apropos frierende Tiere . Meine Eltern haben ihrem einjährigen, kerngesunden Rauhhaardackel ein Mäntelchen gekauft. Denn im Winter ist es ja kalt und der Wauzi könnte draußen frieren. Immerhin wird das Tier „nur“ dann angezogen, wenn es zuvor geschlafen hat und dann nochmal Gassi gehen muss. Denn aus dem warmen Hundekörbchen in die kalte Nacht ist schließlich hundsgemein - finden meine Eltern.
Nun die Frage: Tut man dem kleinen Hund einen Gefallen durch diese Verkleidung? Muss das wirklich sein?
Meine Mutter wollte dem Hund auch mal sowas kaufen - ich habs ihr bis jetzt ausreden können.
Eigentlich hält ein Hund (Nackthund mal ausgenommen) die Temperaturen problemlos aus, zumal das Fell im Winter sehr viel dichter wird. Gerade beim Spaziergang macht er außerdem genug Bewegung bei der ihm auch warm wird.
Ich persönlich finde die Mäntelchen lächerlich und ich glaube daß sie für Hunde zumindest anfangs sehr unangenehm sind, da sie es nicht gewöhnt sind, Kleidung zu tragen.
Hallo,
ich habe gehört, dass solche Mäntel für sehr kurzhaarige und auch für alte Hunde (und kranke) sinnvoll sind.
Wenn der Rauhhaardackel nicht alt oder krank ist, braucht er es wohl nicht. Aber schaden kann es ja auch nicht.
viele Grüße, jima
Na wenn er richtig bei jedem Wetter rausgeht (ohne Mäntelchen…grrrrr), sicher nicht. Dafür hat die Hundenatur
gesorgt: Winter/Sommer-Fell.
Ich krieg die Krise, wenn ich solche armen Tiere sehe, die
„angezogen“ durch die Wiese gehen…
Red Deinen Eltern den Schwachsinn aus, sonst bekommt der Hund
irgendwann kein Winterfell mehr und ist tatsächlich auf Pullover und Mantel angewiesen.
LG
d.
apropos frierende Tiere . Meine Eltern haben ihrem
einjährigen, kerngesunden Rauhhaardackel ein Mäntelchen
gekauft. Denn im Winter ist es ja kalt und der Wauzi könnte
draußen frieren. Immerhin wird das Tier „nur“ dann angezogen,
wenn es zuvor geschlafen hat und dann nochmal Gassi gehen
muss. Denn aus dem warmen Hundekörbchen in die kalte Nacht ist
schließlich hundsgemein - finden meine Eltern.
Nun die Frage: Tut man dem kleinen Hund einen Gefallen durch
diese Verkleidung? Muss das wirklich sein?
Nein, um Himmels willen!!! Ich hatte auch einen Dackel, aber meiner brauchte kein Mäntelchen, dafür hat Hund ja das Fell. Bitte, bitte, red das Deinen Eltern wieder aus - der Hund soll immer noch Hund bleiben (er ist ja schliesslich kein Mensch, der Kleider braucht).
ich denke auch, dass Hund von natur aus genügend ausgestattet ist, so manches durchzustehen.
Der Rauhhaardackel meiner Großeltern dagegen weigert sich, OHNE Mantel im Winter aus dem Haus zu gehen. Sie ist so scharf auf ihren knallroten Mantel, dass sie ohne ihn keine Pfote in Bewegung setzt. Ebenso im Sommer - da hat sie nen Regenmantel. Den liebt sie auch heiss und innig.
Ich bin der Meinung, wenn so ein Tier nen Mantel gerne anzieht - okay, dann kann man das ja machen. Wehrt sich ein Hund gegen Mäntel oder andere Hundebekleidung, sollte man es sein lassen.
Ganz einfach.
viele Grüße
alexa
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Na wenn er richtig bei jedem Wetter rausgeht (ohne
Mäntelchen…grrrrr), sicher nicht. Dafür hat die Hundenatur
gesorgt: Winter/Sommer-Fell.
… es sei denn es wurde ihnen weggezüchtet , weil andere Eigenschaften (Geschwindigkeit, Aussehen, Haarlosigkeit etc. ) wichtiger waren . So kranke Naturen gibt es allerdings - die müssen dann mit Mäntelchen laufen weil sie keine Unterwolle im Fell haben und sonst wirklich und wahrhaftig schlottern … was allerdings nicht für DACKEL gilt sondern eher für exotischere Windhundrassen …
es ist nicht die Frage, ob es unschick aussieht oder nicht, oder?
Es ist in der Tat die Frage, ob ich ihm damit einen einen Gefallen tue. Und „ja“ wenn Hund friert und raus muß würde ich das tun. Mein Ridgie geht ganz entgegen seiner Rassebeschreibung nicht mal raus wenns regnet. Und auch ich habe mich täuschen lassen durch seine angebliche Robustheit, die aber nur dann gilt, wenn der Hund wirklich „arbeitet“.
Es ist eben auch die Frage, ob Hund wirklich dafür eingesetzt wird, wofür Hund gezüchtet wurde. Soll er in der Tat nur Gassi gehen, hat er kaum eine Möglichkeit, sich zu erwärmen…Dackel, Teckel, oder Dachsspürhunde sind eben darauf gezüchtet worden niederwild in Bauten zu verfolgen und stehen normalerweise so unter „strom“ daß sie so aufgeheizt sind, daß sie nicht frieren.
Das rauhe drahtige Fell, soll vor Verletzungen durch Prankenhiebe oder unsicher gesetzte Bisse schützen, aber nicht primär vor Kälte.
Also, wenn ich einen Hund habe der friert, dann mache ich es ihm als Halter möglich, daß er nicht mehr bibbert, wenn er gassi geht.
ich bin auch der Meinung, dass man nur kranken oder sehr alten Hunden, die sich nicht durch Bewegung warm halten können, einen Mantel anziehen muss. Wir hatten eine Hündin, die unter Rheuma litt, ihr haben wir bei Regen (nicht bei Kälte) eine Regendecke übergelegt - na ja, eigentlich war’s mehr ein Versuch, sie wollte das nicht und weigerte sich, damit zu laufen, also haben wir’s wieder gelassen, sind bei Regen halt nicht so lange gegangen und haben sie danach gründlich trockenfrottiert (das mochte sie SEHR gerne).
Ansonsten gehen unsere Hunde (Deutsche Doggen) ohne Mantel raus, auch bei -15°C, es macht ihnen nichts aus. Sie laufen und toben allerdings auch fast die ganze Zeit. Regen findet unser Rüde nicht so witzig, aber unserer jungen Hündin scheint auch das völlig egal zu sein.
Letztes Jahr war ich mit dem Rüden bei Schneefall und Sturm draußen („Suuuuper Wetter, muss man ausnutzen!“), da hat er mich doch ziemlich vorwurfsvoll angeschaut, und ich hab den Gang kurz gehalten. Aber geschadet hat ihm das nicht.
Wenn man einem Hund ohne triftigen Grund einen Mantel anzieht, verhindert man, dass er sich an niedrige Temperaturen gewöhnt und man entzieht ihm den Klimareiz, der für die Bildung und Erhaltung der Abwehrkräfte wichtig ist.
Kurz gesagt: Sofern der Dackel gesund und noch fit ist, würde ich ihm auf keinen Fall einen Mantel anziehen, schon gar nicht gegen Kälte.