Hallo allerseits,
vielleicht könnt ihr mir ja mal helfen.
Also, meine Mama macht Frikadellen immer statt mit Brötchen mit Haferflocken. Das würde ich auch gerne mal ausprobieren.
Leider weiss ich nur gar nicht, wie viel Haferflocken ich da brauche und Mama macht das immer nach Gefühl.
Also, wenn ich Frikadellen aus 500g Hackfleisch mache, wie viel Haferflocken brauch ich dann?
Da fällt mir noch was ein… das Ei, das man daran haut ist ja zum Binden, kann man das nicht auch irgendwie ersetzen oder einfach weglassen?
Vielen Dank schonmal
Sueh
Hallo Sueh,
Also, meine Mama macht Frikadellen immer statt mit Brötchen
mit Haferflocken. Das würde ich auch gerne mal ausprobieren.
Leider weiss ich nur gar nicht, wie viel Haferflocken ich da
brauche und Mama macht das immer nach Gefühl.
Kann ich nur auch nach Gefühl. Frikkadellen funzen
nach der Methode: man nehme, so man hat.
Man weiß so in ungefähr, wie ein Frikadellenteig
aussehen/sich anfühlen soll. Außerdem gibt es da einen
ziemlich großen Spielraum, wo braten geht und schmecken
auch.
Da fällt mir noch was ein… das Ei, das man daran haut ist ja
zum Binden, kann man das nicht auch irgendwie ersetzen oder
einfach weglassen?
WEglassen geht (ist zum Beispiel nicht im klassischen
Hamburger drin), ersetzen durch Yoghurt, Saure Sahne oder
ähnliches geht auch.
Wie gesagt, gerade Frikkadellen eignen sich wunderbar zum
eigenen Experimentieren.
Grüße
Elke
Servus Sueh,
Elke hats schon gesagt: Ohne Ei geht gut, auch ohne Brot, ohne Haferflocken (vgl. auch Cevapcici, Mititei etc.). Ergänzend dazu noch: Wichtig ist, dass man Fleisch hat, welches weder zu mager noch zu „sauber“ ist, bissel Bindegewebe macht sich immer gut. Ein schön marmoriertes Stück mit Bindegewebe dran lässt sich allerdings bloß heraussuchen, wenn man einen Porkert hat.
Beiläufig: Ohne Fleisch geht auch. Karotten plus Zwiebeln, vielleicht bissel Sellerie oder Petersilienwurzel, eher scharf angedünstet und dann gewolft, gewürzt wie Frikadellen, funktionieren prima. Da ist dann allerdings schon ein Ei gefragt.
Schöne Grüße
MM
was ist ein Porkert?
??
Ein schön marmoriertes Stück mit Bindegewebe dran
lässt sich allerdings bloß heraussuchen, wenn man einen
Porkert hat.
Servus Alexander,
der Porkert aus Böhmen ist neben der Minna aus Bielefeld und der leider bloß noch aus Plastik in übel deformierter Weise hergestellten Moulinette aus der Normandie ein Klassiker der handbetriebenen Küchengeräte. Grauguss vom Feinsten, nicht bloß die Fleischwölfe sind herrliche Maschinen, sondern z.B. auch die Mohnmühle und der Bohnenschnippler…
Einiges Nähere hier
http://www.porkert.cz/anglicka/
Aus seiner Spielzeugsammlung grüßt
MM
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Hallo,
Wie gesagt, gerade Frikkadellen eignen sich wunderbar zum
eigenen Experimentieren.
GENAU!
Für Fikadellen nehme man…
…Hackfleisch
…Ei
…Haferflocken
…Semmelbrösel
…altbackene Brötchen in Wasser eingeweicht und anschl. ausgedrückt,
…Zwiebel
…Tofu
…Paprika
…Käse
…Kapern
…Sonnenblumenkerne
…Pinienkerne
…gekochte Kartoffeln
…Konblauch
…Brokoli
…Karotten
…Speck
…oder…oder…oder…
Meine Frikadellen, Hackfleischküchlein, Fleischklopse (wie man die Dinger auch immer nennen mag) werden garantiert jedesmal anders. Je nachdem was der Kühlschrank hergibt. Zwei Löffel Gemüse vom Vortag übrig? Kein Problem! Immer rein damit! Auch von den Gewürzen her ist alles offen. Warum nicht mal „chinesische Frikadellen“ entsprechend gewürzt mit Soja- und Bambussprossen? Oder nach belieben in „Italian-style“, oder griechisch, oder…
Phantasie - ich lass dir freien Lauf!
Grüße von
Tinchen
PS:
Könnte ich auch mal wieder machen…
off topic
http://www.porkert.cz/anglicka/
Hallo Martin,
ich fasse es ja kaum. Bei der Verfolgung deines Links stoße ich doch tatsächlich auf genau das gleiche gusseiserne Ding, das ich am Mittwoch aus meinem Elternhaus entführt habe. Da meine Mutter vor 2 Jahren verstorben ist, lag dieser Fleischwolf nur noch rum. Es ist allerdings kein Fabrikat der Firma Porkert, bei meinem steht Jupiter drauf. Oder könnte es sein, dass das Unternehmen früher (sudeten)deutsch war?
Mir ist das Gerät bei der Herstellung von Weihnachtsgebäck wieder eingefallen. Da gibt es nämlich auch so einen Vorsatz, mit dem man verschiedene Arten von Spritzgebäck herstellen kann. Und außerdem ist bei mir noch so ein Teil dabei, von dem ich erst durch Rückfrage bei meinem Vater erfahren habe, dass man damit auch Semmelbrösel (Paniermehl) mahlen kann…
Ich bin total fasziniert. Ob das Gerät noch funktionstüchtig ist, weiß ich noch nicht. Das Messer scheint mir nicht mehr sehr scharf zu sein, leider. Ich werde es jedenfalls demnächst ausprobieren.
Ich hoffe, mein Exkurs hat nicht gelangweilt.
Grüße
Uschi
Hallo Uschi,
der Exkurs langweilt keineswegs. In der Tat wird mein jüngstes Spielzeug, die Mohnmühle, bei Westfalia als „Jupiter“ vertrieben, und auf der Maschine selbst steht Porkert. Dieses bloß eine Beobachtung. Was es genau mit Jupiter auf sich hat, ob das eine Lastenausgleichsgründung (West) ist oder ein gewesener Hersteller, der jetzt halt seine Marke verbrennt und bloß noch fremde Produkte vertreibt, weiß ich nicht. Aber interessant wärs schon, wie die beiden zusammenhängen.
Schöne Grüße
MM
Hallo Uschi,
ich besitze so ein Ding. Meine Mutter besass so ein
Ding. Meine Schwiema besass so ein Ding. Jede meiner
Schwestern besitzt so ein Ding.
Und wofür wird’s benutzt?
Nur für Spritzgebackenes an Weihnachten. Ausschließlich.
Aber mein Mann geht sonst fremd.
Grüße
Elke
Und wofür wird’s benutzt?
Nur für Spritzgebackenes an Weihnachten. Ausschließlich.
Aber mein Mann geht sonst fremd.
Hallo Elke,
witzig…
Es gab leider kein Spritzgebäck bei mir, weil das Ding da noch fern von mir weilte.
Ich möchte aber auch gerne seine tatsächliche Bestimmung als Fleischwolf testen, weil es mir einfach nicht gelingen will, Kalbshackfleisch irgendwo zu erwerben. Die hiesigen Metzger wollen mir das einfach nicht machen. Und ich brauche das für das Fleischpflanzlrezept vom Alfons Schuhbeck.
Grüße
Uschi
Porkert gibt’s hier:wink:
Hi @ll,
alle die sich für eine/n Porkert interessieren, das Antriebsgerät und die passenden Vorsätze - nicht die guten von Silvester *g* - findet Ihr hier:
http://www.manufactum.de/Suchergebnis.2033.0.html
Viele Grüße
Eve*
Servus Uschi,
wenn Du das gute Stück in Betrieb nimmst: Denk dran, vorher das Messerrad, welches am Ende der Schnecke aufgesteckt wird, zum Schleifen zu bringen. Ein Messerschmied, der Messer ordentlich geschliffen kriegt, kommt auch mit dem Messerrad gut zurecht.
Wenn alles nichts hilft, wüßte ich da eine Adresse in Mainz (letzter Skalpellschleifermeister in der dt. Handwerksrolle…)
Schöne Grüße
MM
Moin, Uschi,
(…)dass man damit auch (Paniermehl) mahlen kann…
Semmelbrösel?! Ich werd verrückt - welches Teil ist das denn? Auf die Idee wäre ich nie gekommen.
Gruß Ralf
(…)dass man damit auch (Paniermehl) mahlen kann…
Semmelbrösel?! Ich werd verrückt - welches Teil ist das denn?
Auf die Idee wäre ich nie gekommen.
Guten Morgen, Ralf,
der Einfachheit halber hab ich das Teil jetzt mal fotografiert. Da siehst du alle Bestandteile. Links ist der Vorsatz zum Reiben. Die Löchlein an der Außenseite sind innen ein „Reibeisen“.
Tolles Teil, nicht?
Grüße
Uschi
Bild:
http://www.webwelten.de/jupiter.jpg
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Hi Tinchen,
Für Fikadellen nehme man…
…Hackfleisch
…Ei
…Haferflocken
…Semmelbrösel
…altbackene Brötchen in Wasser eingeweicht und anschl.
ausgedrückt,
…Zwiebel
…Tofu
…Paprika
…Käse
…Kapern
…Sonnenblumenkerne
…Pinienkerne
…gekochte Kartoffeln
…Konblauch
…Brokoli
…Karotten
…Speck
In Deiner Liste fehlt noch Kartoffelbrei - Frikadellenmasse mit Kartoffelbrei mischen (Verhältnis nach Lust und Laune), schreit nach Koblauch und Petersilie … köstlich.
Und noch ein Tipp: Frikadellen in der Pfanne scharf anbraten, auf ein Backblech umsetzen und im Backofen je nach Größe bei 100° noch ca. 15 Min. garen lassen - super saftig!
Gruß,
Anja