da die deutsche Sprache ja leider nicht zwischen „friend“ und „girl friend“ unterscheidet gibt es da ja häufig Unklarheiten die sich auch nicht immer aus dem Kontext einwandfrei auf Anhieb auflösen lassen.
Deshalb spreche ich oft von Kumpeline wenn Konstruktionen a la „eine Freundin von mir“ nicht passen.
Eine „Gute Freundin“ hingegen ist jemand, die man gerne sieht,
sich ausstauscht usw
Naja, „Gute Freundin“ für einen weiblichen Kumpel klingt IMHO auch schon wieder komisch.
Ist der Begriff „Freundin“ zwangsweise mit dem GV verknüpft?
Zumindest mit „Beziehung“ wobei Beziehung ja auch schon wieder nicht eindeutig ist denn ja auch Kumpels haben eine zueinander…
Ist der Begriff „Freundin“ zwangsweise mit dem GV verknüpft?
Genaugenommen ist „meine Freundin“ statt „meine Sexualpartnerin“ ein Euphemismus. Denn sie ist ja alles, nur keine Freundin (platonische Kameradin). Analog sagt man auch „mit jemandem schlafen“, obwohl man dabei genau eines nicht macht, nämlich schlafen.
Besser sag „meine Bekannte“, dann ist alles sonnenklar. Freundschafnten zwischen den Geschlechtern gibt es ja ohnehin nicht, wenn man diversen Frauenzeitungen glaben darf
Freundschafnten zwischen den Geschlechtern gibt es ja ohnehin
nicht, wenn man diversen Frauenzeitungen glaben darf
Auch Nietzsche sagte das in verschiedenen Variationen; eine lautet so: „Noch ist das Weib nicht der Freundschaft fähig:
Katzen sind immer noch die Weiber und Vögel. Oder, besten
Falles, Kühe.“
Er ließ eine Ausnahme zu; „Frauen können recht gut mit einem Manne Freundschaft schließen; aber um diese aufrechtzuerhalten- dazu muß wohl eine kleine physische Antipathie mithelfen.“
WENN es ein Problem ist, dann ist es tatsächlich kein triviales. Wenn man es für sich aber zum ‚non problem‘ erklärt, wird alles plötzlich ganz einfach. Dann sagt man ‚Freund‘, oder ‚Freundin‘ und schert sich den Teufel darum, wie andere sich das ausdeutschen.
Kai
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Du kannst es drehen wie Du willst - und ich gebe Kai Recht :
Deine Gegenüber werden das Verstehen, was sie verstehen wollen- und es aufnehmen wie es gesendet wurde : als „Freundin“ oder als „;` Freundin“ ( per Schrift krieg ich die leichte Betonung nicht hin : ) ) - oder als dass, was ihre eigene Phantasie … eingibt.
Und da könntest Du bei manchem -zig mal beteuern, das wäre Deine „Kumpel-Freundin“ - und sie würden den Busch suchen, der Zeuge eurer „Verderbtheit“ war.
Allerdings soll es auch schon vorgekommen sein, daß der Betroffene wieder Mal der Einzige war, der nicht gemerkt hat, dass seine „Freundin“ aus vergangenen Tagen schon längst viel mehr für ihn war als dies.
Ich finde, kein Rumgeeiere - nenne, wie Du es für richtig hälst - denn DU weißt wie Du´s meinst und Punkt.
Gruß Roxelane
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die Antworten zeigen, dass es entweder trivial ist oder eben nicht.
Ich einem persöhnlichem Gespräch kann man noch Gestig, Nebensätze usw. einschieben, aber in einem Brief. Hm, also ist die Formulierung nicht ganz einfach.
Also mein Empfinden der Problematik ist wohl nicht ganz falsch, aber auch letzlich nur im konkreten Zusammenhang zu lösen (wenn es dann eindeutig geht).
Ich denke, wir können es erstmal abschließen, außer es kommt noch ein ganz anderer Aspekt.