Frieden liegt in unseren Händen

Hei,

Norwegisch

Fred ligger i våre hender

das ist richtig, wenn man davon ausgeht, dass der Frieden im Allgemeinen gemeint ist. Tychis Satz, beginnend mit ‚Freden‘, hieße wörtlich übersetzt: Der Frieden liegt in unseren Händen.

Allerdings könnte man auch sagen: Fred(en) ligger i hendene våre.

Grüße
Natascha

Hei!

Norwegisch

Fred ligger i våre hender

das ist richtig, wenn man davon ausgeht, dass der Frieden im
Allgemeinen gemeint ist. Tychis Satz, beginnend mit ‚Freden‘,
hieße wörtlich übersetzt: Der Frieden liegt in unseren
Händen.

Ich denke, hier passt „fred“ besser als „freden“, oder?

Allerdings könnte man auch sagen: Fred(en) ligger i hendene
våre.

Wann stellt man die Personalpronomen eigentlich vor das Nomen und wann dahinter? Ich habe den Eindruck, dass jeder Kurs, jede Internetseite und jeder Norweger es anders erklärt. :frowning:

MfG
Car

hallo helena,

Was du damit genau meinst weiß ich nicht so recht. Daß es aber
durchaus Katalaner gibt, die nicht separatisten sind, ist es
auch Tatsache. Aber was mich am ehesten an Deiner aussage
„juckt“ ist die Aussage, daß du Separatisten mit Menschen
vergleichst, die Katalanisch können. Das ist für mich ein
grober Fehler und stimmt nicht. Es hört sich für mich an, als
ob ich behaupt, daß alle Deutsche CDU/CSU-Wähler sind.

stimmt, KANN man so interpretieren. tatsache ist nun mal, das
catalunya sich traditionell nicht als spanien sieht. nicht alle
katalanen denken so, aber von irgendwo her kommt ja ihr streben und
schließlich ihre anerkennnug als nation (separation von madrid
(politisch und wirtschaftlich)= daher meine wortwahl „separatisten“).
das man nicht alle menschen die in catalunya leben über einen kamm
scheren kann/soll, versteht sich von selbst und im ayuntamiento hängt
ja auch, ganz hinten im letzten raum ein bild des königs ;o)
meine eindrücke die ich oben beschrieben habe, sind sehr persöhnlich
und beziehen sich ausschließlich auf barcelona. weltoffene katalanen,
die reisen und/oder fremdsprachen sprechen etc. habe da auch eine
offenere haltung zum thema. aber leider habe ich auch genug
„quadrados“ kennen gelernt (speziel in der zona alta oder in grácia)
die sehr militant über das thema denken.

auf der einen seite finde
ich es
ja richtig und respektiere auch, das man hier in catalunya
auch
catalán sprechen sollte, ist ja schließlich amtssprache.

Offiziell bist du aber nicht dazu gezwungen.

und hier habe ich sehr negative erfahrungen gemacht. es ist richtig,
gezwungen ist man nicht, katalan zu sprechen. ich habe glück und habe
arbeit in einem deutsch-katalanischen verein gefunden. aber ohne
katalan ist man nun mal von vielen arbeiten ausgeschlossen.

Natürlich wenn du
in einem kleinen Kaff des zB. Pallars Sobirà leben möchtest,
kommst Du aber allein mit Spanisch nicht ganz zurecht. Und das
schlicht und einfach, weil die Leute dort kaum Spanisch
können.

das stimmt! und menschen die nicht wert drauf legen, viel zu
reisen oder im ausland zu leben, haben sicher auch kein interesse,
eine andere sprache zu lernen. ist auch ihr gutes recht.

Aber eine Pflicht, Katalanisch zu können
besteht NICHT.

das hängt davon ab, was du in catalunya willst. besonders wenn es um
eine gute arbeit geht, wird es ohne katalan schwierig.

auf der anderen seite denke ich dann wieder, wenn die leute hier
(zumindest
in den großstädten) alle auch castillano sprechen, warum werde
ich
dann als nicht-catalan-sprechender diskriminiert?

Das wundert mich stark. Wenn ich mal nach Barcelona fahre (und
das mache ich oft), fühle ich mich eher diskriminiert wenn ich
Katalanisch rede!!! Daher habe ich mich daran gewöhnt, einfach
auf Spanisch die Leute anzusprechen. Sonst rede ich Deutsch.

das kenne ich auch von freunden. teilweise werden sie von der seite
angeguckt, wenn sie katalan sprechen. das hätte ich vielleicht vorher
sagen sollen, aber meine meinung zu diesem thema ist sehr geprägt
durch meine negativen erfahrungen, die ich hier in bcn gemacht habe.
zum glück habe ich auch gute erfahrungen gemacht. das sprichwort
stimmt: es ist schwer sich einen katalanen zum freund zu machen, aber
wenn man es erst mal geschafft hat, dann hat man ihn fürs ganze
leben.

…als ich gerade, ganz stolz, mein titel „Deutsch als
Fremdsprache“ erworben habe! Als die Leute merkten, daß ich
Eure Sprache nicht mächtig war, haben sie mir
freundlicherweise alle auf Englisch weiter angesprochen, damit
ich mir nicht so schwer tue!!! (Wo ich eben GENAU DAS
wollte!!!)

das ging mir hier genau so. da hast du dich hingesetzt und grammatik
und wortschatz gepaukt und dann sprechen die leute weiterhin mit dir
auf englisch. auf der einen seite sicher mit guter absicht weil sie
denken dir so mehr zu helfen. aber andere respektieren deine mühen
einfach nicht und benutzen die sprache als mittel um den unterschied
zwischen dir und ihnen zu markieren. aber richtig, das gibts leider
auf der ganzen welt.

hier in bcn gibt es ausländer, die jahre hier wohnen und
arbeiten
(meißt im irishpub oder in eine pakistanischen videothek),
aber nicht
ein
wort spansich, geschweige denn katalan sprechen.

Ganz genau das kannst du von Nürnberg sagen. Tausche man nur
„pakistanischen videothek“ gegen „Chinesisches Schnellimbiß“.
Ich denke das ist ein großes problem… und war es immer so.
Hier und in der ganzen EU.

oder in berlin am kotti, wo die türkische schneiderin seit 20 jahren
in ihrer werkstatt sitzt und kein wort deutsch spricht. aber wie du
schon sagst, das gibt es wohl in jeder größeren stadt auf der welt.

gettoisierung ist hier ein großes problem. sowohl die
gettoisierung
der ausländer als auch die der katalanen die sich in der „zona
alta“
regelrecht abschotten.

Damit bin und kann nicht einverstanden sein. Wenn die „Zona
alta“ so ghetto-isisert worden wäre, wären alle ander
Stadtteilen sozusagen leergefegt. Und was ist aus Gràcia, Vall
d’Hebron, Eixample, Horta, Sants, etc…? Ich gebe schon zu
daß in sog. „Zona alta“ weniger Ausländeranteil gibt, aber das
ist imnmer so: Die teueren Stadtteilen sind überwiegend duch
reichen Einheimischen bewohnt. Sag mir eine Stadt auf diese
Welt, wo es nicht so ist und sende Dir ganz liebe grüße zum
Mond! ;o))

ja, alles eine frage des geldes. das ist richtig. und die arbeit, mit
der man viel geld verdiehnen kann um sich ein leben in sarrià leisten
zu können, bekommt man eben FAST nur, wenn man katalan spricht oder
ist. oder man ist autónomo. vielleicht gar keine so schlechte idee,
das mit dem mond…

wenn man hier nach bcn kommt, lernt man i.d.r. sehr schnell
gleichgesinnte kennen die einen mit wertvollen informationen
versorgen können.

Sei froh drüber! Es ist nicht überall so und aus vielen
Quellen weiß ich wie erdrückend sich auswirkt, wenn es anders
kommt (du bist in einer Stadt und nach 1 Jahr stellst fest Du
kennst kein Mitmensch, nicht einmal um ihn zu einem Cafe
einzuladen, geschweige denn zusammen etwas unternehmen!)
Glaube mir, da kannst Du aber von Glück reden!!!

ja, als ausländer lernt man hier sehr leicht andere ausländer kennen.
ein spaziergang abends über die rambla reicht schon. aber diese
freunde sind meistens nach einem halben jahr wieder weg. leute von
hier kennen zu lernen ist da schon viel schwerer, aber nicht
unmöglich ;o)

letzendlich ist es, wie du sagst, auf der ganzen welt gleich mit
vielen der probleme.
hauptsache, man ist nicht alleine im fremden land.

viele grüße aus bcn
fabian

off topic, norsk
Hallo Car

Wann stellt man die Personalpronomen eigentlich vor das Nomen
und wann dahinter? Ich habe den Eindruck, dass jeder Kurs,

Ich kenne es so, und ein „glossophiler“ Freund aus Norwegen
bestaetigte mir dies: bestimmte Form des Substantivs und Nachstellung
des _Possessiv_pronomens ist alltagssprachlich. Die zweite
Moeglichkeit, z.B. vaare hender, ist foermlicher/literarischer.
Grundsaetzlich ist aber beides in Ordnung. Es ist vielleicht wie mit
dem Gebrauch von Perfekt und Praeteritum im Deutschen.

Gruss, Tychi

1 „Gefällt mir“

Hei,

Ich denke, hier passt „fred“ besser als „freden“, oder?

hört sich in diesem Fall schöner an, stimmt. Und ich denke auch, dass es allgemein gemeint war - also die unbestimmte Form. :smile:

Wann stellt man die Personalpronomen eigentlich vor das Nomen
und wann dahinter? Ich habe den Eindruck, dass jeder Kurs,
jede Internetseite und jeder Norweger es anders erklärt. :frowning:

Tychi hat es ja schon erklärt, kenne ich genauso. Ich habe mit zig verschiedenen Büchern gelernt, und überall - inkl. zweier VHS-Kurse in unterschiedlichen Städten - wird es ähnlich erklärt.

Grüße
Natascha

Hallo Tychi!

Wann stellt man die Personalpronomen eigentlich vor das Nomen
und wann dahinter? Ich habe den Eindruck, dass jeder Kurs,

Ich kenne es so, und ein „glossophiler“ Freund aus Norwegen
bestaetigte mir dies: bestimmte Form des Substantivs und
Nachstellung
des _Possessiv_pronomens ist alltagssprachlich. Die
zweite
Moeglichkeit, z.B. vaare hender, ist
foermlicher/literarischer.

Danke für die Erklärung! Natürlich handelt es sich um Possessivpronomen, das sollte eigentlich selbst ich wissen. *schäm* Ich meine nach wie vor, dafür zig andere Erklärungen gelesen zu haben, die aber allesamt nicht passen.

Kannst du (oder Natatza) mir eine gute Norwegischgrammatik, idealerweise mit Übungen, empfehlen? Sie darf gerne auf Norwegisch sein und es ist kein Problem, wenn es sie nur dort gibt. Es gibt mehrere Sachen, die mir noch unklar sind und einiges habe ich durch meine ungewollten Pausen wieder verlernt.

MfG
Car

Klingonisch: ghopDu’majDaq ‚oHtaH roj’e‘.
Chinesisch:
???
(Hépíng zài w?men de sh?u.)
Esperanto: Paco estas en niaj manoj.

Grüße,

  • André

hallo andré,

hast du das im wörterbuch nach geschlagen oder befasst du dich
auführlicher mit esperanto? interessiert mich, ob sich jemand die
mühe macht und das lernt.

schönen gruß
fabian

hast du das im wörterbuch nach geschlagen oder befasst du dich
auführlicher mit esperanto? interessiert mich, ob sich jemand
die
mühe macht und das lernt.

Hallo,
Ich spreche Esperanto fließend, da ich die Sprache gelernt hab. Mit Mühe hat das nichts zu tun, Esperanto ist einfacher zu lernen als jede andere Sprache der Welt, weil fast 100% regelmäßig. :wink:
Gibt viele Menschen auf der Welt, die sich die „Mühe“ machen, und Esperanto lernen.

Grüße,

  • André

P.S.: Klingonisch kann ich allerdings nur von der Grammatik her — da musste ich die Wörter wirklich im Wörterbuch nachschlagen.

Hallo Car

Kannst du (oder Natatza) mir eine gute Norwegischgrammatik,
idealerweise mit Übungen, empfehlen?

Die einzige Norwegisch-Grammatik, die ich kenne, ist die Praktische
Grammatik von Langenscheidt. Ich war damit zufrieden. Uebungen
enthaelt sie nicht, soweit ich mich erinnere.

Gruss, Tychi

Hallo Tychi!

Die einzige Norwegisch-Grammatik, die ich kenne, ist die
Praktische
Grammatik von Langenscheidt. Ich war damit zufrieden. Uebungen
enthaelt sie nicht, soweit ich mich erinnere.

Stimmt, die habe ich mir auch ein paar Mal angeguckt. Wenn ich sie mal irgendwann sehe und bis dahin keine andere gefunden habe, werde ich sie mir wahrscheinlich zulegen.

MfG
Car

hast du das im wörterbuch nach geschlagen oder befasst du dich
auführlicher mit esperanto? interessiert mich, ob sich jemand
die
mühe macht und das lernt.

Hallo,
Ich spreche Esperanto fließend, da ich die Sprache gelernt
hab. Mit Mühe hat das nichts zu tun, Esperanto ist einfacher
zu lernen als jede andere Sprache der Welt, weil fast 100%
regelmäßig. :wink:
Gibt viele Menschen auf der Welt, die sich die „Mühe“ machen,
und Esperanto lernen.

Grüße,

  • André

hallo andré,

finde ich ja gut. mit mühe wollte ich auch nur ausdrücken, das die
sprache ja noch nicht so häufig gesprochen wird. daher wird der
praktische nutzen für viele menschen leider noch als sehr gering
angesehen. bei welchen gelegenheiten sprichst du es denn?

viele grüße
fabian

hast du das im wörterbuch nach geschlagen oder befasst du dich
auführlicher mit esperanto? interessiert mich, ob sich jemand
die
mühe macht und das lernt.

Hallo,
Ich spreche Esperanto fließend, da ich die Sprache gelernt
hab. Mit Mühe hat das nichts zu tun, Esperanto ist einfacher
zu lernen als jede andere Sprache der Welt, weil fast 100%
regelmäßig. :wink:
Gibt viele Menschen auf der Welt, die sich die „Mühe“ machen,
und Esperanto lernen.

Grüße,

  • André

hallo andré,

finde ich ja gut. mit mühe wollte ich auch nur ausdrücken, das
die
sprache ja noch nicht so häufig gesprochen wird. daher wird
der
praktische nutzen für viele menschen leider noch als sehr
gering
angesehen. bei welchen gelegenheiten sprichst du es denn?

Also manchmal chatte ich mit anderen Leuten auf Esperanto, ansonsten verwende ich’s regelmäßig zu Silvester zum IS (Internacia Seminario), einem einwöchigen Espi-Treffen, dass jedes Jahr um die Zeit irgendwo in Deutschland stattfindet. Da kommen auch Leute aus ganz Europa und auch viele von anderen Kontinenten. Bunte Mischung, das.
Und in Leipzig gibt’s jeden Dienstag auch den Sprachenabend (http://www.leipzig.sprachenabend.de) — da gibt’s für viele Sprachen einen Tisch wo man sich mit anderen in der jeweiligen Sprache unterhalten kann. Und manchmal eben auch auf Esperanto. :smile:

Ich seh für mich auch nicht wirklich einen konkreten Nutzen bei Esperanto… hab’s auch mehr aus Spaß gelernt, also quasi nur wegen der Sprache selbst und der Kultur, die dahintersteckt.

Grüße,

  • André