Hallo ihr,
wie beurteilt ihr den Vorstoß der Gesundheitsministerin, die Friedensgrenze auf die Rentenversicherungsgrenze anzuheben?
Würde das nicht dem Grundsatz der Subsidiarität widersprechen?
Würde der Staat nicht mehr als nötig in meine Versicherungsangelegenheiten eingreifen, um mich vor der Sozialhilfe zu bewahren?
Warum ist diese Friedensgrenze zwischen PKV und GKV in Holland z.B. bei nur etwa 5.300 DM und somit geringer, als in Deutschland? dort ist die kapitalgedeckte Sicherung der Krankenversicherung auch weiter fortgeschritten, wie in Deutschland, aber hier werden die Menschen in die GKV genommen.
Ist es nicht sogar eine kurzsichtige Sichtweise der Dinge? Entlasten angesichts der zunehmenden Demographieverschiebung die alten PKV-Versicherten nicht die GKV? In der Jugend wurden Gelder in der jeweiligen PKV gespart, die nun verbraucht werden.
In der GKV hingegen ist dies nicht der Fall, aber wenn die Leute richtig Geld kosten, dann zahlen sie nur nach der Rente…
Die Durchschnittsrente bei einem höherverdienendem Arbeitnehmer mit ca. 7000 brutto dürfte etwa bei 4500 DM liegen (bei den aktuellen Rentnern jedenfalls) … das macht bei 15% Beitrag 675 DM Kassenbeitrag… aber kostet der Mensch nicht mit anzunehmender Wahrscheinlichkeit deutlich mehr?
Wie seht ihr das Ganze?
Gruß
Marco