Achja, falls die Situation das nächste Mal eskaliert: Rettungsdienst und Polizei rufen, warten bis die da sind, denen die Situation schildern und dann abhauen und nicht wiederkommen. Auch nicht mehr ans Telefon gehen oder sonstwas. Wenn’s auf dem Herzen liegt, von mir aus noch nen Brief dalassen, in dem er seine Lage schildert. Die sanfte Tour zieht wohl kaum.
ER muss mit ihr abschließen. Sie wird’s nicht tun.
Du kannst nicht Verantworten, einen Ratschlag zu geben (auch und erst Recht, wenn Du -rein hypothetisch- ein Interesse an der Trennung hast).
Der Freund benötigt dringend professionelle Hilfe, nicht nur, weil er eine EIGENE Entscheidung finden muss; auch, weil er durch die Situation psychisch beschädigt werden kann.
Dort werden auch Dinge geklärt, ob der Freundin gehplfen werden kann bzw. muss.
Halte Dich bitte daraus:
Negative Folgen kannst Du nicht verantworten.
Ratschläge helfen nicht, man muss immer EIGENE Entscheidungen für sein Handeln finden.
Ertsmal danke für die vielen Tipps
Ich habe kein persönliches Interesse an der Trennung der beiden, da ich selbst in einer glücklichen Beziehung stecke. Es geht mir wirklich nur darum ihm einen guten Rat zu geben.
Danke für den Spruch, ich habe bisher noch keinen Selbstmord erlebt der vorher offensichtlich und deutlich wie in diesem Fall angekündigt wurde. Explizit bei einer längerfristig psyschisch Erkrankten.
Die vier Selbstmorde die ich miterlebt habe, kamen ohne vorherige Mitteilung und ohne ein „Auf Wiedersehen“.
Ein guter Freund von mir hat ein Problem, ich würde ihm gerne
helfen weiss aber nicht wie.
Es geht um folgendes: Er hat seit 3 Monaten eine Freundin von
der er sich jetzt aber trennen möchte. Das Problem ist nur
dass besagte Freundin psychisch krank ist und an SVV leidet.
Als er sie auf eine bevorstehende Trennung angesprochen hat,
hat sie mit Selbstmord gedroht und um es sozusagen noch zu
unterstreichen sich die Arme aufgeritzt und dass ziemlich
tief.
Ich weiss nicht inwieweit ihre Drohungen ernst zu nehmen sind
da ich das Mädel zu wenig kenne.
eben deshalb ist es ernst zu nehmen
Auch über den familiären
Background ist mir wenig bekannt,
unwichtig
ich weiss nur dass es öfter
Streit mit der Mutter gibt.
Außerdem tritt SVV seit dem 14. Lebensjahr auf.
Auch wenn es für Aussenstehende schwer zu beurteilen ist, was
soll ich meinem Freund raten?
War schon mal jemand in so einer Situation?
LG
Lilly
unbedingt professionelle hilfe, denn alles andere ist nur unsicherheit und vermutung, denke daran: kann sein, muß ja auch nicht, sind keine gründe für untätigkeit, es können dinge passieren die ihr euch nie verzeihen werdet. vor generationen gabs hilfe in der family (sorry, natürlich auch heute noch, aber leider zu selten), was in diesem falle nicht offensichtlich ist. also, so schlimm es sich anhöhrt:„nicht mit menschenleben spielen“.
ich war mit einer freundin auch mal zur krisenintervention deswegen. die psychaterin meinte auch, solange noch davon gesprochen wird, tun sie nichts.
aber einige „verstummen“ plötzlich und fassen für sich den letzten entswchluss. dann käme man nicht mehr heran.
das ist eindeutig und völlig falsch. es ist nachgewiesen das
der großteil der suizidalen die es auch ausgefürht(!) haben,
vorher in irgendeiner form es kund taten.
die betonung liegt dabei auf „irgendeiner“. es sind mir keine fälle bekannt, bei denen vermeintliche selbstmörder (und ich nenne sie immer noch so) ihre selbstmord drohung (und genau darum handelt es sich!) wahr gemacht haben.
hingegen habe ich schon erlebt, daß überführte selbstmörder ihren wunsch nach entleibung schon monate und jahre vorher in kodierter form kundgetan haben.